Pokémon Ranger
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 17.05.2007
Welcome to Fiore
Nicht mehr lange und auch Nintendo DS – Besitzer kommen in den Genuss von den beiden neuen Pokémon-Editionen Diamant und Perle, welches hierzulande im Sommer erscheinen soll. Doch vorerst kann man die Zeit in der Fiore-Region verbringen und sich einen Namen als Pokémon Ranger machen. In „Pokémon Ranger“ bestreitet Ihr zum ersten Mal, abgesehen von den weiteren Spin-Offs der Pokémon-Reihe, ein vollwertiges Action/Adventure, in dem es nicht darum geht möglichst viele Pokémon zu fangen, zu trainieren und kämpfen zu lassen. Das Zusammenleben mit den Pokémon wird in der neuen Region Fiore nämlich anders gesehen, als in den bisherigen Pokémon-Rollenspielen.
Als Pokémon Ranger streift Ihr durch Fiore und seid ständig auf der Suche nach Ärger. Zwar verläuft das Spiel äußerst linear aufgrund der Tatsache, dass Ihr Eure Missionen direkt von Eurem Vorgesetzten erhaltet, dennoch finden sich überall kleine Nebenaufgaben. In „Pokémon Ranger“ fangt Ihr Pokémon, damit diese Euch in Euren Missionen helfen. Kaum haben sie ihre Aufgabe gemeistert, suchen sie auch wieder das Weite und begeben sich zurück in ihrem natürlichen Umfeld. Als Fangmethode dient in Fiore nicht der altbackene PokéBäll, sondern das innovative FangKom. Dank einer Disk wird das zu fangende Pokémon umkreist und eine emotionale Ebene entsteht zwischen Pokémon und Ranger. Durch diese Methode lässt sich das Pokémon beruhigen und letztendlich fangen. Natürlich lassen sich das die Pokémon nicht gefallen und wehren sich, wodurch Euer FangKom beschädigt wird. Geht der FangKom bei einem Fangversuch kaputt, könnt Ihr den Job an den Nagel hängen.
Wie wird man Pokémon Ranger?
Es ist gar nicht so einfach ein Pokémon Ranger zu werden. In der Fiore-Region gibt es vier Städte, die jeweils eine Ranger-Basis besitzen. Möchte man sich einer dieser Basen anschließen, muss man einen harten Test absolvieren und sich unter den Mitgliedern der Ranger Union behaupten. Euer alter Ego umgeht das Ganze und bombardiert Spencer, dem Ranger-Anführer aus Ringstadt, mit Briefen. Eines Tages erhält Euer Ranger die Bestätigung, Spencer in Ringstadt besuchen zu kommen. Dies lässt sich der ambitionierte Ranger-Nachwuchs nicht zweimal sagen und reist mit dem ersten Luxuskreuzer nach Ringstadt. Dort angekommen wartet Ihr vergeblich auf Spencer und begebt Euch ins Innere der Stadt. Ihr werdet schnell auf ein Pokémon namens Minun (falls Ihr Euch für einen männlichen Ranger entschieden habt) oder Plusle (falls Ihr Euch für den weiblichen Charakter entschieden habt) aufmerksam. Im nächsten Moment nehmt Ihr einen Schrei wahr und begebt Euch zum Ursprung, wo Spencer ein wild gewordenes Hundemon beruhigen muss. Nach einem einem erfolgreichen Fangversuch nimmt er Euch in den Dienst der Ranger Union auf und erteilt Euch Eure erste Mission samt eines neuwertigen FangKoms.
In Eurer ersten Mission müsst Ihr ein verschollenes Pokémon zu seinem rechtmäßigen Besitzer zurückbringen. Was anfangs noch ziemlich einfach erscheint, entpuppt sich als kleine Herausforderung. Unerfreulicherweise kennt der Besitzer nämlich den Namen des Pokémon nicht, also müsst Ihr wohl oder übel alle Pokémon, die Euch über den Weg laufen, schnappen und hoffen, dass sich darunter auch das Gesuchte befindet. Nicht nur, dass dies Eure erste Mission ist, es beinhaltet zugleich Euren ersten Fangversuch mit dem FangKom. Während Ihr in den altbekannten Rollenspiele zuerst das Pokémon schwächen und dann mit dem PokéBall fangen müsst, gilt es nun eine neue Fangmethode zu lernen.
FangKom statt PokéBall
Der innovative FangKom funktioniert erdenklich einfach und muss nicht, wie im Fall von PokéBälle, ständig neu gekauft werden. Dies mag wohl auch der Grund sein, weshalb man in der Fiore-Region keinen einzigen Shop findet. Beim Fangversuch schießt Ihr eine Disk auf das Pokémon und müsst es durch Kreise malen auf dem Touchscreen umkreisen. Eine Zahl, die über dem Pokémon eingeblendet wird, zeigt die restlichen Einkreisungen ein. Ein Pokémon ist erst dann beruhigt und gefangen, wenn OK auf dem Touchscreen erscheint. Jedoch werdet Ihr auf Pokémon stoßen, die sich nicht so einfach fangen lassen wollen. Hier riskiert Ihr Euren FangKom zu beschädigen, weshalb es bei einigen Fangversuchen sinnvoll ist, die Pokémon-Fähigkeiten zu nutzen. Elektro-Pokémon laden erfreulicherweise Euren FangKom auf, sollte diese in den Kämpfen beschädigt worden sein. Die Fähigkeit, die Ihr dank Eures Partner-Pokémon Minun oder Plusle immer nutzen könnt, nennt sich Entladung. Durch einen Elektroschock ist das zu fangende Pokémon für kurze Zeit bewegungsunfähig. Dies ist Eure Chance es endlich einzufangen und seine einzigartigen Fähigkeiten für Euch zu nutzen.
Je nachdem welche Pokémon Ihr fangt, könnt Ihr dessen Fähigkeit nutzen. Diese Fähigkeiten wirken sich sowohl im Fangversuch selbst als auch im eigentlichen Spiel aus. Beispielsweise könnt Ihr dank der Hilfe eines Wasser-Pokémon eine Wasserblase beim Fangversuch auf das Pokémon werfen. Wenn dieses Pokémon vom Typ Feuer ist, erzielt Ihr den besten Erfolg. Solltet Ihr hingegen eine Mission bewältigen müssen, in der ein Baum Feuer gefangen hat, so könnt Ihr Eurem Wasser-Pokémon befehlen, das Feuer zu löschen. Demnach ist es auch in „Pokémon Ranger“ wichtig, Vor- und Nachteile eines Typs im Auge zu haben. Der einzige Unterschied bei den Fähigkeiten ist die Stärke. Anfangs reichen schon schwache Pokémon, um Hindernisse zu beseitigen. Im Verlauf des Spiels müsst Ihr jedoch stärkere Pokémon fangen, damit diese beispielsweise einen Baumstamm umstoßen, was nun einmal mehr Kraft beansprucht.
Power-Rock Bande terrorisiert Fiore
Wie es schon in jedem vollwertigen Pokémon-Spiel der Fall war, muss sich Euer alter Ego auch diesmal gegen dunkle Machenschaften stellen. Eure Widersacher hören auf den Namen Power-Rock-Bande. Das Power-Rock Quartett besteht aus Björn, Gideon, Magnus und Angelina – allesamt Musiker. Recht schnell werdet Ihr merken, dass diese üble Bande nichts Gutes im Schilde führt. Im späteren Verlauf des Spiels werdet Ihr auch von der Ranger Union mit der Mission vertraut gemacht, der Power-Rock-Bande ein für alle Mal den Garaus zu machen. Rücksichtslose Rüpel der Power-Rock-Bande stellen sich Euch immer wieder in den Weg und sorgen für das ein oder andere Chaos in Fiore. Gelingt es Euch die Power-Rock-Bande samt ihren Anführer zu schlagen, ist Fiore von dieser Bedrohung befreit und Ihr dürft Euch anderen Sachen widmen.
Nachdem Ihr die zehn Missionen in „Pokémon Ranger“ bestanden und die Power-Rock-Bande besiegt habt, dürft Ihr Euch frei durch Fiore bewegen und Euer Pokémon-Verzeichnis vervollständigen. Mehr als 200 Pokémon warten darauf, einen Eintrag in Euer Verzeichnis zu bekommen, darunter auch legendäre Pokémon wie Entei, Kyogre und Rayquaza. Drei legendäre Pokémon erhaltet Ihr jedoch nur durch das Absolvieren der Spezialmissionen, die sich im Ranger-Netz nach Spielende freischalten. Sobald Nintendo mit den passenden Code herausrückt, dürft Ihr via Ranger-Netz auch das mysteriöse Manaphy-Ei Euer Eigen nennen.
Pokémon Ranger oder Pokémon Trainer?
„Pokémon Ranger“ stellt eine tolle Abwechslung zum Rollenspiel-Alltag eines Pokémon Trainers dar. Die neue Region Fiore wurde äußerst liebevoll in Szene gesetzt und erstrahlt in einer detaillierteren 2D-Grafik als seine Geschwister. Erstmalig in einem Pokémon-Spiel für Handheld streifen die Pokémon durch die Landschaft und sind wirklich gut animiert worden, sowie natürlich auch der Ranger. Dem Spieler selbst zu überlassen, ob er via Steuerkreuz oder Touchscreen spielen möchte ist ebenfalls positiv zu vermerken und durch die Tatsache, dass man sein Verzeichnis vervollständigen möchte, kommt auch eine gewisse Langzeitmotivation zum Vorschein. Leider ist das Abenteuer an sich zu kurz ausgefallen und die Region Fiore viel zu klein. Etwas entschädigen kann das freischaltbare Ranger-Netz, welches Zusatzmissionen bietet. Trotz dem Einbinden von Nebenaufgaben merkt man dem Spiel aber dennoch seine strenge Linearität an.
Die neue Fangmethode ist erfrischend anders, geht einem aber mit der Zeit wahrlich auf den Keks. Anfangs mag man die Fangversuche noch unterhaltsam finden, später versucht man jegliche Kämpfe, wenn diese nicht unbedingt Pflicht sind, aus dem Weg zu gehen. Durch das ständige Kreisen ermüdet Eure Hand nämlich rapide und trotz der interessanten Möglichkeit, die Fähigkeiten der Pokémon dabei zu nutzen, verfällt dennoch auf Dauer das Interesse und der Spaß. Für Abwechslung sorgen hingegen Prüfungen, wie beispielsweise die Grasland-Prüfung oder die Fang-Arena, wo Ihr neue Pokémon fangen dürft, die zum Teil nicht in freier Wildbahn zu finden sind. Alles in allem stellt „Pokémon Ranger“ eine interessante Abwechslung dar, die aber keinesfalls dem immensen Spielspaß der Rollenspiele würdig wird. Es ist demnach nicht eine Alternative für Diamant und Perle, um die Wartezeit zu verkürzen eignet es sich aber allemal einen Blick in Fiore zu werfen.
Nicht mehr lange und auch Nintendo DS – Besitzer kommen in den Genuss von den beiden neuen Pokémon-Editionen Diamant und Perle, welches hierzulande im Sommer erscheinen soll. Doch vorerst kann man die Zeit in der Fiore-Region verbringen und sich einen Namen als Pokémon Ranger machen. In „Pokémon Ranger“ bestreitet Ihr zum ersten Mal, abgesehen von den weiteren Spin-Offs der Pokémon-Reihe, ein vollwertiges Action/Adventure, in dem es nicht darum geht möglichst viele Pokémon zu fangen, zu trainieren und kämpfen zu lassen. Das Zusammenleben mit den Pokémon wird in der neuen Region Fiore nämlich anders gesehen, als in den bisherigen Pokémon-Rollenspielen.Als Pokémon Ranger streift Ihr durch Fiore und seid ständig auf der Suche nach Ärger. Zwar verläuft das Spiel äußerst linear aufgrund der Tatsache, dass Ihr Eure Missionen direkt von Eurem Vorgesetzten erhaltet, dennoch finden sich überall kleine Nebenaufgaben. In „Pokémon Ranger“ fangt Ihr Pokémon, damit diese Euch in Euren Missionen helfen. Kaum haben sie ihre Aufgabe gemeistert, suchen sie auch wieder das Weite und begeben sich zurück in ihrem natürlichen Umfeld. Als Fangmethode dient in Fiore nicht der altbackene PokéBäll, sondern das innovative FangKom. Dank einer Disk wird das zu fangende Pokémon umkreist und eine emotionale Ebene entsteht zwischen Pokémon und Ranger. Durch diese Methode lässt sich das Pokémon beruhigen und letztendlich fangen. Natürlich lassen sich das die Pokémon nicht gefallen und wehren sich, wodurch Euer FangKom beschädigt wird. Geht der FangKom bei einem Fangversuch kaputt, könnt Ihr den Job an den Nagel hängen.
Wie wird man Pokémon Ranger?
Es ist gar nicht so einfach ein Pokémon Ranger zu werden. In der Fiore-Region gibt es vier Städte, die jeweils eine Ranger-Basis besitzen. Möchte man sich einer dieser Basen anschließen, muss man einen harten Test absolvieren und sich unter den Mitgliedern der Ranger Union behaupten. Euer alter Ego umgeht das Ganze und bombardiert Spencer, dem Ranger-Anführer aus Ringstadt, mit Briefen. Eines Tages erhält Euer Ranger die Bestätigung, Spencer in Ringstadt besuchen zu kommen. Dies lässt sich der ambitionierte Ranger-Nachwuchs nicht zweimal sagen und reist mit dem ersten Luxuskreuzer nach Ringstadt. Dort angekommen wartet Ihr vergeblich auf Spencer und begebt Euch ins Innere der Stadt. Ihr werdet schnell auf ein Pokémon namens Minun (falls Ihr Euch für einen männlichen Ranger entschieden habt) oder Plusle (falls Ihr Euch für den weiblichen Charakter entschieden habt) aufmerksam. Im nächsten Moment nehmt Ihr einen Schrei wahr und begebt Euch zum Ursprung, wo Spencer ein wild gewordenes Hundemon beruhigen muss. Nach einem einem erfolgreichen Fangversuch nimmt er Euch in den Dienst der Ranger Union auf und erteilt Euch Eure erste Mission samt eines neuwertigen FangKoms.In Eurer ersten Mission müsst Ihr ein verschollenes Pokémon zu seinem rechtmäßigen Besitzer zurückbringen. Was anfangs noch ziemlich einfach erscheint, entpuppt sich als kleine Herausforderung. Unerfreulicherweise kennt der Besitzer nämlich den Namen des Pokémon nicht, also müsst Ihr wohl oder übel alle Pokémon, die Euch über den Weg laufen, schnappen und hoffen, dass sich darunter auch das Gesuchte befindet. Nicht nur, dass dies Eure erste Mission ist, es beinhaltet zugleich Euren ersten Fangversuch mit dem FangKom. Während Ihr in den altbekannten Rollenspiele zuerst das Pokémon schwächen und dann mit dem PokéBall fangen müsst, gilt es nun eine neue Fangmethode zu lernen.
FangKom statt PokéBall
Der innovative FangKom funktioniert erdenklich einfach und muss nicht, wie im Fall von PokéBälle, ständig neu gekauft werden. Dies mag wohl auch der Grund sein, weshalb man in der Fiore-Region keinen einzigen Shop findet. Beim Fangversuch schießt Ihr eine Disk auf das Pokémon und müsst es durch Kreise malen auf dem Touchscreen umkreisen. Eine Zahl, die über dem Pokémon eingeblendet wird, zeigt die restlichen Einkreisungen ein. Ein Pokémon ist erst dann beruhigt und gefangen, wenn OK auf dem Touchscreen erscheint. Jedoch werdet Ihr auf Pokémon stoßen, die sich nicht so einfach fangen lassen wollen. Hier riskiert Ihr Euren FangKom zu beschädigen, weshalb es bei einigen Fangversuchen sinnvoll ist, die Pokémon-Fähigkeiten zu nutzen. Elektro-Pokémon laden erfreulicherweise Euren FangKom auf, sollte diese in den Kämpfen beschädigt worden sein. Die Fähigkeit, die Ihr dank Eures Partner-Pokémon Minun oder Plusle immer nutzen könnt, nennt sich Entladung. Durch einen Elektroschock ist das zu fangende Pokémon für kurze Zeit bewegungsunfähig. Dies ist Eure Chance es endlich einzufangen und seine einzigartigen Fähigkeiten für Euch zu nutzen.Je nachdem welche Pokémon Ihr fangt, könnt Ihr dessen Fähigkeit nutzen. Diese Fähigkeiten wirken sich sowohl im Fangversuch selbst als auch im eigentlichen Spiel aus. Beispielsweise könnt Ihr dank der Hilfe eines Wasser-Pokémon eine Wasserblase beim Fangversuch auf das Pokémon werfen. Wenn dieses Pokémon vom Typ Feuer ist, erzielt Ihr den besten Erfolg. Solltet Ihr hingegen eine Mission bewältigen müssen, in der ein Baum Feuer gefangen hat, so könnt Ihr Eurem Wasser-Pokémon befehlen, das Feuer zu löschen. Demnach ist es auch in „Pokémon Ranger“ wichtig, Vor- und Nachteile eines Typs im Auge zu haben. Der einzige Unterschied bei den Fähigkeiten ist die Stärke. Anfangs reichen schon schwache Pokémon, um Hindernisse zu beseitigen. Im Verlauf des Spiels müsst Ihr jedoch stärkere Pokémon fangen, damit diese beispielsweise einen Baumstamm umstoßen, was nun einmal mehr Kraft beansprucht.
Power-Rock Bande terrorisiert Fiore
Wie es schon in jedem vollwertigen Pokémon-Spiel der Fall war, muss sich Euer alter Ego auch diesmal gegen dunkle Machenschaften stellen. Eure Widersacher hören auf den Namen Power-Rock-Bande. Das Power-Rock Quartett besteht aus Björn, Gideon, Magnus und Angelina – allesamt Musiker. Recht schnell werdet Ihr merken, dass diese üble Bande nichts Gutes im Schilde führt. Im späteren Verlauf des Spiels werdet Ihr auch von der Ranger Union mit der Mission vertraut gemacht, der Power-Rock-Bande ein für alle Mal den Garaus zu machen. Rücksichtslose Rüpel der Power-Rock-Bande stellen sich Euch immer wieder in den Weg und sorgen für das ein oder andere Chaos in Fiore. Gelingt es Euch die Power-Rock-Bande samt ihren Anführer zu schlagen, ist Fiore von dieser Bedrohung befreit und Ihr dürft Euch anderen Sachen widmen.Nachdem Ihr die zehn Missionen in „Pokémon Ranger“ bestanden und die Power-Rock-Bande besiegt habt, dürft Ihr Euch frei durch Fiore bewegen und Euer Pokémon-Verzeichnis vervollständigen. Mehr als 200 Pokémon warten darauf, einen Eintrag in Euer Verzeichnis zu bekommen, darunter auch legendäre Pokémon wie Entei, Kyogre und Rayquaza. Drei legendäre Pokémon erhaltet Ihr jedoch nur durch das Absolvieren der Spezialmissionen, die sich im Ranger-Netz nach Spielende freischalten. Sobald Nintendo mit den passenden Code herausrückt, dürft Ihr via Ranger-Netz auch das mysteriöse Manaphy-Ei Euer Eigen nennen.
Pokémon Ranger oder Pokémon Trainer?
„Pokémon Ranger“ stellt eine tolle Abwechslung zum Rollenspiel-Alltag eines Pokémon Trainers dar. Die neue Region Fiore wurde äußerst liebevoll in Szene gesetzt und erstrahlt in einer detaillierteren 2D-Grafik als seine Geschwister. Erstmalig in einem Pokémon-Spiel für Handheld streifen die Pokémon durch die Landschaft und sind wirklich gut animiert worden, sowie natürlich auch der Ranger. Dem Spieler selbst zu überlassen, ob er via Steuerkreuz oder Touchscreen spielen möchte ist ebenfalls positiv zu vermerken und durch die Tatsache, dass man sein Verzeichnis vervollständigen möchte, kommt auch eine gewisse Langzeitmotivation zum Vorschein. Leider ist das Abenteuer an sich zu kurz ausgefallen und die Region Fiore viel zu klein. Etwas entschädigen kann das freischaltbare Ranger-Netz, welches Zusatzmissionen bietet. Trotz dem Einbinden von Nebenaufgaben merkt man dem Spiel aber dennoch seine strenge Linearität an.Die neue Fangmethode ist erfrischend anders, geht einem aber mit der Zeit wahrlich auf den Keks. Anfangs mag man die Fangversuche noch unterhaltsam finden, später versucht man jegliche Kämpfe, wenn diese nicht unbedingt Pflicht sind, aus dem Weg zu gehen. Durch das ständige Kreisen ermüdet Eure Hand nämlich rapide und trotz der interessanten Möglichkeit, die Fähigkeiten der Pokémon dabei zu nutzen, verfällt dennoch auf Dauer das Interesse und der Spaß. Für Abwechslung sorgen hingegen Prüfungen, wie beispielsweise die Grasland-Prüfung oder die Fang-Arena, wo Ihr neue Pokémon fangen dürft, die zum Teil nicht in freier Wildbahn zu finden sind. Alles in allem stellt „Pokémon Ranger“ eine interessante Abwechslung dar, die aber keinesfalls dem immensen Spielspaß der Rollenspiele würdig wird. Es ist demnach nicht eine Alternative für Diamant und Perle, um die Wartezeit zu verkürzen eignet es sich aber allemal einen Blick in Fiore zu werfen.
Gennaro Grippo meint...
„Pokémon Ranger“ eignet sich für diejenigen, die sich nach Abwechslung sehnen und die Wartezeit auf Pokémon Diamant und Perle verkürzen wollen. Es besitzt bei weitem nicht den Tiefgang der Rollenspiel-Geschwister, kann aber durch das Registrieren der Pokémon im Ranger-Verzeichnis dennoch für lange Zeit fesseln. Leider ist die neue Region zu klein ausgefallen und das Abenteuer zu schnell gemeistert. Abwechslung gibt es in Form von Zusatzmissionen und diversen Prüfungen. Wer sich auf „Pokémon Ranger“ einlässt, wird Spaß haben – dem Kaliber eines Pokémon-Rollenspiels wird es aber nicht würdig.
„Pokémon Ranger“ eignet sich für diejenigen, die sich nach Abwechslung sehnen und die Wartezeit auf Pokémon Diamant und Perle verkürzen wollen. Es besitzt bei weitem nicht den Tiefgang der Rollenspiel-Geschwister, kann aber durch das Registrieren der Pokémon im Ranger-Verzeichnis dennoch für lange Zeit fesseln. Leider ist die neue Region zu klein ausgefallen und das Abenteuer zu schnell gemeistert. Abwechslung gibt es in Form von Zusatzmissionen und diversen Prüfungen. Wer sich auf „Pokémon Ranger“ einlässt, wird Spaß haben – dem Kaliber eines Pokémon-Rollenspiels wird es aber nicht würdig.

GRAFIK
Schöne Charakter- und Pokémon-Modelle, die Umgebung ist sehr liebevoll inszeniert
Schöne Charakter- und Pokémon-Modelle, die Umgebung ist sehr liebevoll inszeniert

SOUND
Keine Sprachausgabe, die Melodien wiederholen sich relativ flott, nerven aber nicht
Keine Sprachausgabe, die Melodien wiederholen sich relativ flott, nerven aber nicht

BEDIENUNG
Größtenteils wird Gebrauch des Touchscreen gemacht, auch kleinere Rätsel lassen sich problemlos lösen
Größtenteils wird Gebrauch des Touchscreen gemacht, auch kleinere Rätsel lassen sich problemlos lösen

UMFANG
Umfangreicher Story-Modus, aber einen Mehrspieler gibt es nicht
Umfangreicher Story-Modus, aber einen Mehrspieler gibt es nicht
SPIELSPASS
Die Idee, in eine neue Rolle zu schlüpfen im Pokémon-Universum ist erfrischend, allerdings sorgt das Gameplay für gemischte Gefühle
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Die Idee, in eine neue Rolle zu schlüpfen im Pokémon-Universum ist erfrischend, allerdings sorgt das Gameplay für gemischte Gefühle
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
Rollenspiel
Entwickler
HAL Laboratory
Publisher
Nintendo
Releasedatum
13.04.2007
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
Rollenspiel
Entwickler
HAL Laboratory
Publisher
Nintendo
Releasedatum
13.04.2007
USK-Freigabe

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