Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 31.05.2007
Auf der Suche nach Jack Sparrow
Käpt´n Jack Sparrow, Will Turner und Elizabeth Swann stechen wieder in See. Der letzte Teil der Fluch der Karibik-Trologie wird in den deutschen Kinos unter dem internationalen Label „Pirates of the Caribbean“ gezeigt und wie gewohnt sorgen die Disney Interactive Studios für die passenden Videospielumsetzungen. Auch für den Doppelbildschirm ist eine Version erschienen, bei der die Entwickler dem Touchscreen besondere Aufmerksamkeit geschenkt haben.
Die Geschichte setzt nahtlos an den Vorgänger an, so dass Ihr Euch auf die Suche nach Jack Sparrow macht, was Euch an das Ende der Welt verschlagen wird. Damit bewegen sich die bekannten Figuren in ganz neuen Gewässern und werden mit einem östlichen Setting konfrontiert. Allerdings lautet die Divise andere Länder – bekannte Sitten, so dass Ihr wie gewohnt unfreundlich empfangen werdet und viele Schwierigkeiten bewältigen müsst. Fans der Serie werden dabei auf viele neue aber auch altbekannte Personen treffen. In diesem Finale kommen nämlich noch einmal alle nennenswerten Charaktere zusammen und sorgen somit für einen würdigen Abschluss der Geschichte.
Den Mittelpunkt des Abenteuers stellt euer Schiff dar. Von hier aus werden alle anderen Orte angesteuert, zwischen denen auch immer wieder gewechselt werden kann. Das Steuerrad habt Ihr dabei selbst fest in den Händen, da es mit dem Stylus gedreht wird. So kann der Kurs einfach festgelegt werden und Irrfahrten über die sieben Weltmeere bleiben Euch erspart. Das Schiff bietet aber noch viel mehr Möglichkeiten. Redet mit der Mannschaft, erhaltet wertvolle Tipps, wechselt zwischen den Charakteren oder versucht euer Glück bei einem Würfelspiel, bei dem echtes Piratenfeeling aufkommt. Außerdem lässt sich die gesamte Beute verwalten und im Quartier des Kapitäns der Spielstatus aufrufen.
Zieht den Stylus und kämpft wie ein Mann!
Das Schiff ist eine nützliche Basis, die Euch mit allem versorgt, allerdings müsst Ihr es immer wieder verlassen, um das Abenteuer an Land fortzusetzen. Dabei wird schnell klar, dass die Entwickler auf 0815-Spielmechaniken gesetzt haben. Ihr springt von Plattform zu Plattform, hangelt Euch an Seilen entlang und verschiebt Kisten. Immer wieder wollen auch Feinde besiegt werden, die allerdings nicht besonders geschickt vorgehen und leicht zu besiegen sind. Besonders schnell tragt Ihr den Sieg mit dem Einsatz von Sekundärwaffen davon, die effektiver sind als euer Säbel, dafür aber Energie benötigen, die als Gerissenheitsanzeige dargestellt wird. Gerissenheit und Gesundheit lassen sich mit Gegenständen regenerieren, die in den Levels verstreut sind oder sich in Schatztruhen finden lassen.
Insgesamt leidet das Spiels sehr unter Einfallslosigkeit, sodass Ihr wenig Neues zu Gesicht bekommt und auch das Leveldesign sehr einfach gestrickt ist. Allerdings haben sich die Entwickler auch Mühe gegeben, den Touchscreen ab und an einzubringen. Schlösser von Truhen werden geknackt, indem Ihr eine Linie über den Bildschirm zieht ohne die Metallstifte am Rand zu berühren. Außerdem gilt es immer wieder Karten zusammenzusetzen, was auch über den Touchscreen abläuft. Nicht selten werdet Ihr auch Zahnräder finden, die an der nächsten verschlossenen Tür gute Dienste leisten. Setzt sie in das Getriebe an die richtige Stelle und dreht sie mit dem Stylus, damit sich der Weg öffnet. Insgesamt mögen diese Minispiele nicht besonders spektakulär sein, aber sie lockern das etwas monotone Gameplay auf jeden Fall auf.
Richtig unterhaltsam kommt der Stylus bei Duellen zum Einsatz. Hier wird er nämlich zum Säbel. Zieht Linien von links nach rechts, von oben nach unten oder umgekehrt, damit es Euch die Charaktere mit dem Säbel gleichtun. Mit der Zeit werdet Ihr euer Repertoire an Manövern noch erweitern und immer effektiver kämpfen können. Um einen Kampf zu gewinnen, ist aber auch gekonntes Parieren nötig. Je nachdem ob Ihr Rechts- oder Linkshänder seid, wird das mit dem Steuerkreuz oder den Tasten ausgeführt und erfordert schnelle Reaktionen. Das läuft alles recht intuitiv ab und macht eine Menge Spaß, sodass der Stylus einen hervorragenden Säbel abgibt.
Zeitvertreib eines Piraten
Duelle lassen sich im Mehrspielermodus auch gegen einen menschlichen Gegner austragen, wofür euer Gegenüber allerdings auch eine Cartridge benötigt. Bevor Ihr in die Arena steigt, muss diese erst einmal festgelegt werden. Es stehen zehn Austragungsorte zur Verfügung, die im Einzelspieler-Abenteuer nach und nach erspielt werden dürfen. Das Gleiche gilt auch für die Duellanten. Deren Anzahl beschränkt sich zu Beginn nämlich auf vier und erst nach und nach wird eine ordentliche Auswahl verfügbar. Als Letztes werden noch die Waffen bestimmt und dann kann es auch schon losgehen.
Nicht nur die Duelle sind im Mehrspieler-Modus verfügbar, sondern auch das Würfelspiel, dass sich auch im Laderaum eures Schiffes gegen virtuelle Gegner austragen lässt. Hierbei wird der Würfelbecher mit dem Touchscreen geschüttelt, womit fünf Würfel auf dem virtuellen Tisch landen. Ihr müsst daraufhin schätzen, wie oft ein bestimmter Wert auf dem Tisch liegt, wobei Ihr die Würfel eurer Mitspieler natürlich nicht sehen könnt. Nun gilt es die Schätzung nach und nach zu erhöhen oder eure Mitspieler als Lügner zu entlarven. Das Ganze lässt sich mit bis zu vier Spielern austragen, wobei nur eine einzige Cartridge benötigt wird.
Bei dieser Videospielumsetzung kommen alle Fans auf ihre Kosten. Dafür garantieren drei Schwierigkeitsgrade, deren Umstellung auch mitten im Spiel möglich ist. Auch die Thematik des Films wurde gut umgesetzt. Es werden wichtige Orte der Vorlage besucht, die Geschichte wird knapp aber verständlich erzählt und auch die Charaktere haben ihren Weg gelungen auf den Nintendo DS gefunden. Die technische Qualität präsentiert sich dabei grundsolide. Die musikalische Untermalung ist angenehm, aber etwas eintönig. Die Grafik macht Gebrauch von einer guten 3D-Engine. Besonders viele Details dürft Ihr zwar nicht erwarten und die Texturen wirken oft unsauber, eine passende Atmosphäre kann aber dennoch erzeugt werden.
Käpt´n Jack Sparrow, Will Turner und Elizabeth Swann stechen wieder in See. Der letzte Teil der Fluch der Karibik-Trologie wird in den deutschen Kinos unter dem internationalen Label „Pirates of the Caribbean“ gezeigt und wie gewohnt sorgen die Disney Interactive Studios für die passenden Videospielumsetzungen. Auch für den Doppelbildschirm ist eine Version erschienen, bei der die Entwickler dem Touchscreen besondere Aufmerksamkeit geschenkt haben.
Die Geschichte setzt nahtlos an den Vorgänger an, so dass Ihr Euch auf die Suche nach Jack Sparrow macht, was Euch an das Ende der Welt verschlagen wird. Damit bewegen sich die bekannten Figuren in ganz neuen Gewässern und werden mit einem östlichen Setting konfrontiert. Allerdings lautet die Divise andere Länder – bekannte Sitten, so dass Ihr wie gewohnt unfreundlich empfangen werdet und viele Schwierigkeiten bewältigen müsst. Fans der Serie werden dabei auf viele neue aber auch altbekannte Personen treffen. In diesem Finale kommen nämlich noch einmal alle nennenswerten Charaktere zusammen und sorgen somit für einen würdigen Abschluss der Geschichte.
Den Mittelpunkt des Abenteuers stellt euer Schiff dar. Von hier aus werden alle anderen Orte angesteuert, zwischen denen auch immer wieder gewechselt werden kann. Das Steuerrad habt Ihr dabei selbst fest in den Händen, da es mit dem Stylus gedreht wird. So kann der Kurs einfach festgelegt werden und Irrfahrten über die sieben Weltmeere bleiben Euch erspart. Das Schiff bietet aber noch viel mehr Möglichkeiten. Redet mit der Mannschaft, erhaltet wertvolle Tipps, wechselt zwischen den Charakteren oder versucht euer Glück bei einem Würfelspiel, bei dem echtes Piratenfeeling aufkommt. Außerdem lässt sich die gesamte Beute verwalten und im Quartier des Kapitäns der Spielstatus aufrufen.
Zieht den Stylus und kämpft wie ein Mann!
Das Schiff ist eine nützliche Basis, die Euch mit allem versorgt, allerdings müsst Ihr es immer wieder verlassen, um das Abenteuer an Land fortzusetzen. Dabei wird schnell klar, dass die Entwickler auf 0815-Spielmechaniken gesetzt haben. Ihr springt von Plattform zu Plattform, hangelt Euch an Seilen entlang und verschiebt Kisten. Immer wieder wollen auch Feinde besiegt werden, die allerdings nicht besonders geschickt vorgehen und leicht zu besiegen sind. Besonders schnell tragt Ihr den Sieg mit dem Einsatz von Sekundärwaffen davon, die effektiver sind als euer Säbel, dafür aber Energie benötigen, die als Gerissenheitsanzeige dargestellt wird. Gerissenheit und Gesundheit lassen sich mit Gegenständen regenerieren, die in den Levels verstreut sind oder sich in Schatztruhen finden lassen.
Insgesamt leidet das Spiels sehr unter Einfallslosigkeit, sodass Ihr wenig Neues zu Gesicht bekommt und auch das Leveldesign sehr einfach gestrickt ist. Allerdings haben sich die Entwickler auch Mühe gegeben, den Touchscreen ab und an einzubringen. Schlösser von Truhen werden geknackt, indem Ihr eine Linie über den Bildschirm zieht ohne die Metallstifte am Rand zu berühren. Außerdem gilt es immer wieder Karten zusammenzusetzen, was auch über den Touchscreen abläuft. Nicht selten werdet Ihr auch Zahnräder finden, die an der nächsten verschlossenen Tür gute Dienste leisten. Setzt sie in das Getriebe an die richtige Stelle und dreht sie mit dem Stylus, damit sich der Weg öffnet. Insgesamt mögen diese Minispiele nicht besonders spektakulär sein, aber sie lockern das etwas monotone Gameplay auf jeden Fall auf.
Richtig unterhaltsam kommt der Stylus bei Duellen zum Einsatz. Hier wird er nämlich zum Säbel. Zieht Linien von links nach rechts, von oben nach unten oder umgekehrt, damit es Euch die Charaktere mit dem Säbel gleichtun. Mit der Zeit werdet Ihr euer Repertoire an Manövern noch erweitern und immer effektiver kämpfen können. Um einen Kampf zu gewinnen, ist aber auch gekonntes Parieren nötig. Je nachdem ob Ihr Rechts- oder Linkshänder seid, wird das mit dem Steuerkreuz oder den Tasten ausgeführt und erfordert schnelle Reaktionen. Das läuft alles recht intuitiv ab und macht eine Menge Spaß, sodass der Stylus einen hervorragenden Säbel abgibt.
Zeitvertreib eines Piraten
Duelle lassen sich im Mehrspielermodus auch gegen einen menschlichen Gegner austragen, wofür euer Gegenüber allerdings auch eine Cartridge benötigt. Bevor Ihr in die Arena steigt, muss diese erst einmal festgelegt werden. Es stehen zehn Austragungsorte zur Verfügung, die im Einzelspieler-Abenteuer nach und nach erspielt werden dürfen. Das Gleiche gilt auch für die Duellanten. Deren Anzahl beschränkt sich zu Beginn nämlich auf vier und erst nach und nach wird eine ordentliche Auswahl verfügbar. Als Letztes werden noch die Waffen bestimmt und dann kann es auch schon losgehen.
Nicht nur die Duelle sind im Mehrspieler-Modus verfügbar, sondern auch das Würfelspiel, dass sich auch im Laderaum eures Schiffes gegen virtuelle Gegner austragen lässt. Hierbei wird der Würfelbecher mit dem Touchscreen geschüttelt, womit fünf Würfel auf dem virtuellen Tisch landen. Ihr müsst daraufhin schätzen, wie oft ein bestimmter Wert auf dem Tisch liegt, wobei Ihr die Würfel eurer Mitspieler natürlich nicht sehen könnt. Nun gilt es die Schätzung nach und nach zu erhöhen oder eure Mitspieler als Lügner zu entlarven. Das Ganze lässt sich mit bis zu vier Spielern austragen, wobei nur eine einzige Cartridge benötigt wird.
Bei dieser Videospielumsetzung kommen alle Fans auf ihre Kosten. Dafür garantieren drei Schwierigkeitsgrade, deren Umstellung auch mitten im Spiel möglich ist. Auch die Thematik des Films wurde gut umgesetzt. Es werden wichtige Orte der Vorlage besucht, die Geschichte wird knapp aber verständlich erzählt und auch die Charaktere haben ihren Weg gelungen auf den Nintendo DS gefunden. Die technische Qualität präsentiert sich dabei grundsolide. Die musikalische Untermalung ist angenehm, aber etwas eintönig. Die Grafik macht Gebrauch von einer guten 3D-Engine. Besonders viele Details dürft Ihr zwar nicht erwarten und die Texturen wirken oft unsauber, eine passende Atmosphäre kann aber dennoch erzeugt werden.
Sascha Geldermann meint...
Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt ist eine ordentliche Filmumsetzung, die die Thematik gut umsetzt und Fans gefallen wird. Die Nintendo DS-Version kann durch gelungene Duelle mit dem Stylus, sowie nette Touchscreen-Spielereien punkten, krankt ansonsten aber leider etwas an Ideen- und Abwechslungslosigkeit.
Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt ist eine ordentliche Filmumsetzung, die die Thematik gut umsetzt und Fans gefallen wird. Die Nintendo DS-Version kann durch gelungene Duelle mit dem Stylus, sowie nette Touchscreen-Spielereien punkten, krankt ansonsten aber leider etwas an Ideen- und Abwechslungslosigkeit.

GRAFIK
Die 3D-Grafik sieht schick aus, besonders viele Details bietet sie aber nicht.
Die 3D-Grafik sieht schick aus, besonders viele Details bietet sie aber nicht.

SOUND
Die musikalische Untermalung ist angenehm.
Die musikalische Untermalung ist angenehm.

BEDIENUNG
Vor allem die Stylus-Duelle sind gelungen.
Vor allem die Stylus-Duelle sind gelungen.

UMFANG
Interessante Mehrspieler-Modi beschäftigen auch nach dem Abenteuer.
Interessante Mehrspieler-Modi beschäftigen auch nach dem Abenteuer.
SPIELSPASS
Interessanter Piratenspaß, dem es an Ideen fehlt.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Interessanter Piratenspaß, dem es an Ideen fehlt.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel