Kororinpa
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 20.03.2007
Kunterbunter Spielspaß
Die Software-Welle für den Nintendo Wii kommt langsam aber sicher ins Rollen, denn „Kororinpa“, welches von der Kultschmiede Hudson entwickelt wurde, stellt eine wahre Bereicherung für das Software-Portfolio dar. „Kororinpa“ besticht vor allem durch sein äußerst einfaches, dafür umso mehr fesselndes Spielprinzip. Das Spiel ist am Ehesten mit „Super Monkey Ball“ zu vergleichen, nur die niedlichen Affen fehlen. Darüber hinaus fehlen auch die beliebten Minispiele, die das Spiel aus dem Hause Sega unter anderem zu einer Spielspaßperle gemacht haben. Dennoch macht „Kororinpa“ ungemein viel Spaß. Wie das möglich ist, erfahrt Ihr in unserem Review.
Das Spielprinzip von „Kororinpa“ ist im Vergleich zu anderen Spielen äußerst einfach zu beschreiben: Ihr dirigiert eine Murmel über vorgefertigte Bahnen, indem Ihr diese per Wii-Remote drehen und kippen könnt. Ziel ist es, wie bei „Super Monkey Ball“ auch, die Murmel ins Ziel zu befördern. Darüber hinaus gilt es auf den Bahnen rote Kristalle einzusammeln, denn erst wenn alle Kristalle in Eurem Besitz sind, wird das Ziel aktiviert und Ihr könnt die nächste Bahn bestreiten. Dass dies nicht längst so einfach ist wie beschrieben, demonstrieren die teilweise schwer „errollbaren“ Stellen auf den Bahnen. Erfreulicherweise setzt Euch kein Zeitlimit unter Druck, wer jedoch die Murmelbahnen schnell meistert, wird unter anderem mit neuen Murmeln belohnt. Außerdem schaltet Ihr die nächsten Bahnen dadurch frei, die ansonsten von Beginn an nicht zugänglich sind.
Roll' mich mit Vorsicht!
Neben den roten Kristallen, die übrigens Pflicht sind um eine Bahn zu beenden, gibt es auch grüne Steinchen. Je nachdem was Ihr alles auf der Bahn eingesammelt habt und wie schnell Ihr dabei wart, schaltet Ihr am Ende neue Melodien und Murmeln frei. Eine Kugeln kommen in Tiergestalt daher, dementsprechend mit den jeweiligen Laut des Tieres. Dirigiert Ihr beispielsweise eine Katzenmurmel durch die Bahn, gibt diese entsprechende Laute von sich und wird sogar etwas lauter, wenn Ihr das „Tier“ gegen eine Wand prallen lässt. Die diversen Murmeln spielen sich durchaus unterschiedlich, so dass es sich im Ganzen doch lohnt, die Bahnen mit unterschiedlichen Modelle durchzubalancieren. Natürlich bleiben die Strecken dabei identisch, doch aufgrund der teilweise unterschiedlichen Ballphysiken habt Ihr stets eine neue Herausforderung vor Euch.
Bei „Kororinpa“ gewinnt überwiegend eine ruhige Hand. Zwar wird man mit der Zeit generell versuchen, etwas schneller durch die Bahnen zu kommen, doch letzten Endes garantiert eine ruhige Hand auch den Erfolg. Auf einigen Bahnen, bei denen es unter anderem bergab geht, gilt es vorsichtig die Wii-Remote nach vorne zu kippen. Wer hier eine ruckartige Vorwärtsbewegung vollführt, sieht nur noch die Murmel wie aus einem Katapult geschossen fliegen. Auch beim Überwinden von Stufen sollte man mit Vorsicht an die Sache ran. Es empfiehlt sich eher Stufe um Stufe herunterzurollen, anstatt wie ein Skateboarder mit einem Schwung alle Stufen zu meistern. Vielleicht werdet Ihr Euch zu Beginn äußerst schwer tun, weil schon das kleinste Zittern in der Hand zum frühzeitigen Aus führen kann, doch mit der Zeit lernt Ihr die Kugel zu beherrschen. Wer zudem des Öfteren vor dem Erreichen des Ziels aus der Bahn fliegt, braucht nicht zu verzweifeln. Erst das Verlieren ermöglicht es Euch, die Bahn besser einzuprägen, so dass Ihr beim nächsten Anlauf schneller und präziser um die Kurven und Hindernisse rollt und somit in kürzerer Zeit das Ziel erreicht. Eure Zeit wird darüber hinaus in eine Rangliste registriert, so dass auch durchaus Motivation im Sinne einer Rekordjagd besteht.
Abgefahrenes Leveldesign für ein Halleluja
Die Bahnen präsentieren sich überwiegend im kunterbunten Design und unterscheiden sich allesamt voneinander. Während die ersten Bahnen lediglich auf einer Ebene stattfinden, gesellen sich im Verlauf des Spiels Bahnen mit mehreren Ebenen, sowie Hindernissen hinzu. Ansonsten ist die Grafik recht marginal ausgefallen. Beispielsweise gibt es so gut wie keine Animationen. Darüber hinaus ist die 3D-Optik eher zweckmäßig und reißt bei weitem keine Bäume aus. Natürlich muss man an dieser Stelle auch erwähnen, dass die Grafik bei solch einem Spielkonzept nicht allzu wichtig ist, dennoch hätte man sich kleine Spielereien, sowie etwas mehr Details gewünscht. Der Sound hingegen ist recht gut gelungen und kommt mit schönen, beruhigenden Melodien zum Vorschein. Allzu viele Musiksamples gibt es zwar nicht, dennoch können sich die Vorhandenen hören lassen.
Ein weiteres Bonbon von „Kororinpa“ ist der Multiplayer-Modus mit bis zu zwei Spieler. Im Zwei-Spieler-Modus tretet Ihr mit einem Freund im Splitscreen gegeneinander an. Dabei wird die Kugel des Kontrahenten auf dem eigenen Bildschirmausschnitt transparent dargestellt. Gewonnen hat derjenige, der die Bahn am Schnellsten meistert. Auch hier gilt es rote Kristalle einzusammeln und gegebenfalls grüne Spezialkristalle einzukassieren. Abgesehen von diesem Modus gibt es leider auch keine Alternative, weshalb es auch so gut wie keine Abwechslung gibt. Dies ist vor allem auf das Fehlen von Minispielen zurückzuführen. Weshalb man auf Minispiele verzichtet hat, bleibt fraglich. Sie hätten dem Spiel allemal gut getan und für die nötige Abwechslung gesorgt. Alles in allem bleibt jedoch ein gutes Geschicklichkeitsspiel, welches man auf jeden Fall Probe spielen sollte.
Die Software-Welle für den Nintendo Wii kommt langsam aber sicher ins Rollen, denn „Kororinpa“, welches von der Kultschmiede Hudson entwickelt wurde, stellt eine wahre Bereicherung für das Software-Portfolio dar. „Kororinpa“ besticht vor allem durch sein äußerst einfaches, dafür umso mehr fesselndes Spielprinzip. Das Spiel ist am Ehesten mit „Super Monkey Ball“ zu vergleichen, nur die niedlichen Affen fehlen. Darüber hinaus fehlen auch die beliebten Minispiele, die das Spiel aus dem Hause Sega unter anderem zu einer Spielspaßperle gemacht haben. Dennoch macht „Kororinpa“ ungemein viel Spaß. Wie das möglich ist, erfahrt Ihr in unserem Review.Das Spielprinzip von „Kororinpa“ ist im Vergleich zu anderen Spielen äußerst einfach zu beschreiben: Ihr dirigiert eine Murmel über vorgefertigte Bahnen, indem Ihr diese per Wii-Remote drehen und kippen könnt. Ziel ist es, wie bei „Super Monkey Ball“ auch, die Murmel ins Ziel zu befördern. Darüber hinaus gilt es auf den Bahnen rote Kristalle einzusammeln, denn erst wenn alle Kristalle in Eurem Besitz sind, wird das Ziel aktiviert und Ihr könnt die nächste Bahn bestreiten. Dass dies nicht längst so einfach ist wie beschrieben, demonstrieren die teilweise schwer „errollbaren“ Stellen auf den Bahnen. Erfreulicherweise setzt Euch kein Zeitlimit unter Druck, wer jedoch die Murmelbahnen schnell meistert, wird unter anderem mit neuen Murmeln belohnt. Außerdem schaltet Ihr die nächsten Bahnen dadurch frei, die ansonsten von Beginn an nicht zugänglich sind.
Roll' mich mit Vorsicht!
Neben den roten Kristallen, die übrigens Pflicht sind um eine Bahn zu beenden, gibt es auch grüne Steinchen. Je nachdem was Ihr alles auf der Bahn eingesammelt habt und wie schnell Ihr dabei wart, schaltet Ihr am Ende neue Melodien und Murmeln frei. Eine Kugeln kommen in Tiergestalt daher, dementsprechend mit den jeweiligen Laut des Tieres. Dirigiert Ihr beispielsweise eine Katzenmurmel durch die Bahn, gibt diese entsprechende Laute von sich und wird sogar etwas lauter, wenn Ihr das „Tier“ gegen eine Wand prallen lässt. Die diversen Murmeln spielen sich durchaus unterschiedlich, so dass es sich im Ganzen doch lohnt, die Bahnen mit unterschiedlichen Modelle durchzubalancieren. Natürlich bleiben die Strecken dabei identisch, doch aufgrund der teilweise unterschiedlichen Ballphysiken habt Ihr stets eine neue Herausforderung vor Euch. Bei „Kororinpa“ gewinnt überwiegend eine ruhige Hand. Zwar wird man mit der Zeit generell versuchen, etwas schneller durch die Bahnen zu kommen, doch letzten Endes garantiert eine ruhige Hand auch den Erfolg. Auf einigen Bahnen, bei denen es unter anderem bergab geht, gilt es vorsichtig die Wii-Remote nach vorne zu kippen. Wer hier eine ruckartige Vorwärtsbewegung vollführt, sieht nur noch die Murmel wie aus einem Katapult geschossen fliegen. Auch beim Überwinden von Stufen sollte man mit Vorsicht an die Sache ran. Es empfiehlt sich eher Stufe um Stufe herunterzurollen, anstatt wie ein Skateboarder mit einem Schwung alle Stufen zu meistern. Vielleicht werdet Ihr Euch zu Beginn äußerst schwer tun, weil schon das kleinste Zittern in der Hand zum frühzeitigen Aus führen kann, doch mit der Zeit lernt Ihr die Kugel zu beherrschen. Wer zudem des Öfteren vor dem Erreichen des Ziels aus der Bahn fliegt, braucht nicht zu verzweifeln. Erst das Verlieren ermöglicht es Euch, die Bahn besser einzuprägen, so dass Ihr beim nächsten Anlauf schneller und präziser um die Kurven und Hindernisse rollt und somit in kürzerer Zeit das Ziel erreicht. Eure Zeit wird darüber hinaus in eine Rangliste registriert, so dass auch durchaus Motivation im Sinne einer Rekordjagd besteht.
Abgefahrenes Leveldesign für ein Halleluja
Die Bahnen präsentieren sich überwiegend im kunterbunten Design und unterscheiden sich allesamt voneinander. Während die ersten Bahnen lediglich auf einer Ebene stattfinden, gesellen sich im Verlauf des Spiels Bahnen mit mehreren Ebenen, sowie Hindernissen hinzu. Ansonsten ist die Grafik recht marginal ausgefallen. Beispielsweise gibt es so gut wie keine Animationen. Darüber hinaus ist die 3D-Optik eher zweckmäßig und reißt bei weitem keine Bäume aus. Natürlich muss man an dieser Stelle auch erwähnen, dass die Grafik bei solch einem Spielkonzept nicht allzu wichtig ist, dennoch hätte man sich kleine Spielereien, sowie etwas mehr Details gewünscht. Der Sound hingegen ist recht gut gelungen und kommt mit schönen, beruhigenden Melodien zum Vorschein. Allzu viele Musiksamples gibt es zwar nicht, dennoch können sich die Vorhandenen hören lassen. Ein weiteres Bonbon von „Kororinpa“ ist der Multiplayer-Modus mit bis zu zwei Spieler. Im Zwei-Spieler-Modus tretet Ihr mit einem Freund im Splitscreen gegeneinander an. Dabei wird die Kugel des Kontrahenten auf dem eigenen Bildschirmausschnitt transparent dargestellt. Gewonnen hat derjenige, der die Bahn am Schnellsten meistert. Auch hier gilt es rote Kristalle einzusammeln und gegebenfalls grüne Spezialkristalle einzukassieren. Abgesehen von diesem Modus gibt es leider auch keine Alternative, weshalb es auch so gut wie keine Abwechslung gibt. Dies ist vor allem auf das Fehlen von Minispielen zurückzuführen. Weshalb man auf Minispiele verzichtet hat, bleibt fraglich. Sie hätten dem Spiel allemal gut getan und für die nötige Abwechslung gesorgt. Alles in allem bleibt jedoch ein gutes Geschicklichkeitsspiel, welches man auf jeden Fall Probe spielen sollte.
Gennaro Grippo meint...
„Kororinpa“ weiß zu gefallen und besticht vor allem durch die intuitive Steuerung. Zwar schmerzt das Fehlen von Minispielen, doch alles in allem bieten die vorhandenen Bahnen genug Spaß. Wer generell mit diesem Genre auf dem Nintendo Wii anfangen möchte, sollte jedoch lieber zu „Super Monkey Ball - Banana Blitz“ greifen, weil es im Ganzen mehr Abwechslung bietet. All diejenigen, die das Spiel aus dem Hause Sega ausgiebig gespielt haben und nun neues Futter suchen, dürfen aber bedenkenlos zugreifen!
„Kororinpa“ weiß zu gefallen und besticht vor allem durch die intuitive Steuerung. Zwar schmerzt das Fehlen von Minispielen, doch alles in allem bieten die vorhandenen Bahnen genug Spaß. Wer generell mit diesem Genre auf dem Nintendo Wii anfangen möchte, sollte jedoch lieber zu „Super Monkey Ball - Banana Blitz“ greifen, weil es im Ganzen mehr Abwechslung bietet. All diejenigen, die das Spiel aus dem Hause Sega ausgiebig gespielt haben und nun neues Futter suchen, dürfen aber bedenkenlos zugreifen!

GRAFIK
Eher zweckmäßige Grafik der Bahnen, jedoch ist der Hintergrund abwechslungsreich und detailliert
Eher zweckmäßige Grafik der Bahnen, jedoch ist der Hintergrund abwechslungsreich und detailliert

SOUND
Unterhaltsame Melodien, die die Zeit während des Spielens gut füllen, allerdings bei weitem keine Bäume ausreißt
Unterhaltsame Melodien, die die Zeit während des Spielens gut füllen, allerdings bei weitem keine Bäume ausreißt

BEDIENUNG
Äußerst präzise und empfindliche Steuerung via Wii-Remote, leichtes Neigen und Kippen kann schon Sprünge erzeugen
Äußerst präzise und empfindliche Steuerung via Wii-Remote, leichtes Neigen und Kippen kann schon Sprünge erzeugen

UMFANG
Simples Abarbeiten der Bahnen und ein eher langweiliger Multiplayer-Modus, Medaillen-Jagd sorgt für zusätzlichen Spaß
Simples Abarbeiten der Bahnen und ein eher langweiliger Multiplayer-Modus, Medaillen-Jagd sorgt für zusätzlichen Spaß
SPIELSPASS
Lustiges und buntes Geschicklichkeitsspiel, welches jedoch an mangelnder Abwechslung leidet
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Lustiges und buntes Geschicklichkeitsspiel, welches jedoch an mangelnder Abwechslung leidet
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
Geschicklichkeit
Entwickler
Hudson
Publisher
Hudson
Releasedatum
23.02.2007
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
Geschicklichkeit
Entwickler
Hudson
Publisher
Hudson
Releasedatum
23.02.2007
USK-Freigabe

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