Heatseeker
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 28.05.2007
Konfliktpotenzial
Mike „Downtown“ Hudson ist gerade mit der Ausbildung auf der militärischen Pilotenakademie fertig geworden, da darf er sich auch schon in den Alltag eines Kampffliegers stürzen. Der junge Draufgänger kann sein Glück kaum fassen, als seine erste Station in der frischen Karriere ihn auch noch in ein wahres Paradies führt, die malerische Lord Roberts Insel.
Doch diese Idylle währt nicht lange, denn auf der ganzen Welt nehmen die Spannungen zu. In der Nähe der Basis gehören Überfälle von Piraten mittlerweile zur Tagesordnung. Ausgestattet mit modernen Waffensystemen lassen sie den zivilen Frachtschiffen nicht den Hauch einer Chance. Waffenhandel und Schmuggel erschweren die Arbeit in der Karibik, die eigentlich als beliebtes Reiseziel und Paradies auf Erden in den Schlagzeilen stehen soll.
Im südlichen Ozean wird unterdessen ein gewaltiges Ölvorkommen entdeckt. Der Streit über den Besitz dieser Geldquelle ruft zahlreiche rivalisierende Nationen auf den Plan. Einer der Schurkenstaaten verweigert darüber hinaus plötzlich und ohne Angabe von Gründen Untersuchungen im eigenen Land. Was hat der Diktator dieses Staates vor?
Brandherde gibt es also genug. Nun liegt es an Euch, in der Flugsimulation „Heatseeker“ aus dem Hause Codemasters für Recht und Ordnung zu sorgen und, natürlich nur ganz nebenbei, einen weltweiten Konflikt zu verhindern. Dies müsst Ihr natürlich nicht alleine tun. Zahlreiche Verbündete, denen Ihr auch Befehle geben könnt, stehen Euch mit Rat und Tat zur Seite. Ob sich der Ausflug in die Karibik lohnt? Wir klären es in den folgenden Zeilen.
„Downtown“ hoch oben
Der Spieler übernimmt in „Heatseeker“ die Rolle von „Downtown“ Hudson und muss sich in diversen Kampfjägern allerlei Gesindel vom Hals halten. Dabei warten vier verschiedene Kampfgebiete mit insgesamt achtzehn Missionen auf den jungen Piloten. Von der Karibik wird es später bis in die Arktis gehen, gleich bleibt nur das immer wieder hohe Gegneraufkommen. Drei Schwierigkeitsgrade sorgen auf den ersten Blick dafür, dass für jeden Spielertyp etwas dabei ist. Dem ist dann nach einigen Missionen aber nicht mehr so. Der Schwierigkeitsgrad zieht deutlich an, das Spiel wird gerade für Anfänger fast ein Ding der Unmöglichkeit sein.
Die Missionen stellen Euch vor diverse Aufgaben. Mal muss ein Flottenkonvoi oder ein Stützpunkt beschützt werden, mal geht Ihr selbst in den Angriff über. Eure Flügelmänner könnt Ihr dabei allerdings vernachlässigen, da diese die Befehle nur mit mäßigem Erfolg durchführen. Wer sich einzig und allein auf sich verlässt, sollte am wenigstens Ärger bekommen. Die Gegneranzahl kann in einer Mission schon einmal in den dreistelligen Bereich geraten, der Titel sorgt so für Non-Stop-Action. Damit einher gehen allerdings auch zahlreiche unfaire Stellen. So gibt es innerhalb einer Mission keine Möglichkeit, Euren Flieger zu reparieren. Auch Kontrollpunkte, an denen Ihr nach einem Ableben fortsetzen könnt, geben Euch keine Energie zurück. So sorgt der Titel leider ab und an für Frustmomente.
Zahlreiche Kampfflugzeuge und neue Waffensysteme könnt Ihr Euch im Verlaufe des Abenteuers verdienen. Dazu müsst Ihr in einer Mission Bonusziele erledigen. So lassen sich auch bereits im Besitz befindliche Flugzeuge aufrüsten und für den folgenden Kampf deutlich verstärken. Habt Ihr in einer Mission während der Kampagne die Bonusziele verpasst, gibt es aber keinen Grund zur Besorgnis. In einem Missionsmodus könnt Ihr jeden einzelnen Abschnitt nochmals spielen und dann auch in andere Maschinen steigen. Dabei stehen Euch übrigens allesamt originalgetreue Kampfjets wie die F-16 Falcon oder auf Seiten des Feindes, dessen Flugzeuge Ihr ebenfalls steuern könnt, die MIG-27 Flogger zur Verfügung.
Technisch abgestürzt?
„Heatseeker“ ist, das wird man bereits auf den ersten Blick erkennen, ein Port der ebenfalls veröffentlichten Version für PlayStation 2. Leider gehört der Titel schon auf Sonys altehrwürdigem System nicht zur Spitze des technisch machbaren, wodurch die Wii-Version doch deutlich enttäuscht. Immerhin bietet der Titel eine konstante Framerate, was aber bei der gebotenen optischen Leistung kein Wunder darstellt. Ansprechend gelungen ist den Entwicklern allerdings die „Impact Cam“. Diese besondere Kameraeinstellung fängt bestimmte Spielsituationen in interessanten Kamerawinkeln ein. Eine Explosion kommt so noch viel besser rüber als wenn man sie nur aus dem eigenen Cockpit beobachten könnte. Die im Artikel verwendeten Screenshots stammen direkt von Publisher Codemasters und haben mit dem fertigen Produkt leider wenig gemeinsam. Die Sounduntermalung des Titels kommt dabei auch nicht über den Durchschnitt hinaus. Da auf Dolby Pro Logic II Sound verzichtet wurde, klingen die Actioneinlagen nicht so gewaltig, wie sie auf Grund der zahlreichen Flugzeuge klingen könnten.
Die Steuerung ist durchaus solide, zieht im direkten Vergleich mit Ubisofts Konkurrenzprodukt „Blazing Angels – Squadrons of WWII“ allerdings den Kürzeren. Gesteuert wird das Spiel mit Fernbedienung und Nunchuck. Letzterer ist dabei hauptverantwortlich für Eure Geschwindigkeit, außerdem wird über den Z-Knopf das Bordgeschütz des Fliegers aktiviert. Die schweren Waffen werden dagegen über den B-Button an der Wii-Fernbedienung abgeschossen.
Auf einen Mehrspieler-Modus wurde leider völlig verzichtet. Auf Grund des hohen Schwierigkeitsgrades und der zahlreichen Boni wird der Titel allerdings auch im Spiel alleine längere Zeit beschäftigen.
Mike „Downtown“ Hudson ist gerade mit der Ausbildung auf der militärischen Pilotenakademie fertig geworden, da darf er sich auch schon in den Alltag eines Kampffliegers stürzen. Der junge Draufgänger kann sein Glück kaum fassen, als seine erste Station in der frischen Karriere ihn auch noch in ein wahres Paradies führt, die malerische Lord Roberts Insel.
Doch diese Idylle währt nicht lange, denn auf der ganzen Welt nehmen die Spannungen zu. In der Nähe der Basis gehören Überfälle von Piraten mittlerweile zur Tagesordnung. Ausgestattet mit modernen Waffensystemen lassen sie den zivilen Frachtschiffen nicht den Hauch einer Chance. Waffenhandel und Schmuggel erschweren die Arbeit in der Karibik, die eigentlich als beliebtes Reiseziel und Paradies auf Erden in den Schlagzeilen stehen soll. Im südlichen Ozean wird unterdessen ein gewaltiges Ölvorkommen entdeckt. Der Streit über den Besitz dieser Geldquelle ruft zahlreiche rivalisierende Nationen auf den Plan. Einer der Schurkenstaaten verweigert darüber hinaus plötzlich und ohne Angabe von Gründen Untersuchungen im eigenen Land. Was hat der Diktator dieses Staates vor?
Brandherde gibt es also genug. Nun liegt es an Euch, in der Flugsimulation „Heatseeker“ aus dem Hause Codemasters für Recht und Ordnung zu sorgen und, natürlich nur ganz nebenbei, einen weltweiten Konflikt zu verhindern. Dies müsst Ihr natürlich nicht alleine tun. Zahlreiche Verbündete, denen Ihr auch Befehle geben könnt, stehen Euch mit Rat und Tat zur Seite. Ob sich der Ausflug in die Karibik lohnt? Wir klären es in den folgenden Zeilen.
„Downtown“ hoch oben
Der Spieler übernimmt in „Heatseeker“ die Rolle von „Downtown“ Hudson und muss sich in diversen Kampfjägern allerlei Gesindel vom Hals halten. Dabei warten vier verschiedene Kampfgebiete mit insgesamt achtzehn Missionen auf den jungen Piloten. Von der Karibik wird es später bis in die Arktis gehen, gleich bleibt nur das immer wieder hohe Gegneraufkommen. Drei Schwierigkeitsgrade sorgen auf den ersten Blick dafür, dass für jeden Spielertyp etwas dabei ist. Dem ist dann nach einigen Missionen aber nicht mehr so. Der Schwierigkeitsgrad zieht deutlich an, das Spiel wird gerade für Anfänger fast ein Ding der Unmöglichkeit sein.
Die Missionen stellen Euch vor diverse Aufgaben. Mal muss ein Flottenkonvoi oder ein Stützpunkt beschützt werden, mal geht Ihr selbst in den Angriff über. Eure Flügelmänner könnt Ihr dabei allerdings vernachlässigen, da diese die Befehle nur mit mäßigem Erfolg durchführen. Wer sich einzig und allein auf sich verlässt, sollte am wenigstens Ärger bekommen. Die Gegneranzahl kann in einer Mission schon einmal in den dreistelligen Bereich geraten, der Titel sorgt so für Non-Stop-Action. Damit einher gehen allerdings auch zahlreiche unfaire Stellen. So gibt es innerhalb einer Mission keine Möglichkeit, Euren Flieger zu reparieren. Auch Kontrollpunkte, an denen Ihr nach einem Ableben fortsetzen könnt, geben Euch keine Energie zurück. So sorgt der Titel leider ab und an für Frustmomente. Zahlreiche Kampfflugzeuge und neue Waffensysteme könnt Ihr Euch im Verlaufe des Abenteuers verdienen. Dazu müsst Ihr in einer Mission Bonusziele erledigen. So lassen sich auch bereits im Besitz befindliche Flugzeuge aufrüsten und für den folgenden Kampf deutlich verstärken. Habt Ihr in einer Mission während der Kampagne die Bonusziele verpasst, gibt es aber keinen Grund zur Besorgnis. In einem Missionsmodus könnt Ihr jeden einzelnen Abschnitt nochmals spielen und dann auch in andere Maschinen steigen. Dabei stehen Euch übrigens allesamt originalgetreue Kampfjets wie die F-16 Falcon oder auf Seiten des Feindes, dessen Flugzeuge Ihr ebenfalls steuern könnt, die MIG-27 Flogger zur Verfügung.
Technisch abgestürzt?
„Heatseeker“ ist, das wird man bereits auf den ersten Blick erkennen, ein Port der ebenfalls veröffentlichten Version für PlayStation 2. Leider gehört der Titel schon auf Sonys altehrwürdigem System nicht zur Spitze des technisch machbaren, wodurch die Wii-Version doch deutlich enttäuscht. Immerhin bietet der Titel eine konstante Framerate, was aber bei der gebotenen optischen Leistung kein Wunder darstellt. Ansprechend gelungen ist den Entwicklern allerdings die „Impact Cam“. Diese besondere Kameraeinstellung fängt bestimmte Spielsituationen in interessanten Kamerawinkeln ein. Eine Explosion kommt so noch viel besser rüber als wenn man sie nur aus dem eigenen Cockpit beobachten könnte. Die im Artikel verwendeten Screenshots stammen direkt von Publisher Codemasters und haben mit dem fertigen Produkt leider wenig gemeinsam. Die Sounduntermalung des Titels kommt dabei auch nicht über den Durchschnitt hinaus. Da auf Dolby Pro Logic II Sound verzichtet wurde, klingen die Actioneinlagen nicht so gewaltig, wie sie auf Grund der zahlreichen Flugzeuge klingen könnten. Die Steuerung ist durchaus solide, zieht im direkten Vergleich mit Ubisofts Konkurrenzprodukt „Blazing Angels – Squadrons of WWII“ allerdings den Kürzeren. Gesteuert wird das Spiel mit Fernbedienung und Nunchuck. Letzterer ist dabei hauptverantwortlich für Eure Geschwindigkeit, außerdem wird über den Z-Knopf das Bordgeschütz des Fliegers aktiviert. Die schweren Waffen werden dagegen über den B-Button an der Wii-Fernbedienung abgeschossen.
Auf einen Mehrspieler-Modus wurde leider völlig verzichtet. Auf Grund des hohen Schwierigkeitsgrades und der zahlreichen Boni wird der Titel allerdings auch im Spiel alleine längere Zeit beschäftigen.
Heiko Ellinger meint...
„Heatseeker“ ist ein ordentlicher Action-Titel, der allerdings technisch weit hinter den Möglichkeiten der Wii zurückbleibt. Teils unfaire Stellen machen die Non-Stop-Action zu einem ab und an frustigen Erlebnis.
„Heatseeker“ ist ein ordentlicher Action-Titel, der allerdings technisch weit hinter den Möglichkeiten der Wii zurückbleibt. Teils unfaire Stellen machen die Non-Stop-Action zu einem ab und an frustigen Erlebnis.

GRAFIK
Ordentliche Grafik ohne große Highlights.
Ordentliche Grafik ohne große Highlights.

SOUND
Unspektakuläre Sounduntermalung, es fehlt die Action.
Unspektakuläre Sounduntermalung, es fehlt die Action.

BEDIENUNG
Unkomplizierte Steuerung, Pointer wird aber nicht benötigt.
Unkomplizierte Steuerung, Pointer wird aber nicht benötigt.

UMFANG
Missionen sehr fordernd, manchmal leider sogar unfair.
Missionen sehr fordernd, manchmal leider sogar unfair.
SPIELSPASS
Ordentliche Flugaction - mehr nicht.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Ordentliche Flugaction - mehr nicht.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel