Wario Ware: Smooth Moves
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 27.05.2007
”Wario Wöchentlich”
Wario als Chefredakteur einer Zeitung, und wie könnte es anders sein, ist er auch noch Teil des Namens, „Wario Wöchentlich“. Diese Zeitung liegt sogar dem Spiel bei, allerdings in Form der Spielanleitung, in der die verschiedenen Redakteure, allesamt Protagonisten des Spiels, die kuriosen Ereignisse in Diamant City beschreiben.
Ähnlich kurios ist das Spiel selbst. Alles beginnt damit, dass Wario sich in seinen Sessel setzen will um dort ein kleines Häppchen zu sich zu nehmen. Doch unerwartet werden seine Leckereien von einer kleinen Kreatur gestohlen. Wario nimmt natürlich die Jagd auf ihn auf und landet dabei in einem Tempel am anderen Ende der Stadt. Hier findet er etwas, von dem er schnell bemerkt, dass es sich zu Geld machen lässt: den Formenstab. Das Überbleibsel einer alten Zivilisation in Warios Händen, das kann nicht gut gehen. Schnell findet er heraus, dass der Formenstab auf verschiedene Bewegungen reagiert, und ehe die Dollarzeichen aus Warios Augen verschwunden sind, beginnt auch schon das Spiel.
Wie auch schon in den anderen Wario Ware-Teilen für GBA, Gamecube und Nintendo DS handelt es sich bei Wario Ware: Smooth Moves wieder um eine Sammlung von über 200 Mikrospielen, welche allesamt nur ca. 5 Sekunden lang sind. Durch die Möglichkeiten der Wii-Remote, welche im Spiel als Formenstab bezeichnet wird, ergeben sich dutzende verschiedene ausführbare Aktionen. Für die Mikrospiele ist so vor allem die Haltung der Wii-Remote wichtig. Hält man sie zu Beginn des Spiels noch wie eine Fernbedienung, kommen im weiteren Verlauf noch über 10 weitere Haltungen dazu. So muss man sie mal wie einen Regenschirm, mal an die Hüfte, mal wie ein Lenkrad oder auch mal wie einen Rüssel vors Gesicht halten. Durch diese verschiedenen Posen sind eine Vielzahl von Mikrospielen möglich, wie sie sonst nur schwierig umzusetzen wären. Aber natürlich reicht die Haltung der Wii-Remote allein noch nicht aus, ein Mikrospiel zu beenden. Dazu kommt in den meisten Fällen Bewegung oder die Pointer-Funktion, sodass man schon nach kurzer Zeit ins Schwitzen geraten kann. So darf man beim Seilchen-Springen selber loshüpfen oder einen Tanz vor dem Bildschirm nachahmen, während man mit der Wii-Remote in der Hand rhythmische Bewegungen macht.
Mikrogames en masse
Die einzelnen Mikrospiele sind auch im Wii-Ableger verschiedenen Charakteren zugeordnet. Zu Beginn ist auf der Karte Diamant City’s nur Wario auswählbar. Um weitere Protagonisten freizuschalten, muss man zunächst jeweils 10-15 Mikrospiele eines vorhanden Charakters abschließen, um anschließend ein meist etwas länger dauerndes Boss-Spiel zu schaffen. Spielt man einen neuen Charakter frei, wird dieser bei Auswahl in einer kurzen Sequenz vorgestellt, welche nahtlos in die Mikrospiele übergeht. Vor jedem Mikrospiel wird dabei kurz genannt, wie die Wii-Remote gehalten werden muss. Eine weitere kurze Beschreibung, zum Beispiel „Angeln“, gibt an, was im Mikrospiel zu tun ist. Hier heißt es dann schnell reagieren, denn nach maximal 5 Sekunden ist das Spiel bereits zu Ende.
Die Mikrospiele sind in zahlreiche verschiedene Themen eingebettet. Neben Szenen aus Videospielen, die nachgespielt werden müssen, zum Beispiel angeln in Animal Crossing, das Überrollen von Pikmins oder Pfötchen geben in Nintendogs, gibt es auch zahlreiche weitere Themengebiete, in denen die Spiele angesiedelt sind. So darf man sich beispielsweise als Koch beweisen und Pfannkuchen wenden, Staubsaugen, eine Fliege mit der Fliegenklatsche erwischen, auf einem Ball die Balance halten, Feuer löschen und vieles mehr. Hier haben die sich Entwickler viel Mühe gegeben, unterschiedliche Mikrospiele in das Spiel zu integrieren, so hat man selbst nach längerer Spieldauer immer wieder was neues zu entdecken.
Mit der Zeit füllt sich so die Karte der Stadt, und auch das ein oder andere Bonusspiel kann erspielt werden. In einer 3D-Version des NES-Klassikers Ballon Fight nutzt man Wii-Remote und Nunchuk zum Beispiel dazu, die Arme zu schwingen um zu fliegen. In einem anderen Spiel muss man einen Tischtennisball mit dem Schläger immer weiter nach oben befördern und dabei Steinen ausweichen oder diese zerstören. Die Wii-Remote dient dabei natürlich als Schläger. Möchte man einzelne Mikrospiele erneut spielen, kann man den Formentempel besuchen. Hier kann man die Mikrospiele nach Charakter oder nach Haltung der Wii-Remote auswählen und spielen. Leider ist die unbegrenzte Highscore-Jagd, wie sie noch auf dem Nintendo DS für jedes Mikrospiel möglich war, weggefallen. Dafür sind sogenannte Pose-Karten hinzugekommen. Diese erhält man nach jedem beendeten Boss-Level, weshalb man die verschiedenen Level in Form der Charaktere auf der Stadtkarte auch häufiger spielen sollte. So erhält man einerseits die Pose-Karten, andererseits auch neue Mikrospiele, da nicht alle gleich zu Beginn wählbar sind. Bei diesen Spielrunden wird netterweise auch die Highscore gespeichert, sodass man sich mit anderen Spielern messen kann.
Auch die Miis werden in das Spiel eingebunden. Sie tauchen zwar nur in einigen Mikrospielen auf, sind aber vor allem im Multiplayer und für die Auswahl des Profils notwendig. Satte 12 verschiedene Profile lassen sich so anlegen, sodass zum Beispiel jedes Familienmitglied für sich spielen kann. Lediglich die Highscores der anderen Spieler tauchen dann in den eigenen Score-Listen auf.
Nicht nur allein ein Spaß…
Auch im Multiplayer, welcher je nach Spielmodus von 2 bis 12 Spielern reicht, wählt zu Beginn jeder Spieler einen eigenen Mii aus, welcher jedoch vorher über den Mii-Kanal erstellt worden sein muss. Im Multiplayer gibt es verschiedene Spielmodi, welche aber, bis auf drei Ausnahmen, das Absolvieren von Mikrospielen beinhaltet. Eine der Ausnahmen ist Dart. Hier muss man wie im echten Spiel auch 301 Punkte erreichen bzw. abarbeiten. Dazu muss man lediglich die Wurfbewegung mit der Wii-Remote zwischen Daumen und Zeigefinger ausführen, während ein Cursor auf dem Bildschirm den möglichen Treffpunkt angibt. Mit einem ruhigen Händchen und etwas Übung trifft man hier aber leicht die besten Felder, weshalb das Spiel schon nach kurzer Zeit zu einfach wird.
In den anderen Spielmodi kommt man um das Beenden von Mikrospielen nicht herum und werden nacheinander freigespielt. In einem Spiel fliegen alle Miis mit Engelsflügeln am Himmel und es wird nacheinander gespielt. Gewinnt man ein Mikrospiel fliegt man weiter, verliert man es jedoch, stürzt der Engel und der letzte übrige gewinnt.
Im nächsten Modus darf man vor Beginn des Mikrospiels für kurze Zeit einen Ballon aufpumpen. Während des Spiels übernimmt dann der Computer die Rolle eines anderen Miis und pumpt weiter, denn wenn der Ballon platzt, verliert der Spieler, der gerade am Zug ist. Möchte man also seinen Gegenspieler aus dem Rennen schicken, pumpt man den Ballon selber stark auf, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass er beim Gegenspieler platzt, größer wird.
In „Bombe“ geht, wie der Name schon sagt, eine Bombe reihum, sie explodiert, wenn ein Mikrospiel nicht bestanden wird. Besonders hier dran ist, dass jeder Spieler bestimmen kann, von welcher Art das nächste Mikrospiel sein soll und welcher Spieler es absolvieren soll. Dazu klickt man zunächst auf eine Karte auf dem Bildschirm, auf denen die Haltung der Wii-Remote zu sehen ist, und anschließend auf den nächsten Spieler. Dabei steigert sich nach jedem Spiel der Schwierigkeitsgrad der entsprechenden Formen-Karte.
Im letzten Spielmodus werden wieder eine Reihe von Mikrospielen nacheinander absolviert, wobei es für jedes erfolgreich beendete Spiel Punkte gibt. Nach einer gewissen Anzahl von Runden (je nach Spieler-Anzahl), findet man alle Miis, gefesselt über einen Krokodilfluss, wieder. Der Spieler, der zuvor die meisten Punkte erspielt hat, ist jedoch durch mehrere Seile gesichert, während Zweit- und Drittplatzierte ein bzw. zwei Seile weniger haben. Nun darf Spieler 1 beginnen, eines der Seile zu
durchtrennen, wobei er natürlich nicht sieht, zu welchem Spieler das Seil führt. So plumpsen dann die Miis nacheinander in den Krokodilfluss und nur der letzte wird gerettet.
Technisch zeigt Wario Ware: Smooth Moves, wie auch seine Vorgänger, nur wenig. Alle Mikrospiele sind sehr einfach aufgebaut, die meisten in 2D und ohne viel ausgeschmückt zu sein. Das ist bei diesem Spiel aber wohl auch erforderlich, da man so leicht das Ziel des Spiels versteht. Vielmehr soll Wario Ware wohl auch die Möglichkeiten der Wii-Remote präsentieren, und das tut es auf geniale Art und Weise. Auch die Sound-Untermalung ist nichts besonderes und die Melodien sind nicht so einprägsam wie etwa die eines Tetris, welches wohl heute noch viele kennen. Dafür unterstützt der Titel aber immerhin 16:9 sowie 480p, für Besitzer eines HDTVs.
Wario als Chefredakteur einer Zeitung, und wie könnte es anders sein, ist er auch noch Teil des Namens, „Wario Wöchentlich“. Diese Zeitung liegt sogar dem Spiel bei, allerdings in Form der Spielanleitung, in der die verschiedenen Redakteure, allesamt Protagonisten des Spiels, die kuriosen Ereignisse in Diamant City beschreiben.
Ähnlich kurios ist das Spiel selbst. Alles beginnt damit, dass Wario sich in seinen Sessel setzen will um dort ein kleines Häppchen zu sich zu nehmen. Doch unerwartet werden seine Leckereien von einer kleinen Kreatur gestohlen. Wario nimmt natürlich die Jagd auf ihn auf und landet dabei in einem Tempel am anderen Ende der Stadt. Hier findet er etwas, von dem er schnell bemerkt, dass es sich zu Geld machen lässt: den Formenstab. Das Überbleibsel einer alten Zivilisation in Warios Händen, das kann nicht gut gehen. Schnell findet er heraus, dass der Formenstab auf verschiedene Bewegungen reagiert, und ehe die Dollarzeichen aus Warios Augen verschwunden sind, beginnt auch schon das Spiel.
Wie auch schon in den anderen Wario Ware-Teilen für GBA, Gamecube und Nintendo DS handelt es sich bei Wario Ware: Smooth Moves wieder um eine Sammlung von über 200 Mikrospielen, welche allesamt nur ca. 5 Sekunden lang sind. Durch die Möglichkeiten der Wii-Remote, welche im Spiel als Formenstab bezeichnet wird, ergeben sich dutzende verschiedene ausführbare Aktionen. Für die Mikrospiele ist so vor allem die Haltung der Wii-Remote wichtig. Hält man sie zu Beginn des Spiels noch wie eine Fernbedienung, kommen im weiteren Verlauf noch über 10 weitere Haltungen dazu. So muss man sie mal wie einen Regenschirm, mal an die Hüfte, mal wie ein Lenkrad oder auch mal wie einen Rüssel vors Gesicht halten. Durch diese verschiedenen Posen sind eine Vielzahl von Mikrospielen möglich, wie sie sonst nur schwierig umzusetzen wären. Aber natürlich reicht die Haltung der Wii-Remote allein noch nicht aus, ein Mikrospiel zu beenden. Dazu kommt in den meisten Fällen Bewegung oder die Pointer-Funktion, sodass man schon nach kurzer Zeit ins Schwitzen geraten kann. So darf man beim Seilchen-Springen selber loshüpfen oder einen Tanz vor dem Bildschirm nachahmen, während man mit der Wii-Remote in der Hand rhythmische Bewegungen macht.
Mikrogames en masseDie einzelnen Mikrospiele sind auch im Wii-Ableger verschiedenen Charakteren zugeordnet. Zu Beginn ist auf der Karte Diamant City’s nur Wario auswählbar. Um weitere Protagonisten freizuschalten, muss man zunächst jeweils 10-15 Mikrospiele eines vorhanden Charakters abschließen, um anschließend ein meist etwas länger dauerndes Boss-Spiel zu schaffen. Spielt man einen neuen Charakter frei, wird dieser bei Auswahl in einer kurzen Sequenz vorgestellt, welche nahtlos in die Mikrospiele übergeht. Vor jedem Mikrospiel wird dabei kurz genannt, wie die Wii-Remote gehalten werden muss. Eine weitere kurze Beschreibung, zum Beispiel „Angeln“, gibt an, was im Mikrospiel zu tun ist. Hier heißt es dann schnell reagieren, denn nach maximal 5 Sekunden ist das Spiel bereits zu Ende.
Die Mikrospiele sind in zahlreiche verschiedene Themen eingebettet. Neben Szenen aus Videospielen, die nachgespielt werden müssen, zum Beispiel angeln in Animal Crossing, das Überrollen von Pikmins oder Pfötchen geben in Nintendogs, gibt es auch zahlreiche weitere Themengebiete, in denen die Spiele angesiedelt sind. So darf man sich beispielsweise als Koch beweisen und Pfannkuchen wenden, Staubsaugen, eine Fliege mit der Fliegenklatsche erwischen, auf einem Ball die Balance halten, Feuer löschen und vieles mehr. Hier haben die sich Entwickler viel Mühe gegeben, unterschiedliche Mikrospiele in das Spiel zu integrieren, so hat man selbst nach längerer Spieldauer immer wieder was neues zu entdecken.
Mit der Zeit füllt sich so die Karte der Stadt, und auch das ein oder andere Bonusspiel kann erspielt werden. In einer 3D-Version des NES-Klassikers Ballon Fight nutzt man Wii-Remote und Nunchuk zum Beispiel dazu, die Arme zu schwingen um zu fliegen. In einem anderen Spiel muss man einen Tischtennisball mit dem Schläger immer weiter nach oben befördern und dabei Steinen ausweichen oder diese zerstören. Die Wii-Remote dient dabei natürlich als Schläger. Möchte man einzelne Mikrospiele erneut spielen, kann man den Formentempel besuchen. Hier kann man die Mikrospiele nach Charakter oder nach Haltung der Wii-Remote auswählen und spielen. Leider ist die unbegrenzte Highscore-Jagd, wie sie noch auf dem Nintendo DS für jedes Mikrospiel möglich war, weggefallen. Dafür sind sogenannte Pose-Karten hinzugekommen. Diese erhält man nach jedem beendeten Boss-Level, weshalb man die verschiedenen Level in Form der Charaktere auf der Stadtkarte auch häufiger spielen sollte. So erhält man einerseits die Pose-Karten, andererseits auch neue Mikrospiele, da nicht alle gleich zu Beginn wählbar sind. Bei diesen Spielrunden wird netterweise auch die Highscore gespeichert, sodass man sich mit anderen Spielern messen kann.
Auch die Miis werden in das Spiel eingebunden. Sie tauchen zwar nur in einigen Mikrospielen auf, sind aber vor allem im Multiplayer und für die Auswahl des Profils notwendig. Satte 12 verschiedene Profile lassen sich so anlegen, sodass zum Beispiel jedes Familienmitglied für sich spielen kann. Lediglich die Highscores der anderen Spieler tauchen dann in den eigenen Score-Listen auf.
Nicht nur allein ein Spaß…
Auch im Multiplayer, welcher je nach Spielmodus von 2 bis 12 Spielern reicht, wählt zu Beginn jeder Spieler einen eigenen Mii aus, welcher jedoch vorher über den Mii-Kanal erstellt worden sein muss. Im Multiplayer gibt es verschiedene Spielmodi, welche aber, bis auf drei Ausnahmen, das Absolvieren von Mikrospielen beinhaltet. Eine der Ausnahmen ist Dart. Hier muss man wie im echten Spiel auch 301 Punkte erreichen bzw. abarbeiten. Dazu muss man lediglich die Wurfbewegung mit der Wii-Remote zwischen Daumen und Zeigefinger ausführen, während ein Cursor auf dem Bildschirm den möglichen Treffpunkt angibt. Mit einem ruhigen Händchen und etwas Übung trifft man hier aber leicht die besten Felder, weshalb das Spiel schon nach kurzer Zeit zu einfach wird.
In den anderen Spielmodi kommt man um das Beenden von Mikrospielen nicht herum und werden nacheinander freigespielt. In einem Spiel fliegen alle Miis mit Engelsflügeln am Himmel und es wird nacheinander gespielt. Gewinnt man ein Mikrospiel fliegt man weiter, verliert man es jedoch, stürzt der Engel und der letzte übrige gewinnt.
Im nächsten Modus darf man vor Beginn des Mikrospiels für kurze Zeit einen Ballon aufpumpen. Während des Spiels übernimmt dann der Computer die Rolle eines anderen Miis und pumpt weiter, denn wenn der Ballon platzt, verliert der Spieler, der gerade am Zug ist. Möchte man also seinen Gegenspieler aus dem Rennen schicken, pumpt man den Ballon selber stark auf, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass er beim Gegenspieler platzt, größer wird.
In „Bombe“ geht, wie der Name schon sagt, eine Bombe reihum, sie explodiert, wenn ein Mikrospiel nicht bestanden wird. Besonders hier dran ist, dass jeder Spieler bestimmen kann, von welcher Art das nächste Mikrospiel sein soll und welcher Spieler es absolvieren soll. Dazu klickt man zunächst auf eine Karte auf dem Bildschirm, auf denen die Haltung der Wii-Remote zu sehen ist, und anschließend auf den nächsten Spieler. Dabei steigert sich nach jedem Spiel der Schwierigkeitsgrad der entsprechenden Formen-Karte.
Im letzten Spielmodus werden wieder eine Reihe von Mikrospielen nacheinander absolviert, wobei es für jedes erfolgreich beendete Spiel Punkte gibt. Nach einer gewissen Anzahl von Runden (je nach Spieler-Anzahl), findet man alle Miis, gefesselt über einen Krokodilfluss, wieder. Der Spieler, der zuvor die meisten Punkte erspielt hat, ist jedoch durch mehrere Seile gesichert, während Zweit- und Drittplatzierte ein bzw. zwei Seile weniger haben. Nun darf Spieler 1 beginnen, eines der Seile zu
durchtrennen, wobei er natürlich nicht sieht, zu welchem Spieler das Seil führt. So plumpsen dann die Miis nacheinander in den Krokodilfluss und nur der letzte wird gerettet.
Technisch zeigt Wario Ware: Smooth Moves, wie auch seine Vorgänger, nur wenig. Alle Mikrospiele sind sehr einfach aufgebaut, die meisten in 2D und ohne viel ausgeschmückt zu sein. Das ist bei diesem Spiel aber wohl auch erforderlich, da man so leicht das Ziel des Spiels versteht. Vielmehr soll Wario Ware wohl auch die Möglichkeiten der Wii-Remote präsentieren, und das tut es auf geniale Art und Weise. Auch die Sound-Untermalung ist nichts besonderes und die Melodien sind nicht so einprägsam wie etwa die eines Tetris, welches wohl heute noch viele kennen. Dafür unterstützt der Titel aber immerhin 16:9 sowie 480p, für Besitzer eines HDTVs.
Heiko Ellinger meint...
Wario Ware ist eine sehr gute Sammlung, welche in über 200 Mikrospielen die Möglichkeiten der Wii-Remote zeigt. Zwar ist das Spiel im Singleplayer schnell beendet, aber bis man sämtliche Mikrospiele und Pose-Karten erspielt hat vergeht auch etwas Zeit. Anschließend kann man sich ja dem Multiplayer widmen, welcher sehr viel Spaß machen kann. Hier wird zudem nur eine Wii-Remote benötigt, welche während des Spielens umhergereicht wird.
Wario Ware ist eine sehr gute Sammlung, welche in über 200 Mikrospielen die Möglichkeiten der Wii-Remote zeigt. Zwar ist das Spiel im Singleplayer schnell beendet, aber bis man sämtliche Mikrospiele und Pose-Karten erspielt hat vergeht auch etwas Zeit. Anschließend kann man sich ja dem Multiplayer widmen, welcher sehr viel Spaß machen kann. Hier wird zudem nur eine Wii-Remote benötigt, welche während des Spielens umhergereicht wird.

GRAFIK
Grafisch wie alle anderen Teile natürlich kein Meilenstein.
Grafisch wie alle anderen Teile natürlich kein Meilenstein.

SOUND
Typische Soundeffekte, aber nichts, was herausragt.
Typische Soundeffekte, aber nichts, was herausragt.

BEDIENUNG
Problemlose Wii-Fernbedienungs-Fuchtelei.
Problemlose Wii-Fernbedienungs-Fuchtelei.

UMFANG
Haufenweise Microspiele und ein gelungener Mehrspieler-Part.
Haufenweise Microspiele und ein gelungener Mehrspieler-Part.
SPIELSPASS
Gelungener Microspiel-Mehrspieler-Titel.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Gelungener Microspiel-Mehrspieler-Titel.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel