Wing Island
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 01.06.2007
Transportunternehmen Wing Inc.
Mit Flugsimulationen wird man nicht alle Tage bedient. In der Tat vermissen die Videospieler ein gutes Flugspiel für die heimische Konsole. Umso mehr erfreut es die Wii-Besitzer, dass für ihre Konsole schon drei Spiele dieses Genres zur Verfügung stehen. Nach Codemasters „Heatseeker“ und Ubisofts „Blazing Angels: Squadron of WWII“ wagt sich auch Nintendo mit Hudsons „Wing Island“ in die Lüfte und hofft, keine Bruchlandung erfahren zu müssen. Eigentlich kann das Spiel dank der einzigartigen Steuerung der Nintendo Wii nur punkten und vor allem Casual Gamers für sich gewinnen, die einfach nur ein Flugzeug steuern und sich dabei nicht zu sehr in die Materie vertiefen möchten. Ob das Spiel wirklich nur etwas für Casual Gamers oder doch ein waschechter Konkurrent für „Heatseeker“ und „Blazing Angels: Squadron of WWII“ ist, verraten die folgenden Zeilen.
In „Wing Island“ übernehmt Ihr die Rolle von Sparrow Wing Jr., der sein Geschäft sowie Flugzeug von seinem Großvater übernommen hat. Der von seinen Freunden auch Junior genannte Protagonist leitet das Transportunternehmen oder besser gesagt das Geschäft für alle Angelegenheiten Wing Inc. Um seine Existenz zu sichern absolviert er unterschiedliche Jobs und nimmt diverse Missionen entgegen. In einigen Missionen erfährt Sparrow Wing Jr. auch die Unterstützung seiner Freunde, die tatkräftig an seiner Seite fliegen. Damit man auf Dauer auch konkurrenzfähig bleibt, kann man seinen Flieger modifizieren und, das nötige Geld vorausgesetzt, auch neue Flugzeuge erwerben. Alles in allem ist „Wing Island“ jedoch komisch und lustig zugleich, denn seit wann fliegen Vögel Flugzeuge?
Flieg mit uns
Zu Beginn des Abenteuers sollte man sich vorerst mit der Steuerung vertraut machen. Zwar ist diese, wie man es vom Nintendo Wii her gewohnt ist, recht simpel und intuitiv, dennoch sollte man einige Zeit opfern damit man das nötige Gefühl für das Flugzeug entwickelt. Das Erlernen der Steuerung kann man anhand der beigelegten Spielanleitung bestreiten oder sich für die unterhaltsamere Variante entscheiden, das Tutorial. In sechs Abschnitten lernt der Nachwuchspilot alles Wissenswerte, um das eigentliche Abenteuer zu meistern. Auch dürft Ihr wahlweise die Steuerung nur mit Wii-Fernbedienung oder auch Nunchuk-Erweiterung erlernen. Einen großen Unterschied bringt die Steuerung mit der Nunchuk-Erweiterung nicht mit sich, denn der Analog-Stick dient vielmehr der Justierung der Kamera. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn Ihr ein Hindernis meistert, die Kamera aber dabei hängen bleibt. Im Besten aller Fälle benötigt Ihr den Nunchuk jedoch nicht, da die Kameraeinstellung stets akzeptabel ist und Euch nicht wirklich stark nerven wird.
Nachdem die Steuerung in Fleisch und Blut übergegangen ist, dürft Ihr Euch an das Herzstück des Spiels wagen, dem Story-Modus. Der Story-Modus ist erdenklich simpel aufgebaut und daher auch leider recht wenig Abwechslung. Zuerst müsst Ihr eine Insel auswählen, auf der Ihr Missionen absolvieren wollt. Insgesamt warten drei Inseln auf Euren Besuch, vorerst dürft Ihr jedoch nur eine Insel unsicher machen. Habt Ihr genug Missionen absolviert, schalten sich die weiteren zwei Inseln frei. Ist die zu bestreitende Insel ausgewählt worden, müsst Ihr anschließend eine Mission annehmen. Diese sind nicht sonderlich abwechslungsreich und wiederholen sich schon nach wenigen Stunden Spielzeit. Beispielsweise müsst Ihr Düngemittel über Felder streuen, durch Ringe fliegen oder Kisten zielsicher abwerfen. Nicht nur, dass die Missionen auf Dauer eintönig werden, durch ein nerviges Zeitlimit bei jeder Mission wird der Schwierigkeitsgrad ungeheuer in die Höhe getrieben.
Flugzeuge kann man auch tunen
Bevor man eine Mission startet, sollte man sich über den Status des Flugzeuges informieren. Im Hangar kann man sein Flugzeug reparieren oder gegebenfalls modifizieren. Modifikationen am Flugzeug wirken sich sofort aus und sind spürbar. Beispielsweise kann man das Gewicht des Flugzeuges reduzieren, damit man eine höhere Beschleunigung und letzten Endes eine höhere Höchstgeschwindigkeit bekommt. Bei Wendigkeitseinstellungen reagiert das Flugzeug schneller auf Eure Aktionen. Demnach steuert sich das Flugzeug viel einfacher und es genügen schon kleine Handbewegungen mit der Wii-Fernbedienung. Zu guter Letzt kann man Einstellungen am Motor nehmen und durch die verbesserte Motorleistung auch eine bessere Spitzengeschwindigkeit erlangen. Der Nachteil bei einer Motoreinstellung ist die Tatsache, dass sich dadurch das Flugzeug schwieriger manövrieren lässt, da zugleich auch die Ladekapazität ihr Maximum erreicht.
Habt Ihr im Verlauf des Abenteuers genug Missionen absolviert und somit ausreichend Geld in die Kasse fließen lassen, dürft Ihr im Flugzeug- und Zubehörhandel einkaufen. Möchtet Ihr ein neues Flugzeug erwerben, müsst Ihr auf drei Kriterien achten: Normal, Haltbar und Schnell. Ist ein Flugzeug mit dem Punkt „Normal“ gekennzeichnet, handelt es sich um ein ausgeglichenes Flugzeug, welches über normale Höchstgeschwindigkeit, Wendigkeit und Stabilität verfügt. Entscheidet Ihr Euch für ein „haltbares“ Flugzeug, müsst Ihr mit der Tatsache leben, dass es langsam und weniger wendig ist. In der letzten Kategorie „Schnell“ findet Ihr enorm schnelle und wendige Flugzeuge, leider sind diese nicht allzu stabil. Der Erwerb von Zubehörteilen ist in drei Kategorien unterteilt: Gewicht, Wendigkeit und Motor. Demnach entscheidet Ihr durch Erwerb bestimmter Teile, in welche Richtung sich Euer Flugzeug entwickeln soll.
Zur Steuerung muss man sagen, dass diese wahrlich simpel ausgefallen ist. Ihr haltet die Wii-Fernbedienung auf einer Ebene um mit Eurem Flugzeug konstant zu fliegen. Neigt Ihr die Wii-Remote nach links oder rechts, fliegt Euer alter Ego in die geneigte Kurve. Kippt Ihr hingegen die Wii-Fernbedienung an der vorderen Seite nach oben oder unten könnt Ihr hoch oder herunter fliegen. Um an Geschwindigkeit zuzunehmen, braucht Ihr lediglich den oberen Steuerkreuz zu betätigen. Möchtet Ihr wie Fox McCloud eine Drehung vollführen, müsst Ihr ruckartig die Wii-Remote nach links und rechts schwenken. Der A-Knopf der Wii-Remote kommt nur im Hinblick auf die Formationsänderung zum Einsatz. In einigen Missionen werdet Ihr nämlich von Kollegen unterstützt, denen Ihr befehlen könnt eine einheitliche Formation zu fliegen. Dabei haltet Ihr den A-Knopf gedrückt und schwenkt die Wii-Fernbedienung nach hinten, nach vorne oder nach links oder rechts. Schwingt Ihr die Wii-Remote nach hinten, fliegt Ihr in einer so genannten V-Formation. Habt Ihr nach vorne geschwenkt, fliegt Ihr in einer Linie durch die Luft. Last but not least wäre die letzte Formation zu nennen, Kreuzformation. Wer übrigens mit der Nunchuk-Erweiterung spielt, drückt statt dem A-Knopf einfach den C-Knopf auf der Rückseite.
Die restlichen Modi
Abgesehen vom Story-Modus wartet auch ein Multiplayer in „Wing Island“. Hier dürft Ihr Euch mit einem Freund duellieren und ein für alle Mal klarstellen, wer der Herr der Lüfte ist. In Wettbewerben wie Punktejagd oder Zeitangriff tretet Ihr gegeneinander an. Anfangs mag der Multiplayer-Modus noch unterhaltsam sein, doch kaum sind einige Partien gemeistert wünscht man sich abwechslungsreichere Multiplayer-Kost. Wer auf Wettbewerben, Missionen und Tuning nicht viel Wert legt, wird im Freien Spiel seine helle Freude haben. Hier dürft Ihr entspannt über die Inseln fliegen. Leider kommt man nicht sofort in den Genuss aller Inseln, denn diese wollen schließlich vorerst im Story-Modus freigespielt werden, damit man diese in aller Ruhe im Freien Spiel überfliegen darf.
In technischer Hinsicht ist „Wing Island“ wahrlich eine Enttäuschung, einzig die Steuerung sticht positiv aus dem Rundumpaket hervor. Die Grafik bewegt sich zwischen N64- und GameCube-Niveau und reißt bei weitem keine Bäume aus. Während die Flugzeuge noch detailliert in Szene gesetzt wurden und GCN-würdig sind, enttäuschen die verwaschenen Bodentexturen auf ganzer Linie und sind den Nintendo64-Zeiten zuzuordnen. Der Multiplayer und der Story-Modus können durchaus unterhalten, zeugen aber von wenig Abwechslung. Dies hat auch zur Folge, dass der Story-Modus generell sehr kurz ist. Wie schon erwähnt kann nur die Steuerung wirklich überzeugen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Steuerung gut gelungen ist, das Spiel generell einem wenig fordert und es technisch nicht der Hit ist, eignet sich das Spiel hervorragend für Casual Gamers und einer jüngeren Zockergemeinde. Alle anderen greifen ohne groß zu überlegen zu Codemasters oder Ubisofts Flugspiel, die allemal besser abschneiden als Hudsons „Wing Island“.
Mit Flugsimulationen wird man nicht alle Tage bedient. In der Tat vermissen die Videospieler ein gutes Flugspiel für die heimische Konsole. Umso mehr erfreut es die Wii-Besitzer, dass für ihre Konsole schon drei Spiele dieses Genres zur Verfügung stehen. Nach Codemasters „Heatseeker“ und Ubisofts „Blazing Angels: Squadron of WWII“ wagt sich auch Nintendo mit Hudsons „Wing Island“ in die Lüfte und hofft, keine Bruchlandung erfahren zu müssen. Eigentlich kann das Spiel dank der einzigartigen Steuerung der Nintendo Wii nur punkten und vor allem Casual Gamers für sich gewinnen, die einfach nur ein Flugzeug steuern und sich dabei nicht zu sehr in die Materie vertiefen möchten. Ob das Spiel wirklich nur etwas für Casual Gamers oder doch ein waschechter Konkurrent für „Heatseeker“ und „Blazing Angels: Squadron of WWII“ ist, verraten die folgenden Zeilen.In „Wing Island“ übernehmt Ihr die Rolle von Sparrow Wing Jr., der sein Geschäft sowie Flugzeug von seinem Großvater übernommen hat. Der von seinen Freunden auch Junior genannte Protagonist leitet das Transportunternehmen oder besser gesagt das Geschäft für alle Angelegenheiten Wing Inc. Um seine Existenz zu sichern absolviert er unterschiedliche Jobs und nimmt diverse Missionen entgegen. In einigen Missionen erfährt Sparrow Wing Jr. auch die Unterstützung seiner Freunde, die tatkräftig an seiner Seite fliegen. Damit man auf Dauer auch konkurrenzfähig bleibt, kann man seinen Flieger modifizieren und, das nötige Geld vorausgesetzt, auch neue Flugzeuge erwerben. Alles in allem ist „Wing Island“ jedoch komisch und lustig zugleich, denn seit wann fliegen Vögel Flugzeuge?
Flieg mit uns
Zu Beginn des Abenteuers sollte man sich vorerst mit der Steuerung vertraut machen. Zwar ist diese, wie man es vom Nintendo Wii her gewohnt ist, recht simpel und intuitiv, dennoch sollte man einige Zeit opfern damit man das nötige Gefühl für das Flugzeug entwickelt. Das Erlernen der Steuerung kann man anhand der beigelegten Spielanleitung bestreiten oder sich für die unterhaltsamere Variante entscheiden, das Tutorial. In sechs Abschnitten lernt der Nachwuchspilot alles Wissenswerte, um das eigentliche Abenteuer zu meistern. Auch dürft Ihr wahlweise die Steuerung nur mit Wii-Fernbedienung oder auch Nunchuk-Erweiterung erlernen. Einen großen Unterschied bringt die Steuerung mit der Nunchuk-Erweiterung nicht mit sich, denn der Analog-Stick dient vielmehr der Justierung der Kamera. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn Ihr ein Hindernis meistert, die Kamera aber dabei hängen bleibt. Im Besten aller Fälle benötigt Ihr den Nunchuk jedoch nicht, da die Kameraeinstellung stets akzeptabel ist und Euch nicht wirklich stark nerven wird.Nachdem die Steuerung in Fleisch und Blut übergegangen ist, dürft Ihr Euch an das Herzstück des Spiels wagen, dem Story-Modus. Der Story-Modus ist erdenklich simpel aufgebaut und daher auch leider recht wenig Abwechslung. Zuerst müsst Ihr eine Insel auswählen, auf der Ihr Missionen absolvieren wollt. Insgesamt warten drei Inseln auf Euren Besuch, vorerst dürft Ihr jedoch nur eine Insel unsicher machen. Habt Ihr genug Missionen absolviert, schalten sich die weiteren zwei Inseln frei. Ist die zu bestreitende Insel ausgewählt worden, müsst Ihr anschließend eine Mission annehmen. Diese sind nicht sonderlich abwechslungsreich und wiederholen sich schon nach wenigen Stunden Spielzeit. Beispielsweise müsst Ihr Düngemittel über Felder streuen, durch Ringe fliegen oder Kisten zielsicher abwerfen. Nicht nur, dass die Missionen auf Dauer eintönig werden, durch ein nerviges Zeitlimit bei jeder Mission wird der Schwierigkeitsgrad ungeheuer in die Höhe getrieben.
Flugzeuge kann man auch tunen
Bevor man eine Mission startet, sollte man sich über den Status des Flugzeuges informieren. Im Hangar kann man sein Flugzeug reparieren oder gegebenfalls modifizieren. Modifikationen am Flugzeug wirken sich sofort aus und sind spürbar. Beispielsweise kann man das Gewicht des Flugzeuges reduzieren, damit man eine höhere Beschleunigung und letzten Endes eine höhere Höchstgeschwindigkeit bekommt. Bei Wendigkeitseinstellungen reagiert das Flugzeug schneller auf Eure Aktionen. Demnach steuert sich das Flugzeug viel einfacher und es genügen schon kleine Handbewegungen mit der Wii-Fernbedienung. Zu guter Letzt kann man Einstellungen am Motor nehmen und durch die verbesserte Motorleistung auch eine bessere Spitzengeschwindigkeit erlangen. Der Nachteil bei einer Motoreinstellung ist die Tatsache, dass sich dadurch das Flugzeug schwieriger manövrieren lässt, da zugleich auch die Ladekapazität ihr Maximum erreicht.Habt Ihr im Verlauf des Abenteuers genug Missionen absolviert und somit ausreichend Geld in die Kasse fließen lassen, dürft Ihr im Flugzeug- und Zubehörhandel einkaufen. Möchtet Ihr ein neues Flugzeug erwerben, müsst Ihr auf drei Kriterien achten: Normal, Haltbar und Schnell. Ist ein Flugzeug mit dem Punkt „Normal“ gekennzeichnet, handelt es sich um ein ausgeglichenes Flugzeug, welches über normale Höchstgeschwindigkeit, Wendigkeit und Stabilität verfügt. Entscheidet Ihr Euch für ein „haltbares“ Flugzeug, müsst Ihr mit der Tatsache leben, dass es langsam und weniger wendig ist. In der letzten Kategorie „Schnell“ findet Ihr enorm schnelle und wendige Flugzeuge, leider sind diese nicht allzu stabil. Der Erwerb von Zubehörteilen ist in drei Kategorien unterteilt: Gewicht, Wendigkeit und Motor. Demnach entscheidet Ihr durch Erwerb bestimmter Teile, in welche Richtung sich Euer Flugzeug entwickeln soll.
Zur Steuerung muss man sagen, dass diese wahrlich simpel ausgefallen ist. Ihr haltet die Wii-Fernbedienung auf einer Ebene um mit Eurem Flugzeug konstant zu fliegen. Neigt Ihr die Wii-Remote nach links oder rechts, fliegt Euer alter Ego in die geneigte Kurve. Kippt Ihr hingegen die Wii-Fernbedienung an der vorderen Seite nach oben oder unten könnt Ihr hoch oder herunter fliegen. Um an Geschwindigkeit zuzunehmen, braucht Ihr lediglich den oberen Steuerkreuz zu betätigen. Möchtet Ihr wie Fox McCloud eine Drehung vollführen, müsst Ihr ruckartig die Wii-Remote nach links und rechts schwenken. Der A-Knopf der Wii-Remote kommt nur im Hinblick auf die Formationsänderung zum Einsatz. In einigen Missionen werdet Ihr nämlich von Kollegen unterstützt, denen Ihr befehlen könnt eine einheitliche Formation zu fliegen. Dabei haltet Ihr den A-Knopf gedrückt und schwenkt die Wii-Fernbedienung nach hinten, nach vorne oder nach links oder rechts. Schwingt Ihr die Wii-Remote nach hinten, fliegt Ihr in einer so genannten V-Formation. Habt Ihr nach vorne geschwenkt, fliegt Ihr in einer Linie durch die Luft. Last but not least wäre die letzte Formation zu nennen, Kreuzformation. Wer übrigens mit der Nunchuk-Erweiterung spielt, drückt statt dem A-Knopf einfach den C-Knopf auf der Rückseite.
Die restlichen Modi
Abgesehen vom Story-Modus wartet auch ein Multiplayer in „Wing Island“. Hier dürft Ihr Euch mit einem Freund duellieren und ein für alle Mal klarstellen, wer der Herr der Lüfte ist. In Wettbewerben wie Punktejagd oder Zeitangriff tretet Ihr gegeneinander an. Anfangs mag der Multiplayer-Modus noch unterhaltsam sein, doch kaum sind einige Partien gemeistert wünscht man sich abwechslungsreichere Multiplayer-Kost. Wer auf Wettbewerben, Missionen und Tuning nicht viel Wert legt, wird im Freien Spiel seine helle Freude haben. Hier dürft Ihr entspannt über die Inseln fliegen. Leider kommt man nicht sofort in den Genuss aller Inseln, denn diese wollen schließlich vorerst im Story-Modus freigespielt werden, damit man diese in aller Ruhe im Freien Spiel überfliegen darf.In technischer Hinsicht ist „Wing Island“ wahrlich eine Enttäuschung, einzig die Steuerung sticht positiv aus dem Rundumpaket hervor. Die Grafik bewegt sich zwischen N64- und GameCube-Niveau und reißt bei weitem keine Bäume aus. Während die Flugzeuge noch detailliert in Szene gesetzt wurden und GCN-würdig sind, enttäuschen die verwaschenen Bodentexturen auf ganzer Linie und sind den Nintendo64-Zeiten zuzuordnen. Der Multiplayer und der Story-Modus können durchaus unterhalten, zeugen aber von wenig Abwechslung. Dies hat auch zur Folge, dass der Story-Modus generell sehr kurz ist. Wie schon erwähnt kann nur die Steuerung wirklich überzeugen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Steuerung gut gelungen ist, das Spiel generell einem wenig fordert und es technisch nicht der Hit ist, eignet sich das Spiel hervorragend für Casual Gamers und einer jüngeren Zockergemeinde. Alle anderen greifen ohne groß zu überlegen zu Codemasters oder Ubisofts Flugspiel, die allemal besser abschneiden als Hudsons „Wing Island“.
Gennaro Grippo meint...
Mit „Wing Island“ hat Hudson wahrlich eine Bruchlandung gemacht. Unterhaltsam ist das Spiel allemal, aber bei weitem nicht abwechslungsreich und herausfordernd. In technischer Hinsicht enttäuscht das Spiel auf ganzer Linie, einzig die Steuerung ist wirklich positiv zu vermerken. „Wing Island“ ist definitiv nichts für Spieler, die mit den Flugspielen aus dem Hause Codemasters oder Ubisoft ihren Spaß hatten und nun nach neuem Stoff Ausschau halten. Vielmehr appelliert „Wing Island“ an Casual Gamers und jüngeren Zockern, die locker über die vorhandenen Kritikpunkte hinwegsehen können und definitiv ihren Spaß haben werden.
Mit „Wing Island“ hat Hudson wahrlich eine Bruchlandung gemacht. Unterhaltsam ist das Spiel allemal, aber bei weitem nicht abwechslungsreich und herausfordernd. In technischer Hinsicht enttäuscht das Spiel auf ganzer Linie, einzig die Steuerung ist wirklich positiv zu vermerken. „Wing Island“ ist definitiv nichts für Spieler, die mit den Flugspielen aus dem Hause Codemasters oder Ubisoft ihren Spaß hatten und nun nach neuem Stoff Ausschau halten. Vielmehr appelliert „Wing Island“ an Casual Gamers und jüngeren Zockern, die locker über die vorhandenen Kritikpunkte hinwegsehen können und definitiv ihren Spaß haben werden.

GRAFIK
Eckige, glanzlose und verwaschene Texturen & Landschaften mit vereinzelten Höhepunkten wie Flugzeugdesign
Eckige, glanzlose und verwaschene Texturen & Landschaften mit vereinzelten Höhepunkten wie Flugzeugdesign

SOUND
Wenige unterhaltsame Melodien, die sich sehr schnell wiederholen
Wenige unterhaltsame Melodien, die sich sehr schnell wiederholen

BEDIENUNG
Einfache Steuerung durch vertikales Halten der Wii-Remote
Einfache Steuerung durch vertikales Halten der Wii-Remote

UMFANG
Unterhaltsame Kampagne und Multiplayer, Medaillen-Sammelfieber sorgt für weiteren Spielspaß
Unterhaltsame Kampagne und Multiplayer, Medaillen-Sammelfieber sorgt für weiteren Spielspaß
SPIELSPASS
Technisch enttäuschendes Flugspiel, bei dem man aber durchaus in die Lüfte abheben kann wenn man sich darauf einlässt
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Technisch enttäuschendes Flugspiel, bei dem man aber durchaus in die Lüfte abheben kann wenn man sich darauf einlässt
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel