Star Wars: Lethal Alliance
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 22.04.2007
Rachfeldzug gegen das Imperium
Das Imperium hat die Galaxie in ihren Würgegriff genommen und scheint unaufhaltbar zu sein. Eines Tages wird der junge Skywalker kommen und mit seinen Gefährten den Frieden wieder herstellen. Doch dieser Tag lässt noch auf sich warten. Wir befinden uns in einer Zeit zwischen der jüngsten Star Wars Episode III und der als erstes erschienenden Episode IV. Auch ohne Luke, Leia und Han Solo kämpfen Rebellen gegen die Machenschaften des Imperators. Dazu gehört auch die Sölderin Rianna Saren.
Rianna gehört der menschenähnlichen Rasse der Twi´lek an. Sie wurde als Kind in die Sklaverei verkauft, konnte aber fliehen. Seitdem schlägt sie sich als Söldnerin durch das Leben, geleitet durch den Wunsch nach Rache an das Imperium, das sie einst versklavte. Daher erklärt sie sich schnell bereit, als sie darum gebeten wird, die Anlagen des Imperiums zu infiltrieren. Dabei soll sie die Pläne für eine mächtige Waffe stehlen, an der das Imperium arbeitet: der Todesstern.
Für die Erfüllung dieses Hauptziels muss Rianna eine ganze Reihe von Missionen absolvieren, die sie in verschiedene Anlagen des Imperiums führen. Bei dem Stehlen von Plänen oder Sabotieren von technischen Gerätschaften zeigt die Söldnerin wenig Zurückhaltung im Stile eines Sam Fisher. Viel lieber fällt sie mit der Tür in das Haus, stellt sich selbst einer Übermacht von Gegnern entgegen und macht häufigen Gebrauch von ihren Waffen.
Von Feuergefecht zu Feuergefecht
Ein Arbeitstag von Rianna ist nicht besonders vielseitig. Sie bahnt sich ihren linearen Weg durch die stets sterilen Einrichtungen des Imperiums und gerät dabei in ein Feuergefecht nach dem anderen. Das Geschehen wird dabei aus der dritten Person gezeigt, so dass Ihr stets eure Umgebung im Blick habt und dank einer frei bewegbaren Kamera alle Gegner in eurer Umgebung erfassen könnt. Feinde werden automatisch anvisiert, so dass Rianna sich schnell um das angepeilte Ziel bewegen kann und dabei automatisch zielt. Natürlich kann sie sich aber auch jeder Zeit von dem Ziel lösen oder auf ein anderes wechseln, wenn Ihr das für angemessen haltet.
Shooter-Fans kommen bei diesem Spiel auf jeden Fall voll auf ihre Kosten. In den unzähligen Feuergefechten kommen die Blaster der Söldnerin, die sich in Feuerkraft und Reichweite voneinander unterscheiden, ununterbrochen zum Einsatz. Außerdem steht der Dorn von Ryloth als Nahkampfwaffe zur Verfügung, die eine munitionssparende Alternative darstellt. An einigen Stellen kann auch die Kontrolle über ein Geschütz übernommen werden, um den Gegnern das Fürchten zu lehren. Gelegentlich gilt es auch Fallen auszuweichen oder sich besonders starken Bossgegnern zu stellen. Unkomplizierte Daueraction wird dabei garantiert.
Kleiner Androide mit großen Fähigkeiten
Abgesehen von Schusswechseln bietet das Spiels aber sehr wenig. Vom Anfang bis zum Ende rennt Rianna durch die gleichen sterilen Räumlichkeiten, ohne dass sich die Spielmechanismen merklich ändern. Abwechslung ist dabei nur in einem sehr geringen Maße vorhanden und wird durch den kleinen Androiden Zeeo verkörpert. Dieser verfügt nicht über eine informationsreiche Datenbank, sondern kann auch noch viele nützliche Fähigkeiten vorweisen.
Auf der einen Seite ist er im Kampf einsetzbar und kann dabei auf die Gegner gehetzt oder als Schutzschild missbraucht werden. Das ist aber noch längst nicht alles. An Hindernissen können mit Zeeo Sprengladungen angebracht werden, um sie aus dem Weg zu räumen. Außerdem stellt sich der Androide auch als hervorragender Gleiter heraus, mit dem Abgründe übergangen oder Wände erklommen werden können. Am interessantesten Gestalten sich aber seine Fähigkeiten als Hacker. Immer wenn sich Zeeo Zugriff zu feindlichen Computer beschaffen möchte, muss eine Sicherheitssperre überwunden werden. Bei diesen Sperren handelt es sich um kleinere Minispiele und Denkaufgaben, die zwar nie besonders anspruchsvoll sind, aber Schwung in das Spiel bringen. Insgesamt sind diese Einlagen aber leider viel zu selten, um die sonstige Monotonie effektiv bekämpfen zu können.
Das Imperium und die Inneneinrichtung…
Zu Beginn des Spiels stellt sich sofort Star Wars-Feeling ein. Das liegt an der typischen Startsequenz, bei der die Hintergründe des Spiels erläutert werden, und auch an der Musik der Filme. Die Soundeffekte bleiben innerhalb der Missionen zwar ebenso brillant, die musikalische Untermalung weicht aber unspektakulären und sogar unpassenden Klängen. Atmosphäre wird kaum erzeugt, was auch die grafische Gestaltung mitverschuldet. Zwar sieht die 3D-Grafik ordentlich aus und die Animationen sind stets flüssig, die Umgebungen sind aber viel zu steril. Es gibt keine Details zu entdecken, so dass Star Wars-Fans auf eine Erforschung der Umwelt verzichten müssen.
Abseits des Hauptabenteuers stehen auch noch Mehrspieler-Modi für bis zu vier Spieler zur Verfügung, wobei allerdings jeder eine eigene Cartridge benötigt. In den Modi spielen Zeeo und weitere Modelle seiner Baureihe die Hauptrollen. Diese können um Ihr „Überleben“ kämpfen, indem sie sich duellieren. Dabei wird das Geschehen aus der Ich-Perspektive gezeigt. In einem anderen Modus müssen Reparaturkünste unter Beweis gestellt werden und wieder in einem anderen gilt es einem Virus zu entgehen, der durch einen infizierten Mitspieler übertragen werden kann. Damit kann der Mehrspieler-Modus fast mehr Abwechslung aufweisen, als das Hauptspiel.
Das Imperium hat die Galaxie in ihren Würgegriff genommen und scheint unaufhaltbar zu sein. Eines Tages wird der junge Skywalker kommen und mit seinen Gefährten den Frieden wieder herstellen. Doch dieser Tag lässt noch auf sich warten. Wir befinden uns in einer Zeit zwischen der jüngsten Star Wars Episode III und der als erstes erschienenden Episode IV. Auch ohne Luke, Leia und Han Solo kämpfen Rebellen gegen die Machenschaften des Imperators. Dazu gehört auch die Sölderin Rianna Saren.
Rianna gehört der menschenähnlichen Rasse der Twi´lek an. Sie wurde als Kind in die Sklaverei verkauft, konnte aber fliehen. Seitdem schlägt sie sich als Söldnerin durch das Leben, geleitet durch den Wunsch nach Rache an das Imperium, das sie einst versklavte. Daher erklärt sie sich schnell bereit, als sie darum gebeten wird, die Anlagen des Imperiums zu infiltrieren. Dabei soll sie die Pläne für eine mächtige Waffe stehlen, an der das Imperium arbeitet: der Todesstern.
Für die Erfüllung dieses Hauptziels muss Rianna eine ganze Reihe von Missionen absolvieren, die sie in verschiedene Anlagen des Imperiums führen. Bei dem Stehlen von Plänen oder Sabotieren von technischen Gerätschaften zeigt die Söldnerin wenig Zurückhaltung im Stile eines Sam Fisher. Viel lieber fällt sie mit der Tür in das Haus, stellt sich selbst einer Übermacht von Gegnern entgegen und macht häufigen Gebrauch von ihren Waffen.
Von Feuergefecht zu Feuergefecht
Ein Arbeitstag von Rianna ist nicht besonders vielseitig. Sie bahnt sich ihren linearen Weg durch die stets sterilen Einrichtungen des Imperiums und gerät dabei in ein Feuergefecht nach dem anderen. Das Geschehen wird dabei aus der dritten Person gezeigt, so dass Ihr stets eure Umgebung im Blick habt und dank einer frei bewegbaren Kamera alle Gegner in eurer Umgebung erfassen könnt. Feinde werden automatisch anvisiert, so dass Rianna sich schnell um das angepeilte Ziel bewegen kann und dabei automatisch zielt. Natürlich kann sie sich aber auch jeder Zeit von dem Ziel lösen oder auf ein anderes wechseln, wenn Ihr das für angemessen haltet.
Shooter-Fans kommen bei diesem Spiel auf jeden Fall voll auf ihre Kosten. In den unzähligen Feuergefechten kommen die Blaster der Söldnerin, die sich in Feuerkraft und Reichweite voneinander unterscheiden, ununterbrochen zum Einsatz. Außerdem steht der Dorn von Ryloth als Nahkampfwaffe zur Verfügung, die eine munitionssparende Alternative darstellt. An einigen Stellen kann auch die Kontrolle über ein Geschütz übernommen werden, um den Gegnern das Fürchten zu lehren. Gelegentlich gilt es auch Fallen auszuweichen oder sich besonders starken Bossgegnern zu stellen. Unkomplizierte Daueraction wird dabei garantiert.
Kleiner Androide mit großen Fähigkeiten
Abgesehen von Schusswechseln bietet das Spiels aber sehr wenig. Vom Anfang bis zum Ende rennt Rianna durch die gleichen sterilen Räumlichkeiten, ohne dass sich die Spielmechanismen merklich ändern. Abwechslung ist dabei nur in einem sehr geringen Maße vorhanden und wird durch den kleinen Androiden Zeeo verkörpert. Dieser verfügt nicht über eine informationsreiche Datenbank, sondern kann auch noch viele nützliche Fähigkeiten vorweisen.
Auf der einen Seite ist er im Kampf einsetzbar und kann dabei auf die Gegner gehetzt oder als Schutzschild missbraucht werden. Das ist aber noch längst nicht alles. An Hindernissen können mit Zeeo Sprengladungen angebracht werden, um sie aus dem Weg zu räumen. Außerdem stellt sich der Androide auch als hervorragender Gleiter heraus, mit dem Abgründe übergangen oder Wände erklommen werden können. Am interessantesten Gestalten sich aber seine Fähigkeiten als Hacker. Immer wenn sich Zeeo Zugriff zu feindlichen Computer beschaffen möchte, muss eine Sicherheitssperre überwunden werden. Bei diesen Sperren handelt es sich um kleinere Minispiele und Denkaufgaben, die zwar nie besonders anspruchsvoll sind, aber Schwung in das Spiel bringen. Insgesamt sind diese Einlagen aber leider viel zu selten, um die sonstige Monotonie effektiv bekämpfen zu können.
Das Imperium und die Inneneinrichtung…
Zu Beginn des Spiels stellt sich sofort Star Wars-Feeling ein. Das liegt an der typischen Startsequenz, bei der die Hintergründe des Spiels erläutert werden, und auch an der Musik der Filme. Die Soundeffekte bleiben innerhalb der Missionen zwar ebenso brillant, die musikalische Untermalung weicht aber unspektakulären und sogar unpassenden Klängen. Atmosphäre wird kaum erzeugt, was auch die grafische Gestaltung mitverschuldet. Zwar sieht die 3D-Grafik ordentlich aus und die Animationen sind stets flüssig, die Umgebungen sind aber viel zu steril. Es gibt keine Details zu entdecken, so dass Star Wars-Fans auf eine Erforschung der Umwelt verzichten müssen.
Abseits des Hauptabenteuers stehen auch noch Mehrspieler-Modi für bis zu vier Spieler zur Verfügung, wobei allerdings jeder eine eigene Cartridge benötigt. In den Modi spielen Zeeo und weitere Modelle seiner Baureihe die Hauptrollen. Diese können um Ihr „Überleben“ kämpfen, indem sie sich duellieren. Dabei wird das Geschehen aus der Ich-Perspektive gezeigt. In einem anderen Modus müssen Reparaturkünste unter Beweis gestellt werden und wieder in einem anderen gilt es einem Virus zu entgehen, der durch einen infizierten Mitspieler übertragen werden kann. Damit kann der Mehrspieler-Modus fast mehr Abwechslung aufweisen, als das Hauptspiel.
Sascha Geldermann meint...
Star Wars: Lethal Alliance stellt eindeutig Dauer-Action in den Vordergrund. Fans umkomplizierter Shooter kommen in den unzähligen Feuergefechten voll auf ihre Kosten, alle anderen Spieler aber nicht. Denn auch wenn der Androide Zeeo versucht Schwung in das Spiel zu bringen, wird dieses doch von Monotonie bestimmt. Auch Erforschungen sind aufgrund linearer Wege und steriler Umgebungen nicht möglich, was vor allem für Star Wars-Fans sehr schade ist.
Star Wars: Lethal Alliance stellt eindeutig Dauer-Action in den Vordergrund. Fans umkomplizierter Shooter kommen in den unzähligen Feuergefechten voll auf ihre Kosten, alle anderen Spieler aber nicht. Denn auch wenn der Androide Zeeo versucht Schwung in das Spiel zu bringen, wird dieses doch von Monotonie bestimmt. Auch Erforschungen sind aufgrund linearer Wege und steriler Umgebungen nicht möglich, was vor allem für Star Wars-Fans sehr schade ist.

GRAFIK
Die Charaktere sehen gut aus, die Umgebungen sind aber absolut steril.
Die Charaktere sehen gut aus, die Umgebungen sind aber absolut steril.

SOUND
Passende Soundeffekte übertönen die schwache Musik.
Passende Soundeffekte übertönen die schwache Musik.

BEDIENUNG
Die Steuerung funktioniert sehr gut.
Die Steuerung funktioniert sehr gut.

UMFANG
Das Hauptspiel hätte länger sein können, der gelungene Mehrspieler-Modus sorgt aber für zusätzliche Beschäftigung.
Das Hauptspiel hätte länger sein können, der gelungene Mehrspieler-Modus sorgt aber für zusätzliche Beschäftigung.
SPIELSPASS
Monotoner Kampf gegen das Imperium.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Monotoner Kampf gegen das Imperium.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel