Splinter Cell Double Agent
Artikel verfasst von Alischan Akhtar am 02.04.2007
Sam Fisher goes Wii
Sam Fisher hat mit seinem Partner Hisham Hamza einen Auftrag in Island zu erledigen. Er soll rotes Quecksilber sicher stellen damit sie nicht von der James Brown Army, kurz JBA, missbraucht werden kann. Kurz bevor er diesen beenden kann, tritt sein Boss Lambert, der Leiter des Third Echelons, einer Unterdivision der NSA, mit ihm in Kontakt. Sam solle den Einsatz abbrechen , es sei etwas schlimmes passiert. Als Sam die Nachricht erhält dass sein Tochter Sarah gestorben ist, verändert dies sein Leben. Die Lust am Leben verloren nimmt Sam den gefährlichsten Auftrag seines Lebens an. Er wird in die JBA eingeschleust und arbeitet fortan als Double Agent.
Nachdem alle Konsolen eine Splinter Cell Portierung abbekommen haben, ist es sicherlich nicht sehr überraschend dass nun auch eine Wii Version um den Top Agenten erschienen ist. Wie der Titel des Spiels schon andeutet, schlüpft Sam dieses mal in die Rolle eines Doppelagenten. So steht Sam das ganze Spiel über im Einsatz des Third Echelon sowie der JBA. Um jedoch erst einmal das Vertrauen der JBA zu erlangen, muss Sam mit einem Mitglied der JBA aus einem Gefängnis ausbrechen, in welchem er zuvor eingeschleust wurde. In den Missionen gilt es nun Aufträge zu meistern und dabei das Vertrauen beider Seiten aufrecht zu erhalten. Fisher ist gleichzeitig mit Lambert sowie dem JBA Anführer Emile Dufraisne verbunden. So bekommt man einen Auftrag in einem Level, wo Emile Sam mitteilt, das er einen Bahnhofs Mitarbeiter töten soll. Lambert bekommt sämtliche Befehle Emiles mit und teilt Sam mit, dass dieser keine Zivilisten töten darf. Nun liegt es an euch zu entscheiden ob ihr den Mann töten wollt oder nicht. Entscheidet ihr euch dafür, erhöht sich Emiles Vertrauen in euch. Lässt ihr den Mann hingegen am leben, bleibt das Vertrauen des Third Echelon in euch erhalten. Mittels des aus allen Teilen bekannten OPSAT, eines modifizierten PDAs, könnt ihr nachsehen was für ein Vertrauen ihr derzeit bei der JBA bzw. dem Third Echelon genießt. In den Level gibt es auch mal Entscheidungen, die den Balken stärker in eine Richtung ziehen als wie andere. Jede größere Entscheidung wirkt auf das Spielgeschehen ein, so dass diese dann auch in den folgenden Zwischensequenzen Bedeutung haben. Euer OPSAT ist übrigens ein sehr hilfreiches Gerät für eure Missionen. So werden dort sämtliche Sicherheitsrelevanten Daten gespeichert und zudem wird euch angezeigt, welche Aufgaben ihr von der JBA bzw. des Third Echelon erhalten habt. Zudem finden sich im OPSAT noch sämtliche Emails die ihr in den Computern des jeweiligen Level gelesen habt. Neben diesen Daten befinden sich noch eine Karte sowie Informationen zu eurer Ausrüstung im OPSAT.
Die neue Steuerung
Neben den spielerischen Neuigkeiten, bietet Splinter Cell Double Agent natürlich auch Steuerungstechnische Neuheiten auf Nintendos Wii. Das Spiel spielt sich wie kein Splinter Cell Titel zuvor. Laufen tut man mittels des Control-Sticks des Nunchuks. Um mit Sam geduckt zu gehen bzw. um ihn wieder Aufzurichten drückt man den C-Knopf. Einen Sprung führt ihr durch bloßes auf und ab bewegen des Nunchuks aus. Steht ihr nahe einer Wand könnt ihr euch an selbige lehnen, wenn ihr den Nunchuk nach rechts bzw. links dreht. Mit der gleichen Aktion könnt ihr bei gezogener Waffe auch die Schulter wechseln um somit eine bessere Sicht auf euer Ziel zu haben.
Die Wii-Fernbedienung benutzt ihr primär zum zielen und zum richtigen einstellen der Kameraperspektive. Dies ist jedoch vor allem zu Beginn sehr nervig. Man braucht einige Zeit bis man es endlich geschafft hat ein gutes Gefühl für die Kamera zu erhalten. Jede Bewegung mit der Wii-Fernbedienung verändert eure Sichtperspektive. So müsst ihr die Fernbedienung immer auf den Bildschirm gerichtet haben damit sich die Perspektive nicht immer ungewollt verändert bzw. damit ihr sie immer justieren könnt. Oft braucht man auch mehrere Sekunden damit man die Perspektive so eingestellt hat wie man es will. Das kann einem auch schon mal zum Verhängnis werden, wenn ihr z.B. mitten in einem Gefecht seid. Neben diesen Aktionen führt ihr natürlich noch andere Aktionen mit der Wii-Fernbedienung aus. Per Plus Knopf öffnet ihr das Pausenmenü welches erfreulicherweise eine Schnellspeicherfunktion bietet. Zudem kann man noch den Spielstand laden , das Spiel beenden und sich den Optionen widmen. Durch drücken des Minus Knopfs öffnet ihr das oben beschriebenes OPSAT und könnt somit relevante Informationen jederzeit abrufen. Das Steuerkreuz bietet verschiedene Aktionen. Drückt ihr links auf dem Steuerkreuz, aktiviert ihr eine speziellen Sichtmodus. Zur Verfügung stehen drei Sichtmodi neben dem normalen. Zum einem gibt es natürlich wieder die klassische Nachtsicht womit Sam auch im dunklen nicht blind herum laufen muss. Als zweites gibt es da dann auch wieder das Wärmebild was Sam dann zum Beispiel Menschen bzw. andere Wärmequellen anzeigen kann. Als drittes Sichtgerät gibt es das EEV (Electronically Enhanced Vision). Mit diesem neuen Gerät bzw. Sichtmodus ist es Sam möglich einen Bereich zu scannen und Informationen über diesen Bereich zu erlangen. Weiterhin ist es euch damit möglich, Computer aus einer sicheren Distanz zu hacken um dann die Informationen auf euer OPSAT downzuloaden. Der A-Knopf ist der Aktions-Knopf. Hiermit könnt ihr Schalter bzw. Computer betätigen oder z.B. Türen öffnen. Weiterhin kann man Sprengsätze schon vorher sehen und ist somit vorgewarnt. Um die Waffe zu ziehen , muss man das Steuerkreuz nach unten drücken. Nun läuft man langsamer und mit der Pointer Funktion der Wii-Fernbedienung kann man dann natürlich zielen. Das Zielen per Wii-Fernbedienung ist gut umgesetzt und meistens genau. Mit dem B-Knopf feuert man das Primärfeuer ab, was einen tödlichen Angriff bedeutet. Um mit der Sekundärmunition zu feuern, drückt man die Z-Taste. Zur Auswahl stehen hier ein Haft-Schocker, eine Haftkamera, Gasgranaten, Ringflächengeschoss sowie EMP-Munition. Mit der EMP-Munition kann man elektronische Geräte vorübergehend deaktivieren wie z.B. eine Selbstschussanlage oder eine Überwachungskamera. Da Sam ja bekanntlich kein Kämpfer in Rambo Manier ist, sollte man bestmöglichst Konfrontationen mit den gegnerischen Soldaten aus dem Weg gehen und sollte so das unnötige töten von Gegnern allgemein vermeiden. Sams bester Freund dabei ist der Schatten. Man sollte stets versuchen das Licht zu meiden. Leider ist dies bei der Wii-Version nicht immer möglich. Einige Lampen kann man weder zerstören noch mit der EMP vorübergehend deaktivieren. Das nervt schon, vor allem wenn man weiß, dass dies in den anderen Versionen nicht der Fall ist. So ist es manchmal leider nicht vermeidbar , dass man einen Alarm auslöst bzw. durch das Licht laufen muss.
Gut gelungen hingegen ist das Hacken und das knacken von Schlössern. Beim Hacken muss man Wellenlinien abgleichen damit sie aufeinander liegen. Gelingt dies dreimal erfolgreich, ist der PC gehackt. Zum knacken der Türen kommt natürlich wieder der gute alte Dietrich ins Spiel. Hier muss man dann die Wii-Fernbedienung drehen und anhand der Rumble-Funktion merkt man ob man an der richtigen Stelle ist. Dann nur noch etwas auf und ab bewegen und das Schloss ist geknackt.
Zwei Agenten sind besser als einer
Splinter Cell Double Agent bietet auch wieder einen Multiplayermodus an. Zur Wahl steht wieder einmal das Kooperative Spielen mit einem Freund vor der heimischen Wii. Auf einen Onlinemodus wurde verzichtet, was leider auch nur wenig überraschend ist. Gespielt wird per Splitscreen. Jeder steuert einen Splinter Cell Agenten und es gilt einzelne Aufgaben zu erfüllen. Es gibt zwei verschiedene Spielmodi beim Kooperationsmodus. Zum einem gibt es den Story-Modus. Hier spielt man mehrere Missionen mit verschiedenen Unteraufgaben die man einfach normal absolvieren muss. Hat man dieses Modus erfolgreich beendet, steht einem der Elite-Modus zur Verfügung. Dieser ist identisch zum Story-Modus, jedoch steht in diesem Modus keine scharfe Munition zur Verfügung. Zum töten der Gegner steht einem nur das Messer zur Verfügung. Die Schusswaffen kann man lediglich mit nicht tödlicher Munition aufrüsten. das Zusammenspiel der Agenten ist das A und O für den Erfolg. Aktionen wie die menschliche Leiter oder das Abseilen durch Hilfe des Partners sind weiterhin vertreten. Es gibt jedoch auch neue Aktionen für die beiden Agenten. So kann es mal passieren, das ein Agent nicht genug Nachdruck bei einem Verhör erzeugen kann. Dann muss man zu zweit Überzeugungsarbeit leisten damit dann auch der härteste Soldat sein Wissen mit euch teilt. Weiterhin kann man auch wieder seinem verletzen Partner aufhelfen oder Ausrüstung teilen.
Neue Generation, alte Technik
Die Splinter Cell Reihe konnte in der Vergangenheit immer durch eine tolle technische Umsetzung Akzente setzen. Leider will dies bei der Wii-Version nicht ganz gelingen. Die Grafik hat man schon besser gesehen und weiß dieses mal alles andere zu überzeugen. Es ist sichtbar, dass es sich hierbei nur um einer leider halbherzigen Portierung handelt. Die Texturen sind verschwommen und zudem kommt es auch noch an der einen oder anderen Stellen zu Rucklern. Die Sprachausgabe ist wie immer makellos und die Hintergrundsmusiken passen gut zu den Geschehnissen und wissen ebenso zu gefallen wie die Zwischensequenzen welche eine tolle Atmosphäre erzeugen. Die Ladezeiten sind erfreulich kurz gehalten und die Schnellspeicherfunktion erleichtert einem das Spielen schon sehr.
Sam Fisher hat mit seinem Partner Hisham Hamza einen Auftrag in Island zu erledigen. Er soll rotes Quecksilber sicher stellen damit sie nicht von der James Brown Army, kurz JBA, missbraucht werden kann. Kurz bevor er diesen beenden kann, tritt sein Boss Lambert, der Leiter des Third Echelons, einer Unterdivision der NSA, mit ihm in Kontakt. Sam solle den Einsatz abbrechen , es sei etwas schlimmes passiert. Als Sam die Nachricht erhält dass sein Tochter Sarah gestorben ist, verändert dies sein Leben. Die Lust am Leben verloren nimmt Sam den gefährlichsten Auftrag seines Lebens an. Er wird in die JBA eingeschleust und arbeitet fortan als Double Agent.
Nachdem alle Konsolen eine Splinter Cell Portierung abbekommen haben, ist es sicherlich nicht sehr überraschend dass nun auch eine Wii Version um den Top Agenten erschienen ist. Wie der Titel des Spiels schon andeutet, schlüpft Sam dieses mal in die Rolle eines Doppelagenten. So steht Sam das ganze Spiel über im Einsatz des Third Echelon sowie der JBA. Um jedoch erst einmal das Vertrauen der JBA zu erlangen, muss Sam mit einem Mitglied der JBA aus einem Gefängnis ausbrechen, in welchem er zuvor eingeschleust wurde. In den Missionen gilt es nun Aufträge zu meistern und dabei das Vertrauen beider Seiten aufrecht zu erhalten. Fisher ist gleichzeitig mit Lambert sowie dem JBA Anführer Emile Dufraisne verbunden. So bekommt man einen Auftrag in einem Level, wo Emile Sam mitteilt, das er einen Bahnhofs Mitarbeiter töten soll. Lambert bekommt sämtliche Befehle Emiles mit und teilt Sam mit, dass dieser keine Zivilisten töten darf. Nun liegt es an euch zu entscheiden ob ihr den Mann töten wollt oder nicht. Entscheidet ihr euch dafür, erhöht sich Emiles Vertrauen in euch. Lässt ihr den Mann hingegen am leben, bleibt das Vertrauen des Third Echelon in euch erhalten. Mittels des aus allen Teilen bekannten OPSAT, eines modifizierten PDAs, könnt ihr nachsehen was für ein Vertrauen ihr derzeit bei der JBA bzw. dem Third Echelon genießt. In den Level gibt es auch mal Entscheidungen, die den Balken stärker in eine Richtung ziehen als wie andere. Jede größere Entscheidung wirkt auf das Spielgeschehen ein, so dass diese dann auch in den folgenden Zwischensequenzen Bedeutung haben. Euer OPSAT ist übrigens ein sehr hilfreiches Gerät für eure Missionen. So werden dort sämtliche Sicherheitsrelevanten Daten gespeichert und zudem wird euch angezeigt, welche Aufgaben ihr von der JBA bzw. des Third Echelon erhalten habt. Zudem finden sich im OPSAT noch sämtliche Emails die ihr in den Computern des jeweiligen Level gelesen habt. Neben diesen Daten befinden sich noch eine Karte sowie Informationen zu eurer Ausrüstung im OPSAT.
Die neue Steuerung
Neben den spielerischen Neuigkeiten, bietet Splinter Cell Double Agent natürlich auch Steuerungstechnische Neuheiten auf Nintendos Wii. Das Spiel spielt sich wie kein Splinter Cell Titel zuvor. Laufen tut man mittels des Control-Sticks des Nunchuks. Um mit Sam geduckt zu gehen bzw. um ihn wieder Aufzurichten drückt man den C-Knopf. Einen Sprung führt ihr durch bloßes auf und ab bewegen des Nunchuks aus. Steht ihr nahe einer Wand könnt ihr euch an selbige lehnen, wenn ihr den Nunchuk nach rechts bzw. links dreht. Mit der gleichen Aktion könnt ihr bei gezogener Waffe auch die Schulter wechseln um somit eine bessere Sicht auf euer Ziel zu haben.
Die Wii-Fernbedienung benutzt ihr primär zum zielen und zum richtigen einstellen der Kameraperspektive. Dies ist jedoch vor allem zu Beginn sehr nervig. Man braucht einige Zeit bis man es endlich geschafft hat ein gutes Gefühl für die Kamera zu erhalten. Jede Bewegung mit der Wii-Fernbedienung verändert eure Sichtperspektive. So müsst ihr die Fernbedienung immer auf den Bildschirm gerichtet haben damit sich die Perspektive nicht immer ungewollt verändert bzw. damit ihr sie immer justieren könnt. Oft braucht man auch mehrere Sekunden damit man die Perspektive so eingestellt hat wie man es will. Das kann einem auch schon mal zum Verhängnis werden, wenn ihr z.B. mitten in einem Gefecht seid. Neben diesen Aktionen führt ihr natürlich noch andere Aktionen mit der Wii-Fernbedienung aus. Per Plus Knopf öffnet ihr das Pausenmenü welches erfreulicherweise eine Schnellspeicherfunktion bietet. Zudem kann man noch den Spielstand laden , das Spiel beenden und sich den Optionen widmen. Durch drücken des Minus Knopfs öffnet ihr das oben beschriebenes OPSAT und könnt somit relevante Informationen jederzeit abrufen. Das Steuerkreuz bietet verschiedene Aktionen. Drückt ihr links auf dem Steuerkreuz, aktiviert ihr eine speziellen Sichtmodus. Zur Verfügung stehen drei Sichtmodi neben dem normalen. Zum einem gibt es natürlich wieder die klassische Nachtsicht womit Sam auch im dunklen nicht blind herum laufen muss. Als zweites gibt es da dann auch wieder das Wärmebild was Sam dann zum Beispiel Menschen bzw. andere Wärmequellen anzeigen kann. Als drittes Sichtgerät gibt es das EEV (Electronically Enhanced Vision). Mit diesem neuen Gerät bzw. Sichtmodus ist es Sam möglich einen Bereich zu scannen und Informationen über diesen Bereich zu erlangen. Weiterhin ist es euch damit möglich, Computer aus einer sicheren Distanz zu hacken um dann die Informationen auf euer OPSAT downzuloaden. Der A-Knopf ist der Aktions-Knopf. Hiermit könnt ihr Schalter bzw. Computer betätigen oder z.B. Türen öffnen. Weiterhin kann man Sprengsätze schon vorher sehen und ist somit vorgewarnt. Um die Waffe zu ziehen , muss man das Steuerkreuz nach unten drücken. Nun läuft man langsamer und mit der Pointer Funktion der Wii-Fernbedienung kann man dann natürlich zielen. Das Zielen per Wii-Fernbedienung ist gut umgesetzt und meistens genau. Mit dem B-Knopf feuert man das Primärfeuer ab, was einen tödlichen Angriff bedeutet. Um mit der Sekundärmunition zu feuern, drückt man die Z-Taste. Zur Auswahl stehen hier ein Haft-Schocker, eine Haftkamera, Gasgranaten, Ringflächengeschoss sowie EMP-Munition. Mit der EMP-Munition kann man elektronische Geräte vorübergehend deaktivieren wie z.B. eine Selbstschussanlage oder eine Überwachungskamera. Da Sam ja bekanntlich kein Kämpfer in Rambo Manier ist, sollte man bestmöglichst Konfrontationen mit den gegnerischen Soldaten aus dem Weg gehen und sollte so das unnötige töten von Gegnern allgemein vermeiden. Sams bester Freund dabei ist der Schatten. Man sollte stets versuchen das Licht zu meiden. Leider ist dies bei der Wii-Version nicht immer möglich. Einige Lampen kann man weder zerstören noch mit der EMP vorübergehend deaktivieren. Das nervt schon, vor allem wenn man weiß, dass dies in den anderen Versionen nicht der Fall ist. So ist es manchmal leider nicht vermeidbar , dass man einen Alarm auslöst bzw. durch das Licht laufen muss.
Gut gelungen hingegen ist das Hacken und das knacken von Schlössern. Beim Hacken muss man Wellenlinien abgleichen damit sie aufeinander liegen. Gelingt dies dreimal erfolgreich, ist der PC gehackt. Zum knacken der Türen kommt natürlich wieder der gute alte Dietrich ins Spiel. Hier muss man dann die Wii-Fernbedienung drehen und anhand der Rumble-Funktion merkt man ob man an der richtigen Stelle ist. Dann nur noch etwas auf und ab bewegen und das Schloss ist geknackt.
Zwei Agenten sind besser als einer
Splinter Cell Double Agent bietet auch wieder einen Multiplayermodus an. Zur Wahl steht wieder einmal das Kooperative Spielen mit einem Freund vor der heimischen Wii. Auf einen Onlinemodus wurde verzichtet, was leider auch nur wenig überraschend ist. Gespielt wird per Splitscreen. Jeder steuert einen Splinter Cell Agenten und es gilt einzelne Aufgaben zu erfüllen. Es gibt zwei verschiedene Spielmodi beim Kooperationsmodus. Zum einem gibt es den Story-Modus. Hier spielt man mehrere Missionen mit verschiedenen Unteraufgaben die man einfach normal absolvieren muss. Hat man dieses Modus erfolgreich beendet, steht einem der Elite-Modus zur Verfügung. Dieser ist identisch zum Story-Modus, jedoch steht in diesem Modus keine scharfe Munition zur Verfügung. Zum töten der Gegner steht einem nur das Messer zur Verfügung. Die Schusswaffen kann man lediglich mit nicht tödlicher Munition aufrüsten. das Zusammenspiel der Agenten ist das A und O für den Erfolg. Aktionen wie die menschliche Leiter oder das Abseilen durch Hilfe des Partners sind weiterhin vertreten. Es gibt jedoch auch neue Aktionen für die beiden Agenten. So kann es mal passieren, das ein Agent nicht genug Nachdruck bei einem Verhör erzeugen kann. Dann muss man zu zweit Überzeugungsarbeit leisten damit dann auch der härteste Soldat sein Wissen mit euch teilt. Weiterhin kann man auch wieder seinem verletzen Partner aufhelfen oder Ausrüstung teilen.
Neue Generation, alte Technik
Die Splinter Cell Reihe konnte in der Vergangenheit immer durch eine tolle technische Umsetzung Akzente setzen. Leider will dies bei der Wii-Version nicht ganz gelingen. Die Grafik hat man schon besser gesehen und weiß dieses mal alles andere zu überzeugen. Es ist sichtbar, dass es sich hierbei nur um einer leider halbherzigen Portierung handelt. Die Texturen sind verschwommen und zudem kommt es auch noch an der einen oder anderen Stellen zu Rucklern. Die Sprachausgabe ist wie immer makellos und die Hintergrundsmusiken passen gut zu den Geschehnissen und wissen ebenso zu gefallen wie die Zwischensequenzen welche eine tolle Atmosphäre erzeugen. Die Ladezeiten sind erfreulich kurz gehalten und die Schnellspeicherfunktion erleichtert einem das Spielen schon sehr.
Alischan Akhtar meint...
Ich hab nun schon alle Splinter Cell teile gespielt. Die ersten drei auf GameCube bzw. PC und diesen nun auf der Wii. Die Story ist sehr gut gelungen und die Entscheidungen die man während der Missionen treffen muss, sind sehr gut in das Spiel eingebaut worden. Das Doppel-Agenten Feature weht frischen Wind in die famose Splinter Cell Serie. Jedoch bläst der Wind in beiden Richtungen. Die Steuerung ist anfangs sehr schwer und gewöhnungsbedürftig und die Probleme mit der Kameraperspektive sind auch nach langem Spielen oft nicht ganz zu beseitigen. Ich hoffe sehr das Ubisoft sich für den nächsten Teil mehr Zeit nimmt und nicht wieder eine eher lieblose Portierung auf Nintendos Wii bringen. Denn das hat Sam Fisher nicht verdient.
Ich hab nun schon alle Splinter Cell teile gespielt. Die ersten drei auf GameCube bzw. PC und diesen nun auf der Wii. Die Story ist sehr gut gelungen und die Entscheidungen die man während der Missionen treffen muss, sind sehr gut in das Spiel eingebaut worden. Das Doppel-Agenten Feature weht frischen Wind in die famose Splinter Cell Serie. Jedoch bläst der Wind in beiden Richtungen. Die Steuerung ist anfangs sehr schwer und gewöhnungsbedürftig und die Probleme mit der Kameraperspektive sind auch nach langem Spielen oft nicht ganz zu beseitigen. Ich hoffe sehr das Ubisoft sich für den nächsten Teil mehr Zeit nimmt und nicht wieder eine eher lieblose Portierung auf Nintendos Wii bringen. Denn das hat Sam Fisher nicht verdient.

GRAFIK
Lieblose Portierung. Hier wär viel mehr drin gewesen.
Lieblose Portierung. Hier wär viel mehr drin gewesen.

SOUND
Gute Sprachausgabe und atmosphärische Sounduntermalung.
Gute Sprachausgabe und atmosphärische Sounduntermalung.

BEDIENUNG
Teilweise sehr hakelige und ungenaue Steuerung.
Teilweise sehr hakelige und ungenaue Steuerung.

UMFANG
Neben den Hauptmissionen kann man offline zu zweit Mission bestreiten.
Neben den Hauptmissionen kann man offline zu zweit Mission bestreiten.
SPIELSPASS
Leider eine eher lieblose Portierung.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Leider eine eher lieblose Portierung.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel
Genre
Action
Entwickler
Ubisoft
Publisher
Ubisoft
Releasedatum
14.12.2006
USK-Freigabe

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Action
Entwickler
Ubisoft
Publisher
Ubisoft
Releasedatum
14.12.2006
USK-Freigabe

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