Actionloop
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 19.05.2007
Kugellawine im Anmarsch
Mit Actionloop wird die Touch Generations-Reihe für den Nintendo DS wieder einmal um ein Spiel erweitert. Dabei wird ein einfaches aber fesselndes Prinzip aufgegriffen, das einige Zocker schon bei dem Minispiel Zuma gefesselt haben sollte. Natürlich haben sich die Entwickler aber Mühe gegeben mit zusätzlichen Modi und den Stärken des Nintendo DS ein Puzzleerlebnis zu erschaffen, dass über die altbekannte Minispielvariante hinausgeht.
Das Prinzip ist einfach. In einer Spirale rollt eine bunte Kugellawine unaufhaltsam der Mitte entgegen. Diese darf aber auf gar keinen Fall erreicht werden, da damit das Spiel verloren ist. Im Kampf gegen die anrollende Gefahr könnt Ihr aber auf eine Abschussrampe zurückgreifen, um nach dem Zufallsprinzip auftauchende farbige Kugeln auf die unaufhaltsam wirkende Reihe zu schießen. Werden dabei mindestens drei gleichfarbige Kugeln in eine Reihe gebracht, löst diese sich auf. Im besten Fall berühren sich durch die nun entstehende Lücke wieder drei gleichfarbige Kugeln, womit eine Kettenreaktion ausgelöst werden kann.
Es kommen ständig Kugeln nach, womit so schnell wie möglich eine gleichfarbige Reihe nach der anderen aufgelöst werden sollte. Das Spiel profitiert dabei von dem Touchscreen, der selbst in hektischen Situationen eine präzise Steuerung erlaubt. Die Kugeln können von der Abschussrampe somit ganz einfach in alle Himmelsrichtungen geschnippt werden. Dabei kann nicht nur die Richtung genau bestimmt werden, sondern auch die Fluggeschwindigkeit der Kugel, die von der Stärke des Schnippens abhängig ist. Somit kämpft Ihr ununterbrochen gegen die Kugelbedrohung, was sehr schnell zur Sucht werden kann.
Mit Geschick und Köpfchen
Im Marathon-Modus geht es nur darum, die Kugeln verschwinden zu lassen, was der ursprünglichen Minispielvariante gleicht. Dabei gilt es 99 Levels zu überstehen, in denen die Kugeln immer schneller anrollen und die Anzahl der verschiedenen Farben stetig zunimmt. Es stehen zwei verschiedene Schwierigkeitsstufen zur Verfügung, womit Anfänger und Profis gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Erfolge werden dabei in einer Highscore-Liste festgehalten, was für zusätzliche Motivation sorgt. Das Spiel macht es Euch aber nicht allzu leicht, dort einen Eintrag zu ergattern. Alle zehn Levels wird nämlich eine Rakete in die Spirale geschickt, die die Kugel schneller vorantreibt und die mit einem gezielten Schuss schnell außer Gefecht gesetzt werden sollte. Zum Ausgleich taucht kurz vor der Rakete aber auch eine Polychrombombe auf, mit der alle Kugeln der getroffenen Farbe verschwinden, was aus der einen oder anderen bedrohlichen Situation retten kann.
Im Denksport-Modus kann das altbekannte Prinzip in einer neuen Form erlebt werden. Hier gilt es in 60 Missionen alle Kugeln verschwinden zu lassen, die immer noch in großer aber nicht mehr in unendlicher Zahl anrollen. Eine Besonderheit ist dabei, dass die Bahnen nicht wie gewohnt spiralförmig verlaufen, sondern ganz verschiedene Formen annehmen. Das führt oft dazu, dass eine geeignete Stelle zum Auflösen der Kugeln, durch eine davor liegende Reihe versperrt wird, womit das Prinzip etwas schwieriger wird. Aber auch dafür haben sich die Entwickler einen Ausgleich einfallen lassen. Kugeln können nun nämlich auch in Löchern am Bildschirmrand versenkt werden, die eine Slotmaschine auslösen. Bei drei gleichen Symbolen tauchen Items auf, die die Zeit anhalten oder die Kugeln rückwärts rollen lassen. Damit kommt etwas mehr Abwechslung und Schwung in das Spiel.
Noch interessanter gestaltet sich der so genannte Schachmatt-Modus, in dem es viel ruhiger zugeht. Hier befinden sich die Kugeln ausnahmsweise mal nicht in Bewegung, sondern liegen still in der Bahn. Eure Aufgabe besteht nun darin, mit einer beschränkten Anzahl an Abschusskugeln die komplette Reihe aufzulösen. Das erfordert durchdachtes Handeln, da Kettenreaktionen geschickt genutzt werden müssen. Eine falsche Platzierung kann sofort zum Schachmatt führen, womit keine komplette Auflösung mehr möglich ist. Dieser Modus hebt sich sehr stark von den anderen ab und bringt somit noch mehr Abwechslung in das Spiel. Aber trotz dieser interessanten Modi und der anfänglichen Suchtgefahr macht sich nach wenigen Stunden leider Monotonie bemerkbar, da das Prinzip auf Dauer doch etwas zu einfach ist.
Ready to Rumble
Aber auch wenn schnell die meiste Luft raus ist, wird das Spiel immer wieder im Modulschacht landen, um zwischendurch mal wieder eine Runde zu spielen oder gegen einen Mitspieler anzutreten. Das Spiel enthält nämlich einen Mehrspieler-Modus, der sich mit nur einer Cartridge spielen lässt. Dabei können verschiedene Einstellungen wie ein Zeitlimit oder der Bahnverlauf bestimmt werden. Im Mehrspieler-Modus gilt es länger als sein Mitspieler gegen die Kugellawine anzukommen. Dabei haben Auflösungen und vor allem Kettenreaktionen den Vorteil, dass so genannte Blockierer zu dem Kontrahenten geschickt werden. Diese besonderen Kugeln lassen sich nur beseitigen, wenn benachbarte Kugeln aufgelöst werden. Neben den Blockierern kann dem Mitspieler auch noch mit anderen Items das Leben schwer gemacht werden. So kann die Abschussrampe blockiert oder Rauch erzeugt werden, der sich mit Pusten in das Mikrofon vertreiben lässt.
In optischer Hinsicht präsentiert sich der Titel farbenfroh aber schlicht, so wie es bei den meisten Puzzlespielen der Fall ist. Der Sound klingt etwas eintönig leistet aber in hektischen Situationen mit schnellen Soundeffekten einen passenden Beitrag. Mehr Rückmeldung bietet allerdings das Rumble Pak, das dem Spiel beiliegt und bei Treffern für Vibration sorgt. Darüber hinaus bietet das Spiel noch viele weitere Extras. So kann Freunden eine Demoversion geschickt werden, die Steuerungsoptionen enthalten Einstellungen für Linkshänder und es werden Extras freigeschaltet, wenn sich Polarium Advance im GBA-Modulschacht befindet.
Mit Actionloop wird die Touch Generations-Reihe für den Nintendo DS wieder einmal um ein Spiel erweitert. Dabei wird ein einfaches aber fesselndes Prinzip aufgegriffen, das einige Zocker schon bei dem Minispiel Zuma gefesselt haben sollte. Natürlich haben sich die Entwickler aber Mühe gegeben mit zusätzlichen Modi und den Stärken des Nintendo DS ein Puzzleerlebnis zu erschaffen, dass über die altbekannte Minispielvariante hinausgeht.
Das Prinzip ist einfach. In einer Spirale rollt eine bunte Kugellawine unaufhaltsam der Mitte entgegen. Diese darf aber auf gar keinen Fall erreicht werden, da damit das Spiel verloren ist. Im Kampf gegen die anrollende Gefahr könnt Ihr aber auf eine Abschussrampe zurückgreifen, um nach dem Zufallsprinzip auftauchende farbige Kugeln auf die unaufhaltsam wirkende Reihe zu schießen. Werden dabei mindestens drei gleichfarbige Kugeln in eine Reihe gebracht, löst diese sich auf. Im besten Fall berühren sich durch die nun entstehende Lücke wieder drei gleichfarbige Kugeln, womit eine Kettenreaktion ausgelöst werden kann.
Es kommen ständig Kugeln nach, womit so schnell wie möglich eine gleichfarbige Reihe nach der anderen aufgelöst werden sollte. Das Spiel profitiert dabei von dem Touchscreen, der selbst in hektischen Situationen eine präzise Steuerung erlaubt. Die Kugeln können von der Abschussrampe somit ganz einfach in alle Himmelsrichtungen geschnippt werden. Dabei kann nicht nur die Richtung genau bestimmt werden, sondern auch die Fluggeschwindigkeit der Kugel, die von der Stärke des Schnippens abhängig ist. Somit kämpft Ihr ununterbrochen gegen die Kugelbedrohung, was sehr schnell zur Sucht werden kann.
Mit Geschick und Köpfchen
Im Marathon-Modus geht es nur darum, die Kugeln verschwinden zu lassen, was der ursprünglichen Minispielvariante gleicht. Dabei gilt es 99 Levels zu überstehen, in denen die Kugeln immer schneller anrollen und die Anzahl der verschiedenen Farben stetig zunimmt. Es stehen zwei verschiedene Schwierigkeitsstufen zur Verfügung, womit Anfänger und Profis gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Erfolge werden dabei in einer Highscore-Liste festgehalten, was für zusätzliche Motivation sorgt. Das Spiel macht es Euch aber nicht allzu leicht, dort einen Eintrag zu ergattern. Alle zehn Levels wird nämlich eine Rakete in die Spirale geschickt, die die Kugel schneller vorantreibt und die mit einem gezielten Schuss schnell außer Gefecht gesetzt werden sollte. Zum Ausgleich taucht kurz vor der Rakete aber auch eine Polychrombombe auf, mit der alle Kugeln der getroffenen Farbe verschwinden, was aus der einen oder anderen bedrohlichen Situation retten kann.
Im Denksport-Modus kann das altbekannte Prinzip in einer neuen Form erlebt werden. Hier gilt es in 60 Missionen alle Kugeln verschwinden zu lassen, die immer noch in großer aber nicht mehr in unendlicher Zahl anrollen. Eine Besonderheit ist dabei, dass die Bahnen nicht wie gewohnt spiralförmig verlaufen, sondern ganz verschiedene Formen annehmen. Das führt oft dazu, dass eine geeignete Stelle zum Auflösen der Kugeln, durch eine davor liegende Reihe versperrt wird, womit das Prinzip etwas schwieriger wird. Aber auch dafür haben sich die Entwickler einen Ausgleich einfallen lassen. Kugeln können nun nämlich auch in Löchern am Bildschirmrand versenkt werden, die eine Slotmaschine auslösen. Bei drei gleichen Symbolen tauchen Items auf, die die Zeit anhalten oder die Kugeln rückwärts rollen lassen. Damit kommt etwas mehr Abwechslung und Schwung in das Spiel.
Noch interessanter gestaltet sich der so genannte Schachmatt-Modus, in dem es viel ruhiger zugeht. Hier befinden sich die Kugeln ausnahmsweise mal nicht in Bewegung, sondern liegen still in der Bahn. Eure Aufgabe besteht nun darin, mit einer beschränkten Anzahl an Abschusskugeln die komplette Reihe aufzulösen. Das erfordert durchdachtes Handeln, da Kettenreaktionen geschickt genutzt werden müssen. Eine falsche Platzierung kann sofort zum Schachmatt führen, womit keine komplette Auflösung mehr möglich ist. Dieser Modus hebt sich sehr stark von den anderen ab und bringt somit noch mehr Abwechslung in das Spiel. Aber trotz dieser interessanten Modi und der anfänglichen Suchtgefahr macht sich nach wenigen Stunden leider Monotonie bemerkbar, da das Prinzip auf Dauer doch etwas zu einfach ist.
Ready to Rumble
Aber auch wenn schnell die meiste Luft raus ist, wird das Spiel immer wieder im Modulschacht landen, um zwischendurch mal wieder eine Runde zu spielen oder gegen einen Mitspieler anzutreten. Das Spiel enthält nämlich einen Mehrspieler-Modus, der sich mit nur einer Cartridge spielen lässt. Dabei können verschiedene Einstellungen wie ein Zeitlimit oder der Bahnverlauf bestimmt werden. Im Mehrspieler-Modus gilt es länger als sein Mitspieler gegen die Kugellawine anzukommen. Dabei haben Auflösungen und vor allem Kettenreaktionen den Vorteil, dass so genannte Blockierer zu dem Kontrahenten geschickt werden. Diese besonderen Kugeln lassen sich nur beseitigen, wenn benachbarte Kugeln aufgelöst werden. Neben den Blockierern kann dem Mitspieler auch noch mit anderen Items das Leben schwer gemacht werden. So kann die Abschussrampe blockiert oder Rauch erzeugt werden, der sich mit Pusten in das Mikrofon vertreiben lässt.
In optischer Hinsicht präsentiert sich der Titel farbenfroh aber schlicht, so wie es bei den meisten Puzzlespielen der Fall ist. Der Sound klingt etwas eintönig leistet aber in hektischen Situationen mit schnellen Soundeffekten einen passenden Beitrag. Mehr Rückmeldung bietet allerdings das Rumble Pak, das dem Spiel beiliegt und bei Treffern für Vibration sorgt. Darüber hinaus bietet das Spiel noch viele weitere Extras. So kann Freunden eine Demoversion geschickt werden, die Steuerungsoptionen enthalten Einstellungen für Linkshänder und es werden Extras freigeschaltet, wenn sich Polarium Advance im GBA-Modulschacht befindet.
Sascha Geldermann meint...
Actionloop basiert auf einem fesselnden Prinzip, das auf dem Nintendo DS dank präziser Steuerung glänzen kann und regelrecht süchtig macht. Zumindest für einige Stunden, denn trotz interessanter Modi macht sich auf Dauer Monotonie bemerkbar. Bei Puzzlefans wird dieses Spiel aber dennoch immer wieder im Modulschacht landen und stellt für diese somit eine lohenswerte Investition dar. Vor allem da im Preis von rund 30 Euro auch ein Rumble Pak enthalten ist, das bei Actionloop auch gleich intensiv genutzt wird.
Actionloop basiert auf einem fesselnden Prinzip, das auf dem Nintendo DS dank präziser Steuerung glänzen kann und regelrecht süchtig macht. Zumindest für einige Stunden, denn trotz interessanter Modi macht sich auf Dauer Monotonie bemerkbar. Bei Puzzlefans wird dieses Spiel aber dennoch immer wieder im Modulschacht landen und stellt für diese somit eine lohenswerte Investition dar. Vor allem da im Preis von rund 30 Euro auch ein Rumble Pak enthalten ist, das bei Actionloop auch gleich intensiv genutzt wird.

GRAFIK
Farbenfrohe Optik, die insgesamt aber nur zweckmäßig ist.
Farbenfrohe Optik, die insgesamt aber nur zweckmäßig ist.

SOUND
Die Musik ist lahm, dafür passen aber die Soundeffekte.
Die Musik ist lahm, dafür passen aber die Soundeffekte.

BEDIENUNG
Die Steuerung funktioniert absolut präzise.
Die Steuerung funktioniert absolut präzise.

UMFANG
Vor allem der Schachmatt-Modus und der Einzelkarten-Mehrspieler-Modus wissen zu gefallen.
Vor allem der Schachmatt-Modus und der Einzelkarten-Mehrspieler-Modus wissen zu gefallen.
SPIELSPASS
Fesselnde Kugelschießerei, aber auf Dauer zu monoton.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Fesselnde Kugelschießerei, aber auf Dauer zu monoton.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel