SSX Blur
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 04.04.2007
Der Berg ist dein Spielplatz
Es konnte nur eine Frage der Zeit sein, bis Branchengigant Electronic Arts einen Ableger der beliebten SSX-Reihe für den Nintendo Wii ankündigen würde. Einige werden womöglich behaupten, dass „SSX Blur“ zur falschen Jahreszeit veröffentlicht wurde. An sich tut das nichts zur Sache, denn auch im Frühling weiß „SSX Blur“ zu gefallen. Wer möchte denn nicht während draußen die Sonne scheint und die Vögel zwitschern noch Schnee schlucken, waghalsige Stunts vollführen und die Piste herunterbrettern? Genau das wird sich sicherlich auch Electronic Arts gedacht haben und liefert mit „SSX Blur“ die passende Antwort für den Nintendo Wii.
In „SSX Blur“ hat eine komplexe Story nichts zu suchen. Stattdessen sucht Ihr Euch einen Snowboarder aus, schnallt Euch Skier oder ein Snowboard an und rast die Piste herunter. Nebenbei gilt es noch zahlreiche, waghalsige Tricks zu vollführen. Schließlich wollt Ihr dadurch auch gehörig Punkte einkassieren, die Euch letztendlich den Sieg einbringen. Die Modi-Palette ist umfangreich und reicht vom einfachen Rennen bis hin zur Punktejagd. Der Einstieg in die Materie wird Euch durch ein ausführliches Tutorial ermöglicht. Danach dürft Ihr Euch um Eure Karriere kümmern und Euch einen Namen unter den vielen Snowboard-Newcomern machen. Und wenn Ihr den Olymp bestiegen habt, könnt Ihr immer noch mit einem Freund die Pisten unsicher machen. Wie sich letzten Endes das erste Snowboard-Spiel für den Nintendo Wii schlägt, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.
Wii-Remote wird zum Snowboard
Was viele interessieren dürfte, ist die Umsetzung der Steuerung. Diese ist in der Tat äußerst simpel ausgefallen, aber letztendlich Geschmackssache. Überwiegend lassen sich alle Events ohne Mühe mit Erfolg meistern, lediglich die Slalom-Events bereiten des Öfteren Kopfzerbrechen. Ihr steuert Euren Snowboarder mit der Nunchuk-Erweiterung, indem Ihr diese nach links oder rechts neigt. In schärferen Kurven müsst Ihr noch den Analogstick zur Hilfe nehmen und dadurch die Neigung unterstützen. Mit dem C-Knopf auf der Rückseite des Nunchuks lehnt sich Euer Snowboarder etwas nach Vorne und surft nur mit dem vorderen Teil des Snowboards herunter. Dies bringt auch einige Punkte mit sich, ist aber nicht wirklich empfehlenswert, um spektakuläre Tricks umzusetzen. Zu guter Letzt könnt Ihr noch beim Nunchuk den Z-Trigger nutzen. Durch Betätigen des Z-Knopfes erhält Euer Snowboarder einen Turbo. Diese Turbos sind vor allem bei Rampen notwendig, um möglichst hoch und weit zu fliegen und dadurch genug Zeit zu gewinnen, Tricks auszuführen.
Damit wären wir auch schon bei den Tricks, die ausschließlich mit der Wii-Remote ausgeführt werden. Schwenkt Ihr in der Luft die Wii-Fernbedienung nach links oder rechts, vollführt Ihr so genannte Spins. Wenn Ihr hingegen die Wii-Remote nach oben oder unten schwenkt, führt Ihr Flips aus. Natürlich lassen sich Spins und Flips auch kombinieren, so dass Ihr wahrlich atemberaubende Tricks ans Tageslicht bringen könnt. Eine weitere Trickmöglichkeit stellen die so genannten Übertricks dar. Hierfür wird eine Groove-Anzeige während des Laufs gefüllt, indem Ihr zahlreiche Tricks zum Besten gebt. Ist diese Anzeige voll, könnt Ihr den Übertrick in der Luft ausführen. Dabei müsst Ihr den A-Knopf gedrückt halten und mit der Wii-Fernbedienung beispielsweise ein Z oder ein Herz zeichnen. Habt Ihr das Symbol gezeichnet, gilt es die A-Taste wieder loszulassen und schon meistert Euer Snowboarder den Übertrick mit Bravour. Damit Ihr aber auch eine sichere Landung erhaltet, müsst Ihr nach jeden ausgeführten Trick kurz den A- bzw. B-Knopf drücken. Dadurch nimmt sich der Fahrer die Zeit in die richtige Position zu kommen und kommt mit einer sauberen Landung wieder auf die Piste. Solltet Ihr nämlich im wahrsten Sinne des Wortes auf die Fresse fliegen, habt Ihr alle eingesammelten Punkte in der Luft verloren.
Snowboarding par excellence
In „SSX Blur“ warten viele Herausforderungen auf Euch. Wer einen schnellen Einstieg favorisiert, kommt im Quickplay auf seine Kosten. Hier wird kurzerhand ein Event und ein Charakter ausgewählt und im nächsten Moment befindet Ihr Euch auch schon auf der Piste. Zwar haben die Entwickler auf einen Multiplayer-Modus mit bis zu vier Spielern verzichtet, dennoch darf man mit einem Freund zusammen die Piste unsicher machen. Man darf sich in einem regulären Rennen oder im so genannten Slopestyle-Event messen. Trotz allem empfiehlt es sich, bevor man die Pisten von „SSX Blur“ unsicher macht, das Tutorial zu spielen. Nicht nur, dass die Spielanleitung darauf aufmerksam macht, es ist wahrlich keine schlechte Investition. Und nur wer voll und ganz die Steuerung verinnerlicht hat, kann seinen Kontrahenten auch in seine Schranken weisen.
Das Hauptaugenmerk von „SSX Blur“ ist aber der Karriere-Modus. Hier wählt Ihr einen Fahrer aus und begebt Euch sofort auf die Piste. Das Besondere hierbei ist, dass Ihr in einem so genannten Freeride-Modus unterwegs seid. Das heißt, dass Ihr Euch frei auf dem Peak bewegen dürft und während Eurer Fahrt Events bestreiten könnt, die überall auf der Piste verteilt sind. Wer das gezielte Suchen nach Events nicht mag, kann auch kurzerhand auf der Karte ein Event beitreten. Habt Ihr alle Events auf einem Berg erfolgreich gemeistert, schaltet sich der nächste Berg frei. Insgesamt gibt es drei Peaks, die erkundet werden wollen. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Turniere, bei denen Ihr mächtig Punkte ergattern können. Außerdem sei gesagt, dass jedes Event und jedes Turnier, Einfluss auf Euren Werdegang hat. Alle Snowboarder sind in einem Ranking aufgelistet. Je nach Erfolg, steigt Ihr hier auf oder verliert auch Plätze. Wer beispielsweise überwiegend in Turnieren und Peak-Events gewinnt, steigt dementsprechend auch im Ranking auf. Wer aber das ein oder andere Event bzw. Turnier vermasselt, ist in seinem aktuellen Rang stark gefährdet. Äußerst fatal ist auch das Abbrechen von Events oder Turnieren, denn dies endet automatisch mit dem letzten Platz.
Die Events im Detail
Das einfachste Event ist ohne Zweifel das Rennen. Hierbei müsst Ihr als Erster unten ins Tal ankommen. Dabei sind Euch keine Grenzen gesetzt, sprich Ihr dürft Abkürzungen nehmen, Kontrahenten rammen oder mit Schneebälle bewerfen und ab und zu auch einige Tricks vollführen, die Euch zusätzliche Punkte einbringen. Ein weiteres Event lautet Slopestyle, den Ihr unter anderem auch im Multiplayer-Modus mit einem Freund bestreiten könnt. In diesem Event gibt es keine Vorgaben. Ihr müsst Euren eigenen Stil auf die Beine stellen und Eure optimale Linie nach unten ins Tal fahren. Je eleganter Ihr gefahren seid und je mehr Punkte Ihr dabei durch Tricks ergattern konntet, desto besser fällt am Ende die Bewertung für Euch aus. Der Gewinner ist dementsprechend derjenige, der die Beste Wertung für seinen Lauf erhält. Des Weiteren ist auch das Half-Pipe – Event äußerst unterhaltsam. In der Half-Pipe müsst Ihr Euch stets in die Luft katapultieren lassen und dort waghalsige Tricks vollführen. Es gilt vor allem schnell zu sein, denn ein Zeitlimit setzt Euch gehörig unter Druck. Am Ende gewinnt der Snowboarder, der die meisten Punkte für sich entscheiden konnte.
Weiter geht es mit dem Event Big Air, bei dem es darum geht, möglichst viele Tricks zum Besten zu geben und dadurch viele Punkte gutgeschrieben zu bekommen. Die Pisten sind dem Event speziell angepasst und bieten überall passende Möglichkeiten zum Tricksen. Last but not least wäre noch der frustrierende Slalom-Event zu nennen. Ihr müsst um blaue Fahnen links herum und bei roten Fahnen rechts herum fahren. Das wäre an sich auch kein Problem, wäre der Abstand zwischen den Fahnen doch etwas größer. Im Endeffekt lassen sich die Slalom-Events schon meistern, doch da man fast im Schneckentempo unterwegs ist, um wirklich alle Fahnen zu umfahren, gewinnt man letztendlich auch nicht. Zu Eurem Pech kommt Euch nämlich in diesem Event auch ein Zeitlimit in die Quere. Wer jetzt behauptet, man könne auch ganz einfach die ein oder andere Fahne ignorieren, liegt falsch. Für jede nicht umfahrene Fahne werden Eurer gefahrenen Zeit Strafsekunden hinzu addiert, was sich letztendlich negativ auf das Resultat auswirkt. Kurzgefasst, in diesem Event entscheidet die gefahrene Zeit samt umfahrener Fahnen.
Technisch olé, Bugs - oh ne...
So gut sich auch „SSX Blur“ anhören mag, es gibt auch schwarze Seiten. Wie weiter oben schon erwähnt, sorgt das Slalom-Event für Frust. Und da es viele Slalom-Events gibt, sowie zahlreiche Turniere mit dieser Disziplin existieren, wird man wahrlich seine helle Freude daran haben. Außerdem sorgen des Öfteren die Respawn-MOmente für Ärger. Man stelle sich folgendes Szenario einmal vor: Man fährt gemütlich die Piste herunter und fliegt außerhalb der Piste. Das System schickt den Snowboarder erfreulicherweise wieder auf die Piste zurück, was im Ganzen ja auch gut ist. Leider stellt Euch das Spiel dort ab, wo Ihr, ohne das Ihr etwas macht, sofort wieder auf die Piste abgesetzt werden. Man kann sich demnach gut vorstellen, dass sich dies zu einer Endlosschleife entwickelt. Die einzige Lösung stellt ein Neustart der Konsole dar. Außerdem friert das Spiel gelegentlich ein. Das Bild erstarrt, nichts reagiert mehr. Erneut ist die einzige Lösung ein Reset der Konsole, äußerst ärgerlich.
Nichtsdestotrotz gibt es auch Positives über „SSX Blur“ zu berichten. So präsentiert sich „SSX Blur“ in einer wirklich atemberaubenden Optik, mit tollen Texturen und einem erstklassigem Geschwindigkeitsgefühl. Recht selten kommen Slowdowns zum Vorschein, über die man aber locker hinwegsehen kann. Die Soundkulisse ist, wie man es von Electronic Arts nun einmal gewohnt ist, wieder grandios ausgefallen. Die Melodien unterhalten während der Läufe und gehen Einem mit der Zeit auch nicht auf die Nerven, außer man favorisiert ein komplett anderes Musikgenre. In steuerungstechnischer Hinsicht hat EA wirklich ganze Arbeit geleistet und „SSX Blur“ perfekt an die Möglichkeiten des Nintendo Wii angepasst. Zwar vermisst man einen Online-Modus, doch wer sich letztendlich auf „SSX Blur“ einlässt, wird seinen Spaß allemal haben.
Es konnte nur eine Frage der Zeit sein, bis Branchengigant Electronic Arts einen Ableger der beliebten SSX-Reihe für den Nintendo Wii ankündigen würde. Einige werden womöglich behaupten, dass „SSX Blur“ zur falschen Jahreszeit veröffentlicht wurde. An sich tut das nichts zur Sache, denn auch im Frühling weiß „SSX Blur“ zu gefallen. Wer möchte denn nicht während draußen die Sonne scheint und die Vögel zwitschern noch Schnee schlucken, waghalsige Stunts vollführen und die Piste herunterbrettern? Genau das wird sich sicherlich auch Electronic Arts gedacht haben und liefert mit „SSX Blur“ die passende Antwort für den Nintendo Wii.In „SSX Blur“ hat eine komplexe Story nichts zu suchen. Stattdessen sucht Ihr Euch einen Snowboarder aus, schnallt Euch Skier oder ein Snowboard an und rast die Piste herunter. Nebenbei gilt es noch zahlreiche, waghalsige Tricks zu vollführen. Schließlich wollt Ihr dadurch auch gehörig Punkte einkassieren, die Euch letztendlich den Sieg einbringen. Die Modi-Palette ist umfangreich und reicht vom einfachen Rennen bis hin zur Punktejagd. Der Einstieg in die Materie wird Euch durch ein ausführliches Tutorial ermöglicht. Danach dürft Ihr Euch um Eure Karriere kümmern und Euch einen Namen unter den vielen Snowboard-Newcomern machen. Und wenn Ihr den Olymp bestiegen habt, könnt Ihr immer noch mit einem Freund die Pisten unsicher machen. Wie sich letzten Endes das erste Snowboard-Spiel für den Nintendo Wii schlägt, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.
Wii-Remote wird zum Snowboard
Was viele interessieren dürfte, ist die Umsetzung der Steuerung. Diese ist in der Tat äußerst simpel ausgefallen, aber letztendlich Geschmackssache. Überwiegend lassen sich alle Events ohne Mühe mit Erfolg meistern, lediglich die Slalom-Events bereiten des Öfteren Kopfzerbrechen. Ihr steuert Euren Snowboarder mit der Nunchuk-Erweiterung, indem Ihr diese nach links oder rechts neigt. In schärferen Kurven müsst Ihr noch den Analogstick zur Hilfe nehmen und dadurch die Neigung unterstützen. Mit dem C-Knopf auf der Rückseite des Nunchuks lehnt sich Euer Snowboarder etwas nach Vorne und surft nur mit dem vorderen Teil des Snowboards herunter. Dies bringt auch einige Punkte mit sich, ist aber nicht wirklich empfehlenswert, um spektakuläre Tricks umzusetzen. Zu guter Letzt könnt Ihr noch beim Nunchuk den Z-Trigger nutzen. Durch Betätigen des Z-Knopfes erhält Euer Snowboarder einen Turbo. Diese Turbos sind vor allem bei Rampen notwendig, um möglichst hoch und weit zu fliegen und dadurch genug Zeit zu gewinnen, Tricks auszuführen.Damit wären wir auch schon bei den Tricks, die ausschließlich mit der Wii-Remote ausgeführt werden. Schwenkt Ihr in der Luft die Wii-Fernbedienung nach links oder rechts, vollführt Ihr so genannte Spins. Wenn Ihr hingegen die Wii-Remote nach oben oder unten schwenkt, führt Ihr Flips aus. Natürlich lassen sich Spins und Flips auch kombinieren, so dass Ihr wahrlich atemberaubende Tricks ans Tageslicht bringen könnt. Eine weitere Trickmöglichkeit stellen die so genannten Übertricks dar. Hierfür wird eine Groove-Anzeige während des Laufs gefüllt, indem Ihr zahlreiche Tricks zum Besten gebt. Ist diese Anzeige voll, könnt Ihr den Übertrick in der Luft ausführen. Dabei müsst Ihr den A-Knopf gedrückt halten und mit der Wii-Fernbedienung beispielsweise ein Z oder ein Herz zeichnen. Habt Ihr das Symbol gezeichnet, gilt es die A-Taste wieder loszulassen und schon meistert Euer Snowboarder den Übertrick mit Bravour. Damit Ihr aber auch eine sichere Landung erhaltet, müsst Ihr nach jeden ausgeführten Trick kurz den A- bzw. B-Knopf drücken. Dadurch nimmt sich der Fahrer die Zeit in die richtige Position zu kommen und kommt mit einer sauberen Landung wieder auf die Piste. Solltet Ihr nämlich im wahrsten Sinne des Wortes auf die Fresse fliegen, habt Ihr alle eingesammelten Punkte in der Luft verloren.
Snowboarding par excellence
In „SSX Blur“ warten viele Herausforderungen auf Euch. Wer einen schnellen Einstieg favorisiert, kommt im Quickplay auf seine Kosten. Hier wird kurzerhand ein Event und ein Charakter ausgewählt und im nächsten Moment befindet Ihr Euch auch schon auf der Piste. Zwar haben die Entwickler auf einen Multiplayer-Modus mit bis zu vier Spielern verzichtet, dennoch darf man mit einem Freund zusammen die Piste unsicher machen. Man darf sich in einem regulären Rennen oder im so genannten Slopestyle-Event messen. Trotz allem empfiehlt es sich, bevor man die Pisten von „SSX Blur“ unsicher macht, das Tutorial zu spielen. Nicht nur, dass die Spielanleitung darauf aufmerksam macht, es ist wahrlich keine schlechte Investition. Und nur wer voll und ganz die Steuerung verinnerlicht hat, kann seinen Kontrahenten auch in seine Schranken weisen.Das Hauptaugenmerk von „SSX Blur“ ist aber der Karriere-Modus. Hier wählt Ihr einen Fahrer aus und begebt Euch sofort auf die Piste. Das Besondere hierbei ist, dass Ihr in einem so genannten Freeride-Modus unterwegs seid. Das heißt, dass Ihr Euch frei auf dem Peak bewegen dürft und während Eurer Fahrt Events bestreiten könnt, die überall auf der Piste verteilt sind. Wer das gezielte Suchen nach Events nicht mag, kann auch kurzerhand auf der Karte ein Event beitreten. Habt Ihr alle Events auf einem Berg erfolgreich gemeistert, schaltet sich der nächste Berg frei. Insgesamt gibt es drei Peaks, die erkundet werden wollen. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Turniere, bei denen Ihr mächtig Punkte ergattern können. Außerdem sei gesagt, dass jedes Event und jedes Turnier, Einfluss auf Euren Werdegang hat. Alle Snowboarder sind in einem Ranking aufgelistet. Je nach Erfolg, steigt Ihr hier auf oder verliert auch Plätze. Wer beispielsweise überwiegend in Turnieren und Peak-Events gewinnt, steigt dementsprechend auch im Ranking auf. Wer aber das ein oder andere Event bzw. Turnier vermasselt, ist in seinem aktuellen Rang stark gefährdet. Äußerst fatal ist auch das Abbrechen von Events oder Turnieren, denn dies endet automatisch mit dem letzten Platz.
Die Events im Detail
Das einfachste Event ist ohne Zweifel das Rennen. Hierbei müsst Ihr als Erster unten ins Tal ankommen. Dabei sind Euch keine Grenzen gesetzt, sprich Ihr dürft Abkürzungen nehmen, Kontrahenten rammen oder mit Schneebälle bewerfen und ab und zu auch einige Tricks vollführen, die Euch zusätzliche Punkte einbringen. Ein weiteres Event lautet Slopestyle, den Ihr unter anderem auch im Multiplayer-Modus mit einem Freund bestreiten könnt. In diesem Event gibt es keine Vorgaben. Ihr müsst Euren eigenen Stil auf die Beine stellen und Eure optimale Linie nach unten ins Tal fahren. Je eleganter Ihr gefahren seid und je mehr Punkte Ihr dabei durch Tricks ergattern konntet, desto besser fällt am Ende die Bewertung für Euch aus. Der Gewinner ist dementsprechend derjenige, der die Beste Wertung für seinen Lauf erhält. Des Weiteren ist auch das Half-Pipe – Event äußerst unterhaltsam. In der Half-Pipe müsst Ihr Euch stets in die Luft katapultieren lassen und dort waghalsige Tricks vollführen. Es gilt vor allem schnell zu sein, denn ein Zeitlimit setzt Euch gehörig unter Druck. Am Ende gewinnt der Snowboarder, der die meisten Punkte für sich entscheiden konnte.Weiter geht es mit dem Event Big Air, bei dem es darum geht, möglichst viele Tricks zum Besten zu geben und dadurch viele Punkte gutgeschrieben zu bekommen. Die Pisten sind dem Event speziell angepasst und bieten überall passende Möglichkeiten zum Tricksen. Last but not least wäre noch der frustrierende Slalom-Event zu nennen. Ihr müsst um blaue Fahnen links herum und bei roten Fahnen rechts herum fahren. Das wäre an sich auch kein Problem, wäre der Abstand zwischen den Fahnen doch etwas größer. Im Endeffekt lassen sich die Slalom-Events schon meistern, doch da man fast im Schneckentempo unterwegs ist, um wirklich alle Fahnen zu umfahren, gewinnt man letztendlich auch nicht. Zu Eurem Pech kommt Euch nämlich in diesem Event auch ein Zeitlimit in die Quere. Wer jetzt behauptet, man könne auch ganz einfach die ein oder andere Fahne ignorieren, liegt falsch. Für jede nicht umfahrene Fahne werden Eurer gefahrenen Zeit Strafsekunden hinzu addiert, was sich letztendlich negativ auf das Resultat auswirkt. Kurzgefasst, in diesem Event entscheidet die gefahrene Zeit samt umfahrener Fahnen.
Technisch olé, Bugs - oh ne...
So gut sich auch „SSX Blur“ anhören mag, es gibt auch schwarze Seiten. Wie weiter oben schon erwähnt, sorgt das Slalom-Event für Frust. Und da es viele Slalom-Events gibt, sowie zahlreiche Turniere mit dieser Disziplin existieren, wird man wahrlich seine helle Freude daran haben. Außerdem sorgen des Öfteren die Respawn-MOmente für Ärger. Man stelle sich folgendes Szenario einmal vor: Man fährt gemütlich die Piste herunter und fliegt außerhalb der Piste. Das System schickt den Snowboarder erfreulicherweise wieder auf die Piste zurück, was im Ganzen ja auch gut ist. Leider stellt Euch das Spiel dort ab, wo Ihr, ohne das Ihr etwas macht, sofort wieder auf die Piste abgesetzt werden. Man kann sich demnach gut vorstellen, dass sich dies zu einer Endlosschleife entwickelt. Die einzige Lösung stellt ein Neustart der Konsole dar. Außerdem friert das Spiel gelegentlich ein. Das Bild erstarrt, nichts reagiert mehr. Erneut ist die einzige Lösung ein Reset der Konsole, äußerst ärgerlich.Nichtsdestotrotz gibt es auch Positives über „SSX Blur“ zu berichten. So präsentiert sich „SSX Blur“ in einer wirklich atemberaubenden Optik, mit tollen Texturen und einem erstklassigem Geschwindigkeitsgefühl. Recht selten kommen Slowdowns zum Vorschein, über die man aber locker hinwegsehen kann. Die Soundkulisse ist, wie man es von Electronic Arts nun einmal gewohnt ist, wieder grandios ausgefallen. Die Melodien unterhalten während der Läufe und gehen Einem mit der Zeit auch nicht auf die Nerven, außer man favorisiert ein komplett anderes Musikgenre. In steuerungstechnischer Hinsicht hat EA wirklich ganze Arbeit geleistet und „SSX Blur“ perfekt an die Möglichkeiten des Nintendo Wii angepasst. Zwar vermisst man einen Online-Modus, doch wer sich letztendlich auf „SSX Blur“ einlässt, wird seinen Spaß allemal haben.
Gennaro Grippo meint...
Mit „SSX Blur“ hat Electronic Arts einen würdigen Vertreter der beliebten SSX-Reihe auf den Nintendo Wii losgelassen. Sowohl spielerisch, als auch grafisch kann sich das Spiel sehen lassen und punktet vor allem in steuerungstechnischer Hinsicht. Die gelegentlichen Bugs trüben zwar das Gesamtbild und das Fehlen eines Online-Modus, oder zumindest eines Multiplayer mit bis zu vier Spielern, schmerzt, doch wer sich auf „SSX Blur“ einlässt wird definitiv Spaß haben!
Mit „SSX Blur“ hat Electronic Arts einen würdigen Vertreter der beliebten SSX-Reihe auf den Nintendo Wii losgelassen. Sowohl spielerisch, als auch grafisch kann sich das Spiel sehen lassen und punktet vor allem in steuerungstechnischer Hinsicht. Die gelegentlichen Bugs trüben zwar das Gesamtbild und das Fehlen eines Online-Modus, oder zumindest eines Multiplayer mit bis zu vier Spielern, schmerzt, doch wer sich auf „SSX Blur“ einlässt wird definitiv Spaß haben!

GRAFIK
Beeindruckende Grafik, die trotz mangelnder Setting-Vielfalt dank Blur-Einsatz fasziniert
Beeindruckende Grafik, die trotz mangelnder Setting-Vielfalt dank Blur-Einsatz fasziniert

SOUND
Gewohnt üppiger Soundtrack von EA
Gewohnt üppiger Soundtrack von EA

BEDIENUNG
Die Piste hinunterbrettern und Stunts vollführen funktioniert kinderleicht
Die Piste hinunterbrettern und Stunts vollführen funktioniert kinderleicht

UMFANG
Interessanter Karriere-Modus, der viel Potential liegen lässt. Der Multiplayer ist unterhaltsam, aber Online wäre besser
Interessanter Karriere-Modus, der viel Potential liegen lässt. Der Multiplayer ist unterhaltsam, aber Online wäre besser
SPIELSPASS
Fans des Skisports bekommen dank SSX Blur eine willkommene Antwort für die Nintendo Wii mit wenigen Abstrichen
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Fans des Skisports bekommen dank SSX Blur eine willkommene Antwort für die Nintendo Wii mit wenigen Abstrichen
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
Trendsport
Entwickler
EA Redwood Shores Studio
Publisher
Electronic Arts
Releasedatum
16.03.2007
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
Trendsport
Entwickler
EA Redwood Shores Studio
Publisher
Electronic Arts
Releasedatum
16.03.2007
USK-Freigabe

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