Sudoku Master
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 20.05.2007
Sudoku für Rechtshänder
Sudoku ist überall. In Zeitschriften, in Büchern, im Fernsehen und auch der Nintendo DS kann sich nicht über die Abwesenheit der japanischen Zahlenrätsel beklagen. Schließlich eignet sich der Touchscreen ausgezeichnet dafür, das süchtig machende Prinzip umzusetzen. Das ist auch Nintendo selbst aufgefallen, sodass der Publisher mit Sudoku Master im Rahmen der Touch Generations Reihe einen eigenen Vertreter des Genres veröffentlicht hat.
In einem Tutorial wird das Spielprinzip ausführlich erklärt, so dass auch Neulinge einen leichten Einstieg haben. Es gilt also in einem Gitter Zahlen von1 bis 9 so einzusetzen, dass jede von ihnen in einem 3x3 Block, in einer waagerechten und in einer senkrechten Reihe nur ein einziges Mal vorkommt. Wer Probleme hat das Gitter gezielt zu überschauen wird sich über ein sinnvolles Features des Spiels freuen. Es kann nämlich eine Markierung aktiviert werden, die den Bereich farbig unterlegt, in dem eine Zahl nur ein einziges Mal vorkommen darf. Das garantiert eine leichte Übersicht und ist eine sinnvolle Hilfestellung. Abgesehen davon gleicht die virtuelle Variante aber der Papierform und kann auf ihre einfache Art genauso süchtig machen.
Zahlen können auf zwei verschiedene Art und Weisen in die Gitter eingetragen werden. Bei der ersten Variante können die gewünschten Zahlen einfach am Bildschirmrand eingetragen werden. Die andere macht von einer Schrifterkennung Gebrauch, so dass ein Feld berührt werden muss, um dann die Zahl in ein Kästchen zu schreiben, das sich ebenfalls am Bildschirmrand befindet. Außerdem kann bestimmt werden, ob Zahlen sofort als Lösung eingetragen werden sollen oder erstmal nur in kleiner Form als eine Möglichkeit. So können bis zu vier mögliche Zahlen in ein Kästchen notiert werden, bevor Ihr Euch auf die Lösung festlegt. Die Steuerung funktioniert dabei schnell und genau, zumindest wenn Ihr den Stylus in der rechten Hand halten. Die Zahlenauswahl und die Fläche zum Schreiben der Zahlen befinden sich nämlich beide am rechten Bildschirmrand, was bei Linkshändern zur Problemen führen könnte, für die leider keine Steuerungs-Einstellungen vorhanden sind.
Vom Anfänger zum Meister der Zahlen
Im grundlegenden Modus können 400 Rätsel gelöst werden. Im Vergleich zu Zeitschriften ist das eine mehr als zufrieden stellende Zahl, auch wenn es virtuelle Alternativen gibt, die ein Vielfaches dieser Auswahl bieten. Diese Rätsel sind in vier Schwierigkeitsstufen unterteilt, wobei die Menge der vorgegebenen Hilfszahlen verändert wird. Somit können Trainings-Aufgaben oder auch richtig kniffelige Gitter gelöst werden, so dass jeder Spieler die Möglichkeit hat, die Anforderungen an sein Niveau anzupassen. Wer bei einem schweren Rätsel etwas länger braucht, muss sich allerdings auch keine Sorgen machen. Es kann nämlich mitten im Rätsel gespeichert werden, so dass die erzielten Fortschritte auch nach dem Ausschalten des Nintendo DS erhalten bleiben. Vorraussetzung ist allerdings, dass das betreffende Rätsel beim nächsten Mal direkt wieder aufgenommen wird, ohne ein anderes anzufangen.
Das Lösen von Rätseln wird durch Sterne belohnt. Dabei hängt die Anzahl der Sterne sowohl von dem Schwierigkeitsgrad des Rätsels, als auch wenn der Zeit ab, in der Ihr es lösen konntet. Löst Ihr schwere Rätsel also in besonders kurzer Zeit, wird ein gewaltiger Bonus auf eurem Konto gutgeschrieben. Mit der Zeit wird die Anzahl der Sterne immer größer, was dazu führt, dass Aufgaben in einem speziellen Modus verfügbar werden. Diese so genannten Rang-Test-Rätsel müssen der Reihe nach gelöst werden, wobei aber verschärfte Bedingungen gelten. Hierbei sind nämlich Zeitlimits vorhanden, so dass Ihr die Lösung möglichst schnell herausfinden müsst. Versagt Ihr dabei, habt Ihr aber immer wieder die Möglichkeit ein anderes Rätsel auszuprobieren, wobei das Zeitlimit aber natürlich das gleiche bleibt.
Schafft Ihr es einige dieser Rang-Test-Rätsel erfolgreich zu lösen, hat das Auswirkungen auf euren Rang. Ihr startet mit einem Bronze-Status der sich erst in Silber, dann in Gold und letztendlich in einen Platin-Rang verwandelt, der dann eindeutig beweist, dass Ihr ein Sudoku-Meister seid. Mehr als persönlichen Ruhm dürft Ihr als Belohnung aber nicht erwarten. Besondere Spielregeln, Extras oder zusätzliche Modi sind nämlich Fehlanzeige. Nicht einmal Mehrspieler-Features sind vorhanden, so dass sich das Spiel im Grunde auf die einfachen Sudoku-Rätsel beschränkt ohne Wert auf Abwechslung oder Besonderheiten zu legen.
Einen Anreiz hätten die Entwickler auch durch Belohungen in Form von neuen Hintergründen oder Musikstücken schaffen können. Aber auch das ist nicht der Fall, so dass die Einstellungsmöglichkeiten mager bleiben. Die Sudoku-Rätsel können lediglich mit drei verschiedenen Farben hinterlegt werden. Genauso viele Auswahlmöglichkeiten werden auch bei der musikalischen Untermalung geboten. Dabei heben sich die drei Musikstücke nicht einmal nennenswert voneinander ab und machen einen so monotonen Eindruck, dass Ihr Euch lieber im Stillen mit den Zahlen beschäftigen werdet. Somit bietet dieses Spiel eine Präsentation, die selbst für ein Puzzlespiel äußerst schwach ist.
Sudoku ist überall. In Zeitschriften, in Büchern, im Fernsehen und auch der Nintendo DS kann sich nicht über die Abwesenheit der japanischen Zahlenrätsel beklagen. Schließlich eignet sich der Touchscreen ausgezeichnet dafür, das süchtig machende Prinzip umzusetzen. Das ist auch Nintendo selbst aufgefallen, sodass der Publisher mit Sudoku Master im Rahmen der Touch Generations Reihe einen eigenen Vertreter des Genres veröffentlicht hat.
In einem Tutorial wird das Spielprinzip ausführlich erklärt, so dass auch Neulinge einen leichten Einstieg haben. Es gilt also in einem Gitter Zahlen von1 bis 9 so einzusetzen, dass jede von ihnen in einem 3x3 Block, in einer waagerechten und in einer senkrechten Reihe nur ein einziges Mal vorkommt. Wer Probleme hat das Gitter gezielt zu überschauen wird sich über ein sinnvolles Features des Spiels freuen. Es kann nämlich eine Markierung aktiviert werden, die den Bereich farbig unterlegt, in dem eine Zahl nur ein einziges Mal vorkommen darf. Das garantiert eine leichte Übersicht und ist eine sinnvolle Hilfestellung. Abgesehen davon gleicht die virtuelle Variante aber der Papierform und kann auf ihre einfache Art genauso süchtig machen.
Zahlen können auf zwei verschiedene Art und Weisen in die Gitter eingetragen werden. Bei der ersten Variante können die gewünschten Zahlen einfach am Bildschirmrand eingetragen werden. Die andere macht von einer Schrifterkennung Gebrauch, so dass ein Feld berührt werden muss, um dann die Zahl in ein Kästchen zu schreiben, das sich ebenfalls am Bildschirmrand befindet. Außerdem kann bestimmt werden, ob Zahlen sofort als Lösung eingetragen werden sollen oder erstmal nur in kleiner Form als eine Möglichkeit. So können bis zu vier mögliche Zahlen in ein Kästchen notiert werden, bevor Ihr Euch auf die Lösung festlegt. Die Steuerung funktioniert dabei schnell und genau, zumindest wenn Ihr den Stylus in der rechten Hand halten. Die Zahlenauswahl und die Fläche zum Schreiben der Zahlen befinden sich nämlich beide am rechten Bildschirmrand, was bei Linkshändern zur Problemen führen könnte, für die leider keine Steuerungs-Einstellungen vorhanden sind.
Vom Anfänger zum Meister der Zahlen
Im grundlegenden Modus können 400 Rätsel gelöst werden. Im Vergleich zu Zeitschriften ist das eine mehr als zufrieden stellende Zahl, auch wenn es virtuelle Alternativen gibt, die ein Vielfaches dieser Auswahl bieten. Diese Rätsel sind in vier Schwierigkeitsstufen unterteilt, wobei die Menge der vorgegebenen Hilfszahlen verändert wird. Somit können Trainings-Aufgaben oder auch richtig kniffelige Gitter gelöst werden, so dass jeder Spieler die Möglichkeit hat, die Anforderungen an sein Niveau anzupassen. Wer bei einem schweren Rätsel etwas länger braucht, muss sich allerdings auch keine Sorgen machen. Es kann nämlich mitten im Rätsel gespeichert werden, so dass die erzielten Fortschritte auch nach dem Ausschalten des Nintendo DS erhalten bleiben. Vorraussetzung ist allerdings, dass das betreffende Rätsel beim nächsten Mal direkt wieder aufgenommen wird, ohne ein anderes anzufangen.
Das Lösen von Rätseln wird durch Sterne belohnt. Dabei hängt die Anzahl der Sterne sowohl von dem Schwierigkeitsgrad des Rätsels, als auch wenn der Zeit ab, in der Ihr es lösen konntet. Löst Ihr schwere Rätsel also in besonders kurzer Zeit, wird ein gewaltiger Bonus auf eurem Konto gutgeschrieben. Mit der Zeit wird die Anzahl der Sterne immer größer, was dazu führt, dass Aufgaben in einem speziellen Modus verfügbar werden. Diese so genannten Rang-Test-Rätsel müssen der Reihe nach gelöst werden, wobei aber verschärfte Bedingungen gelten. Hierbei sind nämlich Zeitlimits vorhanden, so dass Ihr die Lösung möglichst schnell herausfinden müsst. Versagt Ihr dabei, habt Ihr aber immer wieder die Möglichkeit ein anderes Rätsel auszuprobieren, wobei das Zeitlimit aber natürlich das gleiche bleibt.
Schafft Ihr es einige dieser Rang-Test-Rätsel erfolgreich zu lösen, hat das Auswirkungen auf euren Rang. Ihr startet mit einem Bronze-Status der sich erst in Silber, dann in Gold und letztendlich in einen Platin-Rang verwandelt, der dann eindeutig beweist, dass Ihr ein Sudoku-Meister seid. Mehr als persönlichen Ruhm dürft Ihr als Belohnung aber nicht erwarten. Besondere Spielregeln, Extras oder zusätzliche Modi sind nämlich Fehlanzeige. Nicht einmal Mehrspieler-Features sind vorhanden, so dass sich das Spiel im Grunde auf die einfachen Sudoku-Rätsel beschränkt ohne Wert auf Abwechslung oder Besonderheiten zu legen.
Einen Anreiz hätten die Entwickler auch durch Belohungen in Form von neuen Hintergründen oder Musikstücken schaffen können. Aber auch das ist nicht der Fall, so dass die Einstellungsmöglichkeiten mager bleiben. Die Sudoku-Rätsel können lediglich mit drei verschiedenen Farben hinterlegt werden. Genauso viele Auswahlmöglichkeiten werden auch bei der musikalischen Untermalung geboten. Dabei heben sich die drei Musikstücke nicht einmal nennenswert voneinander ab und machen einen so monotonen Eindruck, dass Ihr Euch lieber im Stillen mit den Zahlen beschäftigen werdet. Somit bietet dieses Spiel eine Präsentation, die selbst für ein Puzzlespiel äußerst schwach ist.
Sascha Geldermann meint...
Sudoku Master setzt das einfache Prinzip der japanischen Zahlenrätsel einwandfrei auf den Nintendo DS um, bietet dabei aber keinerlei Extras. Besondere Modi werden vergebens gesucht, die Präsentation ist schwach und die Einstellungsmöglichkeiten sind so mager, dass es nicht einmal eine Steuerung für Linkshänder gibt. Wer mehr erwartet als eine simple Umsetzung der Papiervariante wird enttäuscht sein, vor allem da es auf dem Nintendo DS bessere Alternativen gibt.
Sudoku Master setzt das einfache Prinzip der japanischen Zahlenrätsel einwandfrei auf den Nintendo DS um, bietet dabei aber keinerlei Extras. Besondere Modi werden vergebens gesucht, die Präsentation ist schwach und die Einstellungsmöglichkeiten sind so mager, dass es nicht einmal eine Steuerung für Linkshänder gibt. Wer mehr erwartet als eine simple Umsetzung der Papiervariante wird enttäuscht sein, vor allem da es auf dem Nintendo DS bessere Alternativen gibt.

GRAFIK
Die Präsentation ist sehr schwach.
Die Präsentation ist sehr schwach.

SOUND
Der Sound ist zweckmäßig gehalten.
Der Sound ist zweckmäßig gehalten.

BEDIENUNG
Die Zahleneingabe funktioniert einfach und bequem.
Die Zahleneingabe funktioniert einfach und bequem.

UMFANG
Es gibt vier Schwierigkeitsgrade, aber keine besonderen Modi.
Es gibt vier Schwierigkeitsgrade, aber keine besonderen Modi.
SPIELSPASS
Gelungene Sudoku-Umsetzung, der es an Modi fehlt.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Gelungene Sudoku-Umsetzung, der es an Modi fehlt.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel