Meteos
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 15.05.2007
Puzzle-Gefahr aus dem All
Puzzlespiele sind schon ein eigenartiges Genre. Sie ziehen unzählige Zocker in ihren Bann und machen sie regelrecht süchtig, ohne dafür komplexe Spielmechaniken oder eine beeindruckende Grafik zu benötigen. Auf dem Nintendo DS lassen sich viele dieser sonderbaren Titel finden. Eines der besten ist mit Sicherheit Meteos aus dem Hause Q-Entertainment.
Meteos zählt zu den wenigen Genrevertretern, die eine Story beinhalten. Diese dreht sich um den Planeten Meteo, der zur Gefahr für alle anderen Himmelskörper geworden ist. Er schießt nämlich unzählige Partikel einer wandelbaren Materie in das All, die Meteos genannt werden. Viele andere Planeten sind unter diesem Dauerbeschuss bereits zu Grunde gegangen, doch die Bewohner der verbliebenen Welten starten nun ihren Gegenangriff. Dabei machen sie sich eine bestimmte Eigenschaft des Meteos zu Nutze. Dieses wird nämlich zurück in das All geschleudert, wenn sich drei gleichfarbige Partikel berühren.
Für diese Geschichte wird das Spiel sicherlich keinen Preis gewinnen, dennoch macht sie als Rahmenhandlung für das Spielprinzip keine allzu schlechte Figur. Sie erklärt, dass drei gleichfarbige Meteos in eine Reihe gebracht werden müssen, was seit jeher ein beliebtes Prinzip bei Puzzlespielen ist und auch an das Urgestein Tetris erinnert. Dennoch kann dem Spiel nicht abgesprochen werden, dass es eigene Wege geht, da diese Grundidee auf eine neue und erfrischende Art und Weise umgesetzt wird.
Unter Beschuss
Neulinge sollten im Menü den Anleitungspunkt berühren, um sich das Spielprinzip erklären zu lassen. Es regnet ununterbrochen Meteos, die sich langsam aber sicher auftürmen. Das Spiel ist in jedem Fall zu Ende, wenn ein Stapel den oberen Bildschirmrand berührt, da das zu einer Implosion und dem Ende eures Planeten führt. Daher solltet Ihr etwas Tempo an den Tag legen und kräftig aufräumen. Dafür können Meteos innerhalb von Reihen senkrecht an jede beliebige Stelle gezogen werden. Die Steuerung mit dem Stylus läuft dabei schnell, präzise und intuitiv ab. Wird eine senkrechte oder waggerechte Reihe gleichfarbiger Meteos gebildet, hebt diese mit allen darüber befindlichen Meteos ab und schwebt in Richtung All.
Oft ist dann noch eine zweite Zündung nötig, damit das ganze Gebilde nicht einfach wieder zurück auf den Boden sinkt. Dafür muss in der schwebenden Meteosansammlung einfach erneut eine gleichfarbige Dreierreihe erschaffen werden. Ob das wirklich nötig ist hängt aber auch von dem Planet ab auf dem Ihr Euch befindet. Davon stehen nämlich verschiedene zur Verfügung, die in der Stärke der Gravitation unterscheiden. Auf Planeten mit niedriger Anziehungskraft stehen die Chancen natürlich gut, dass eine einmalige Zündung reicht, um die Meteos in die Weiten des Weltalls zu katapultieren. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Unterschiede zwischen den Planeten zu entdecken was für Abwechslung sorgt.
Der Bildschirm bietet dabei zur jeder Zeit eine optimale Übersicht. Alles Wissenswerte ist durch große Anzeigen jeder Zeit einsehbar und selbst bei einem schnellen Meteoshagel behaltet Ihr die Übersicht. Dabei wurden Grafik und Sound zwar nur zweckmäßig gehalten, doch das schadet dem Spielspaß nicht. Dieser stellt sich nämlich von Anfang an ein und verschwindet dann auch nicht mehr allzu schnell. Das Prinzip mag einfach sein, führt aber in altehrwürdiger Tetris-Tradition schnell zu Suchtverhalten, so dass Ihr den Nintendo DS gar nicht mehr aus den Händen legen wollt.
Reichlich Auswahl
Die Entwickler waren sich der Suchtgefahr durchaus bewusst und haben erfreulicher Weise genug Modi integriert, um für eine vielseitige Beschäftigung zu sorgen. Beim einfachen Spiel können alle Regeln selbst festgelegt werden, sodass Ihr auch den Schwierigkeitsgrad einfach eurem Niveau anpassen dürft. Andere Herausforderungen lassen sich beim Zeitkampf finden. Hier müssen in einem Zeitlimit von zwei oder fünf Minuten möglichst viele Meteos in das All geschossen werden. Alternativ dazu kann auch die Zeit gemessen werden, die nötig ist, um 100 bzw. 1000 Meteos zu beseitigen. Gute Leistungen werden natürlich als Highscore verewigt, was für eine Menge Motivation sorgen sollte.
Beim Endlosspiel endet das Spiel dagegen erst, wenn der Planet implodiert. Theoretisch könnte das Spiel daher also nie aufhören, was den Namen dieses Modus erklärt. Das Herzstück dieses Titels stellt aber die Sternenreise dar. Diese bietet einen Trip durch das All, bei dem auf verschiedenen Planeten gegen den Meteosbeschuss gekämpft wird. Dabei sind die Wege nicht linear und es gibt immer wieder Abzweigungen, was eine mehrmalige Beschäftigung mit diesem Modus sehr interessant macht.
Auch für gesellige Nintendo DS-Besitzer hält das Spiel einige Features bereit. So ist das Versenden einer Demoversion möglich, womit Freunde auf ihren eigenen Handheld eine Testversion ausprobieren können. Viel interessanter sind aber sicherlich die Mehrspieler-Duelle, bei denen mit nur einer einzigen Cartridge bis zu vier Spieler gegeneinander antreten dürfen. Hierbei gilt es nicht nur möglichst lange die fatale Implosion herauszuzögern. Wichtig ist es auch Meteos auf Planeten anderer Spieler zu schießen, die dann damit zu kämpfen haben.
In allen Modi kann Meteos gesammelt werden, das dann als Elemente zur Verfügung steht. Diese Elemente können im Fusionsraum miteinander verbunden werden, um Extras zu erhalten. Somit können unter anderem neue Planeten ergattert werden, von denen zu Beginn nur eine recht kleine Auswahl verfügbar ist. Außerdem lassen sich die Elemente auch in neue Sounds investieren, die daraufhin im Musikbereich angehört werden können. Es gibt zahlreiche verschiedene Extras, was für eine hohe Motivation sorgt, die wiederum die Suchtgefahr weiter erhöht.
Puzzlespiele sind schon ein eigenartiges Genre. Sie ziehen unzählige Zocker in ihren Bann und machen sie regelrecht süchtig, ohne dafür komplexe Spielmechaniken oder eine beeindruckende Grafik zu benötigen. Auf dem Nintendo DS lassen sich viele dieser sonderbaren Titel finden. Eines der besten ist mit Sicherheit Meteos aus dem Hause Q-Entertainment.
Meteos zählt zu den wenigen Genrevertretern, die eine Story beinhalten. Diese dreht sich um den Planeten Meteo, der zur Gefahr für alle anderen Himmelskörper geworden ist. Er schießt nämlich unzählige Partikel einer wandelbaren Materie in das All, die Meteos genannt werden. Viele andere Planeten sind unter diesem Dauerbeschuss bereits zu Grunde gegangen, doch die Bewohner der verbliebenen Welten starten nun ihren Gegenangriff. Dabei machen sie sich eine bestimmte Eigenschaft des Meteos zu Nutze. Dieses wird nämlich zurück in das All geschleudert, wenn sich drei gleichfarbige Partikel berühren.
Für diese Geschichte wird das Spiel sicherlich keinen Preis gewinnen, dennoch macht sie als Rahmenhandlung für das Spielprinzip keine allzu schlechte Figur. Sie erklärt, dass drei gleichfarbige Meteos in eine Reihe gebracht werden müssen, was seit jeher ein beliebtes Prinzip bei Puzzlespielen ist und auch an das Urgestein Tetris erinnert. Dennoch kann dem Spiel nicht abgesprochen werden, dass es eigene Wege geht, da diese Grundidee auf eine neue und erfrischende Art und Weise umgesetzt wird.
Unter Beschuss
Neulinge sollten im Menü den Anleitungspunkt berühren, um sich das Spielprinzip erklären zu lassen. Es regnet ununterbrochen Meteos, die sich langsam aber sicher auftürmen. Das Spiel ist in jedem Fall zu Ende, wenn ein Stapel den oberen Bildschirmrand berührt, da das zu einer Implosion und dem Ende eures Planeten führt. Daher solltet Ihr etwas Tempo an den Tag legen und kräftig aufräumen. Dafür können Meteos innerhalb von Reihen senkrecht an jede beliebige Stelle gezogen werden. Die Steuerung mit dem Stylus läuft dabei schnell, präzise und intuitiv ab. Wird eine senkrechte oder waggerechte Reihe gleichfarbiger Meteos gebildet, hebt diese mit allen darüber befindlichen Meteos ab und schwebt in Richtung All.
Oft ist dann noch eine zweite Zündung nötig, damit das ganze Gebilde nicht einfach wieder zurück auf den Boden sinkt. Dafür muss in der schwebenden Meteosansammlung einfach erneut eine gleichfarbige Dreierreihe erschaffen werden. Ob das wirklich nötig ist hängt aber auch von dem Planet ab auf dem Ihr Euch befindet. Davon stehen nämlich verschiedene zur Verfügung, die in der Stärke der Gravitation unterscheiden. Auf Planeten mit niedriger Anziehungskraft stehen die Chancen natürlich gut, dass eine einmalige Zündung reicht, um die Meteos in die Weiten des Weltalls zu katapultieren. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Unterschiede zwischen den Planeten zu entdecken was für Abwechslung sorgt.
Der Bildschirm bietet dabei zur jeder Zeit eine optimale Übersicht. Alles Wissenswerte ist durch große Anzeigen jeder Zeit einsehbar und selbst bei einem schnellen Meteoshagel behaltet Ihr die Übersicht. Dabei wurden Grafik und Sound zwar nur zweckmäßig gehalten, doch das schadet dem Spielspaß nicht. Dieser stellt sich nämlich von Anfang an ein und verschwindet dann auch nicht mehr allzu schnell. Das Prinzip mag einfach sein, führt aber in altehrwürdiger Tetris-Tradition schnell zu Suchtverhalten, so dass Ihr den Nintendo DS gar nicht mehr aus den Händen legen wollt.
Reichlich Auswahl
Die Entwickler waren sich der Suchtgefahr durchaus bewusst und haben erfreulicher Weise genug Modi integriert, um für eine vielseitige Beschäftigung zu sorgen. Beim einfachen Spiel können alle Regeln selbst festgelegt werden, sodass Ihr auch den Schwierigkeitsgrad einfach eurem Niveau anpassen dürft. Andere Herausforderungen lassen sich beim Zeitkampf finden. Hier müssen in einem Zeitlimit von zwei oder fünf Minuten möglichst viele Meteos in das All geschossen werden. Alternativ dazu kann auch die Zeit gemessen werden, die nötig ist, um 100 bzw. 1000 Meteos zu beseitigen. Gute Leistungen werden natürlich als Highscore verewigt, was für eine Menge Motivation sorgen sollte.
Beim Endlosspiel endet das Spiel dagegen erst, wenn der Planet implodiert. Theoretisch könnte das Spiel daher also nie aufhören, was den Namen dieses Modus erklärt. Das Herzstück dieses Titels stellt aber die Sternenreise dar. Diese bietet einen Trip durch das All, bei dem auf verschiedenen Planeten gegen den Meteosbeschuss gekämpft wird. Dabei sind die Wege nicht linear und es gibt immer wieder Abzweigungen, was eine mehrmalige Beschäftigung mit diesem Modus sehr interessant macht.
Auch für gesellige Nintendo DS-Besitzer hält das Spiel einige Features bereit. So ist das Versenden einer Demoversion möglich, womit Freunde auf ihren eigenen Handheld eine Testversion ausprobieren können. Viel interessanter sind aber sicherlich die Mehrspieler-Duelle, bei denen mit nur einer einzigen Cartridge bis zu vier Spieler gegeneinander antreten dürfen. Hierbei gilt es nicht nur möglichst lange die fatale Implosion herauszuzögern. Wichtig ist es auch Meteos auf Planeten anderer Spieler zu schießen, die dann damit zu kämpfen haben.
In allen Modi kann Meteos gesammelt werden, das dann als Elemente zur Verfügung steht. Diese Elemente können im Fusionsraum miteinander verbunden werden, um Extras zu erhalten. Somit können unter anderem neue Planeten ergattert werden, von denen zu Beginn nur eine recht kleine Auswahl verfügbar ist. Außerdem lassen sich die Elemente auch in neue Sounds investieren, die daraufhin im Musikbereich angehört werden können. Es gibt zahlreiche verschiedene Extras, was für eine hohe Motivation sorgt, die wiederum die Suchtgefahr weiter erhöht.
Sascha Geldermann meint...
Meteos schafft es mit einfacher Technik und einem simplen Prinzip an den Nintendo DS zu fesseln. Kein Puzzlefan wird der Sucht entgehen können, die in einer beachtlichen Anzahl verschiedener Modi voll ausgelebt werden darf. Dank einer intuitiven Steuerung, interessanten Mehrspieler-Features und vielen Extras zählt Meteos somit zu den besten Puzzlespielen für den Nintendo DS.
Meteos schafft es mit einfacher Technik und einem simplen Prinzip an den Nintendo DS zu fesseln. Kein Puzzlefan wird der Sucht entgehen können, die in einer beachtlichen Anzahl verschiedener Modi voll ausgelebt werden darf. Dank einer intuitiven Steuerung, interessanten Mehrspieler-Features und vielen Extras zählt Meteos somit zu den besten Puzzlespielen für den Nintendo DS.

GRAFIK
Die Grafik ist genretypisch nur zweckmäßig gehalten.
Die Grafik ist genretypisch nur zweckmäßig gehalten.

SOUND
Auch beim Sound wird nicht mehr geboten als nötig.
Auch beim Sound wird nicht mehr geboten als nötig.

BEDIENUNG
Die Steuerung ist absolut intuitiv.
Die Steuerung ist absolut intuitiv.

UMFANG
Die vielen Modi können lange motivieren.
Die vielen Modi können lange motivieren.
SPIELSPASS
Puzzlespaß mit Suchtgefahr.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Puzzlespaß mit Suchtgefahr.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel