Dead’n’Furious
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 28.05.2007
Warum ist egal
Rob Steiner sitzt im Gefängnis. Er wurde verurteilt wegen einem Mord, den er gar nicht begangen hat. Eigentlich keine schöne Situation, wäre nicht plötzlich die Zellentür offen gewesen. So begibt sich Steiner auf die Flucht aus dem Gefängnis. Dass ihm dabei Horden von Zombies gegenüber stehen ist eigentlich Nebensache. Woher diese wiederum kommen, ist ebenfalls nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass sie da sind und zum Abschuss frei zur Verfügung stehen.
Dass es dabei nicht immer ganz so kinderfreundlich zugeht, zeigt auch die Einstufung der USK. Der Titel erhielt keine Jugendfreigabe und gehört somit zu den wenigen Spielen auf Nintendo DS, die nur Erwachsenen zugänglich gemacht werden dürfen. Dementsprechend bekommt man in den Ballerorgien auch genügend roten Lebenssaft zu sehen.
Bei „Dead’n’Furious“, so der Titel des Spiels, handelt es sich um einen waschechten Rail-Shooter. Dass bedeutet im Einzelnen, dass Ihr euch nicht frei bewegen könnt. Stattdessen läuft das Spiel wie auf Schienen ab und Ihr müsst Euch primär um die zahlreichen Gegner kümmern. An einigen Stellen im Spiel gibt es aber die Möglichkeit, unterschiedliche Richtungen einzuschlagen.
Ballern bis der Arzt kommt
In vier unterschiedlichen Szenarien ballert Ihr Euch durch die Ansammlungen an Gegnern. Während Ihr im Gefängnis beginnt, verschlägt es Euch später in eine Sumpflandschaft, ein Forschungslabor und einen Flughafen. Die verschiedensten Widersacher stellen sich Euch dabei in den Weg. Mutierte Häftlinge und Wärter machen Euch anfangs das Leben schwer, später folgen wild gewordene Fledermäuse oder Krokodile. Die vier Szenarien sind dabei in vier Kapitel aufgeteilt. Insgesamt erwarten Euch im Verlaufe der Geschichte 12 Level. Am Ende eines jeden Kapitels müsst Ihr Euch einem Bossgegner stellen und dessen Schwachstellen geschickt im Kampf ausnutzen. Unschön ist dabei, dass die Gegner teilweise einfach aus dem Nichts auftauchen, eine Design-Krankheit vergangener Tage.
Das Spiel gibt Euch dafür als Ausgleich immerhin vier verschiedene Waffen an die Hand. Während die Pistole dabei über unendlich viel Munition verfügt, müsst Ihr bei Maschinenpistole und Schrotflinte schon eher aufpassen. In Kisten findet Ihr Munition für diese beiden Schießprügel, allerdings eher rar gesät, so dass man sich doch des Öfteren auf die Pistole verlassen muss. Darüber hinaus gibt es für den brachialen Nahkampf eine Brechstange.
Neben den Kisten könnt Ihr auch noch in Schränken Munition finden. Außerdem warten wichtige zusätzliche Leben auf Euch, da das Abenteuer bisweilen doch im Schwierigkeitsgrad anziehen wird. Und dann ist jedes Plus auf der Lebensanzeige gern gesehen.
Eure Waffen lassen sich dank Upgrades auch noch aufrüsten. Dies erlaubt schnelleres Nachladen oder erhöht beispielsweise die Feuerkraft. Nachladen müsst Ihr die Schießeisen natürlich auch. Dies geschieht wie auch die restlichen Eingaben im Spiel über den Touchscreen. Zum Nachladen müsst Ihr die Patronen von rechts nach links ins Magazin ziehen. Vor allem in hektischen Situationen kann dies schon einmal schwieriger werden. Daher ist höchste Konzentration gefordert.
Der Nachteil eines Rail-Shooters
Technisch ist der Titel durchaus ordentlich. Die grafische Präsentation ist gelungen, in Zwischensequenzen wird die Story vorangetrieben. Dabei bleibt das Spiel immer ruckelfrei und lässt die Monsterschlachterei durchaus in einer ansprechenden 3D-Engine erstrahlen. Die Sounduntermalung reißt dagegen keine Bäume aus.
Wem das Gegnermeucheln alleine auf Dauer zu langweilig wird, kann sich außerdem Unterstützung von einem Freund holen. Im kooperativen Modus müsst ihr Euch dann nicht mehr alleine durch die Geschichte von Rob Steiner kämpfen. Leider benötigen aber beide Spieler ein eigenes Spielmodul.
„Dead’n’Furious“ macht dank dem einfachen Gameplay anfangs sicherlich Spaß. Leider wird auf Dauer zu wenig Abwechslung geboten, außerdem ist der Umfang des Titels nicht so groß. Daran ändern auch die weiteren Spielmodi nichts, die nach dem ersten Durchspielen freigeschaltet werden. Hier warten zum einen härtere Gegner, zum anderen ein Spielmodus mit unendlicher Munition aller Waffen auf Euch. Obwohl Ihr ab und an den Weg aussuchen könnt, beschränkt sich die Aktivität natürlich größtenteils auf das Erschießen der Gegner. Dies wird auf Dauer leider eintönig. Rätseleinlagen hätten hier sicherlich für die nötige Abwechslung sorgen können.
Rob Steiner sitzt im Gefängnis. Er wurde verurteilt wegen einem Mord, den er gar nicht begangen hat. Eigentlich keine schöne Situation, wäre nicht plötzlich die Zellentür offen gewesen. So begibt sich Steiner auf die Flucht aus dem Gefängnis. Dass ihm dabei Horden von Zombies gegenüber stehen ist eigentlich Nebensache. Woher diese wiederum kommen, ist ebenfalls nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass sie da sind und zum Abschuss frei zur Verfügung stehen. Dass es dabei nicht immer ganz so kinderfreundlich zugeht, zeigt auch die Einstufung der USK. Der Titel erhielt keine Jugendfreigabe und gehört somit zu den wenigen Spielen auf Nintendo DS, die nur Erwachsenen zugänglich gemacht werden dürfen. Dementsprechend bekommt man in den Ballerorgien auch genügend roten Lebenssaft zu sehen.
Bei „Dead’n’Furious“, so der Titel des Spiels, handelt es sich um einen waschechten Rail-Shooter. Dass bedeutet im Einzelnen, dass Ihr euch nicht frei bewegen könnt. Stattdessen läuft das Spiel wie auf Schienen ab und Ihr müsst Euch primär um die zahlreichen Gegner kümmern. An einigen Stellen im Spiel gibt es aber die Möglichkeit, unterschiedliche Richtungen einzuschlagen.
Ballern bis der Arzt kommt
In vier unterschiedlichen Szenarien ballert Ihr Euch durch die Ansammlungen an Gegnern. Während Ihr im Gefängnis beginnt, verschlägt es Euch später in eine Sumpflandschaft, ein Forschungslabor und einen Flughafen. Die verschiedensten Widersacher stellen sich Euch dabei in den Weg. Mutierte Häftlinge und Wärter machen Euch anfangs das Leben schwer, später folgen wild gewordene Fledermäuse oder Krokodile. Die vier Szenarien sind dabei in vier Kapitel aufgeteilt. Insgesamt erwarten Euch im Verlaufe der Geschichte 12 Level. Am Ende eines jeden Kapitels müsst Ihr Euch einem Bossgegner stellen und dessen Schwachstellen geschickt im Kampf ausnutzen. Unschön ist dabei, dass die Gegner teilweise einfach aus dem Nichts auftauchen, eine Design-Krankheit vergangener Tage. Das Spiel gibt Euch dafür als Ausgleich immerhin vier verschiedene Waffen an die Hand. Während die Pistole dabei über unendlich viel Munition verfügt, müsst Ihr bei Maschinenpistole und Schrotflinte schon eher aufpassen. In Kisten findet Ihr Munition für diese beiden Schießprügel, allerdings eher rar gesät, so dass man sich doch des Öfteren auf die Pistole verlassen muss. Darüber hinaus gibt es für den brachialen Nahkampf eine Brechstange.
Neben den Kisten könnt Ihr auch noch in Schränken Munition finden. Außerdem warten wichtige zusätzliche Leben auf Euch, da das Abenteuer bisweilen doch im Schwierigkeitsgrad anziehen wird. Und dann ist jedes Plus auf der Lebensanzeige gern gesehen.
Eure Waffen lassen sich dank Upgrades auch noch aufrüsten. Dies erlaubt schnelleres Nachladen oder erhöht beispielsweise die Feuerkraft. Nachladen müsst Ihr die Schießeisen natürlich auch. Dies geschieht wie auch die restlichen Eingaben im Spiel über den Touchscreen. Zum Nachladen müsst Ihr die Patronen von rechts nach links ins Magazin ziehen. Vor allem in hektischen Situationen kann dies schon einmal schwieriger werden. Daher ist höchste Konzentration gefordert.
Der Nachteil eines Rail-Shooters
Technisch ist der Titel durchaus ordentlich. Die grafische Präsentation ist gelungen, in Zwischensequenzen wird die Story vorangetrieben. Dabei bleibt das Spiel immer ruckelfrei und lässt die Monsterschlachterei durchaus in einer ansprechenden 3D-Engine erstrahlen. Die Sounduntermalung reißt dagegen keine Bäume aus.
Wem das Gegnermeucheln alleine auf Dauer zu langweilig wird, kann sich außerdem Unterstützung von einem Freund holen. Im kooperativen Modus müsst ihr Euch dann nicht mehr alleine durch die Geschichte von Rob Steiner kämpfen. Leider benötigen aber beide Spieler ein eigenes Spielmodul. „Dead’n’Furious“ macht dank dem einfachen Gameplay anfangs sicherlich Spaß. Leider wird auf Dauer zu wenig Abwechslung geboten, außerdem ist der Umfang des Titels nicht so groß. Daran ändern auch die weiteren Spielmodi nichts, die nach dem ersten Durchspielen freigeschaltet werden. Hier warten zum einen härtere Gegner, zum anderen ein Spielmodus mit unendlicher Munition aller Waffen auf Euch. Obwohl Ihr ab und an den Weg aussuchen könnt, beschränkt sich die Aktivität natürlich größtenteils auf das Erschießen der Gegner. Dies wird auf Dauer leider eintönig. Rätseleinlagen hätten hier sicherlich für die nötige Abwechslung sorgen können.
Heiko Ellinger meint...
„Dead’n’Furious“ ist sicherlich kein schlechtes Spiel. Die technische Umsetzung ist ordentlich, es mangelt allerdings an Abwechslung. Außerdem hätte der Umfang größer sein können. So bleibt ein Shooter, der für Fans von Lightgun- und Rail-Shootern sicherlich ein Blick wert ist – wenn sie denn volljährig sind.
„Dead’n’Furious“ ist sicherlich kein schlechtes Spiel. Die technische Umsetzung ist ordentlich, es mangelt allerdings an Abwechslung. Außerdem hätte der Umfang größer sein können. So bleibt ein Shooter, der für Fans von Lightgun- und Rail-Shootern sicherlich ein Blick wert ist – wenn sie denn volljährig sind.

GRAFIK
flotte Grafikengine ohne herausragende Elemente.
flotte Grafikengine ohne herausragende Elemente.

SOUND
Nette Geräuschkulisse, die die Atmosphäre gut trägt.
Nette Geräuschkulisse, die die Atmosphäre gut trägt.

BEDIENUNG
Simpel, da das Genre die Bewegungsfreiheit natürlich einschränkt.
Simpel, da das Genre die Bewegungsfreiheit natürlich einschränkt.

UMFANG
Zu kurzes Spielvergnügen, auch für einen Railshooter.
Zu kurzes Spielvergnügen, auch für einen Railshooter.
SPIELSPASS
Ordentlicher, wenn auch kurzer Railshooter.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Ordentlicher, wenn auch kurzer Railshooter.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
Action
Entwickler
Virgin PLAY
Publisher
dtp
Releasedatum
01.06.2007
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
Action
Entwickler
Virgin PLAY
Publisher
dtp
Releasedatum
01.06.2007
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel